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Von der Fenstersanierung bis zum Einfamilienhaus im Grünen:  Bauherren beginnen ihre Planung in der Regel nicht mit der Finanzierung. Viele machen sich zunächst Gedanken darüber, was sie wollen und was möglich ist. Hier bietet sich den Volksbanken und Raiffeisenbanken die Chance, ihren Kunden mit der Web-App „VR-ImmoProjekt“ frühzeitig bei der Planung und Organisation ihres Bau- oder Modernisierungsprojekts zu unterstützen und ihnen in einem zweiten Schritt eine passende Finanzierung anzubieten. Interessierte Nutzer können das Programm seit einigen Wochen mit allen gängigen Internetbrowsern sowohl auf PC und Laptop als auch auf Smartphone und Tablet unter dem Link www.vr-immoprojekt.de/start ansteuern.

VR-ImmoProjekt wird von der VR Networld angeboten. Mit ihr können die Nutzer erste Planungen für das anstehende Vorhaben in wenigen Minuten erstellen. Dabei bestimmen sie eine Reihe von Parametern selbst, etwa, welche Materialien zum Einsatz kommen sollen oder wie komplex das Vorhaben sein wird.

Eine pauschale Kalkulation verschafft den Nutzern einen groben Überblick, mit welchen Kosten sie zu rechnen haben. Anschließend können sie Dokumente, Fotos, E-Mails und Kalkulationen mit Hilfe der Anwendung speichern. So werden alle für das Bauvorhaben relevanten Unterlagen an einem Ort gebündelt. Zudem hat der Bauherr die Möglichkeit, die Dokumente mit Freunden, Familie und Handwerkern oder auch mit seinem Bankberater zu teilen. Mit dem Projektplan verschafft sich der Nutzer in VR-ImmoProjekt einen Überblick über sein Vorhaben. Der dazugehörige Aufgabenplan bietet die Möglichkeit, sich per Mail an wichtige Termine erinnern zu lassen. Zudem können sich die Anwender an die Volksbank und Raiffeisenbank vor Ort wenden, sofern diese für die Anwendung freigeschaltet ist.

Unterlagen zum Bauprojekt einfach austauschen

Wer sich für die Anwendung interessiert, kann sich auf der Internetseite von VR-ImmoProjekt selbstständig registrieren. Geben die Nutzer ihre Kontaktdaten frei, so bietet sich für die Kreditgenossenschaften die Möglichkeit, Kontakt mit potenziellen Neukunden aufzunehmen.

Auf diese Weise können die Institute den Nutzern passgenaue Angebote unterbreiten. Das gilt nicht nur für die Baufinanzierung, sondern auch für Zusatzdienstleistungen wie etwa eine Bauherren-Versicherung. Auf der anderen Seite sind die Banken in der Lage den bestehenden Kunden mit der Web-App einen digitalen Mehrwert für deren Baufinanzierung bieten. Auch in der bankinternen Prozesswelt ist die Anwendung von Nutzen, weil sie eine geordnete und standardisierte Übermittlung von Unterlagen rund um Bau- und Finanzierungsfragen ermöglicht. Davon profitiert auch der Kunde.

VR-ImmoProjekt ist eine eigenständige Anwendung. Banken müssen sich für eine Teilnahme am VR-ImmoProjekt lediglich unter www.vr-networld.de/vr-immoprojekt bei der VR-NetWorld freischalten lassen. Deutschlandweit haben sich bereits über 500 Kreditgenossenschaften registriert.
 

Institute, die über eine webBank+-Lizenz verfügen und die sich bis zum 28. Februar 2018 registrieren, nutzen VR-ImmoProjekt im Jahr 2018 kostenfrei. Allen anderen Instituten bietet die VR-NetWorld die Anwendung zu günstigen Konditionen an. Ende des ersten Quartals 2018 soll die Web-App bundesweit beworben werden.

 

Peter Jüde ist Senior Kommunikationsmanager der VR-NetWorld GmbH

Erfahrungen der VR-Bank Neu-Ulm

„Profil“-Redakteur Christof Dahlmann sprach mit Kai Häckel aus dem Bereich Digital Business und Innovation der VR-Bank Neu-Ulm über VR-ImmoProjekt und dessen Mehrwert für Kunden und Bank.

Warum bietet die Bank die Web-App an?

Kai Häckel: Wir haben uns immer wieder mit den Kundenerwartungen zum Thema Wohnen und Bauen befasst. Auch aus den eigenen Erfahrungen heraus war für uns klar, dass wir als Genossenschaftsbank unseren Mitgliedern und Kunden weit mehr bieten können und müssen als die reine Immobilienfinanzierung oder Versicherungslösungen. Im Rahmen eines Hackathons hatten wir deshalb eine ähnlich gelagerte Idee bereits mehrere Tage intensiv bearbeitet. Am Ende des Tags waren wir froh, dass VR-ImmoProjekt im Rahmen des Projekts KundenFokus Privatkunden für alle Volksbanken und Raiffeisenbanken zentral umgesetzt wurde.

Wie haben sich die Baufinanzierungs-Spezialisten des Instituts auf das neue Angebot vorbereitet?

Kai Häckel: Nachdem wir den Gedanken für einen digitalen Bauhelfer schon länger mit uns herumtragen haben, haben wir uns bereits im Vorfeld mit den internen Spezialisten für Baufinanzierungs-, Prozess- und Marketingthemen ausgetauscht. Als sich die Pilotierung von VR-ImmoProjekt abzeichnete, haben wir dem Baufinanzierungsteam das Vorhaben mit den zentral bereitgestellten Kommunikationsmaterialien persönlich präsentiert und die wenigen ersten Fragen gleich beantwortet. Allen Baufinanzierungskollegen war schnell klar, dass ihnen die Lösung im besten Fall sogar neue Kunden bringt und – bedingt durch die intuitive Bedienbarkeit – den Gesamtprozess erleichtert.

Wie wurden die Kunden auf VR-ImmoProjekt aufmerksam gemacht?

Kai Häckel: In der Pilotierungsphase haben die Kolleginnen und Kollegen des Baufinanzierungsteams potenzielle Nutzer direkt auf die Lösung angesprochen und zur Mitwirkung an der Pilotierung eingeladen. Nach dem Breitenrollout haben wir zunächst die webbasierten Marketingkanäle genutzt. Wir haben Banner auf der Webseite, Facebook-Ads und Google AdWords-Anzeigen geschaltet sowie das Angebot über WhatsApp-Broadcasts im Mitarbeiterkreis verbreitet. Die Baufinanzierungsspezialisten haben zudem passende Flyer erhalten. Diese können die Kolleginnen und Kollegen im Rahmen ihrer Beratungsgespräche an Kunden aushändigen.

Wie kommt VR-ImmoProjekt an?

Kai Häckel: Nachdem die Lösung erst seit wenigen Wochen in der jetzigen Ausbaustufe verfügbar ist, lassen sich noch keine endgültigen Aussagen machen. Die Kolleginnen und Kollegen im Haus waren in jedem Fall positiv überrascht, dass so schnell Kundenkontakte aus einer neuen digitalen Lösung heraus entstanden sind. Die Kontaktaufnahme durch die Baufinanzierungsberater ist immer dann möglich, wenn ein Nutzer die VR-Bank Neu-Ulm als seine Hausbank in VR-ImmoProjekt auswählt und seine Kontaktdaten freigibt. Diesen Wettbewerbsvorteil hat man gerne auf seiner Seite. Mit Freude sehen wir auch die immense Steigerung der Besucherzahlen auf der Webseite. Die Inhalte zu VR-ImmoProjekt und verwandte Seiten zu den Themen Bauen, Finanzieren und Wohnen haben in den letzten Wochen den Inhalten rund um das Girokonto eindeutig den Rang abgelaufen. Auf dieser Basis blicken wir recht zuversichtlich in die nun beginnende Baufinanzierungssaison 2018.

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