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Die Halbjahresbilanzzahlen 2026 der bayerischen VR-Banken in den Medien

Am 17. September hat der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) über die Halbjahresbilanz der bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken im laufenden Geschäftsjahr 2026 informiert. Es berichteten die „Deutsche Presse-Agentur“, die „Börsen-Zeitung“ und der „Münchner Merkur“. Auch der „Bayerische Rundfunk/BR 24“ sendete einen Beitrag. Zum genauen Inhalt der Halbjahres-Pressekonferenz siehe auch den „Profil“-Artikel „Bayerns VR-Banken: Wachstum mit angezogener Handbremse“ in dieser Ausgabe.

Die Nachrichtenagentur „dpa“ berichtet über die zurückhaltende Kreditnachfrage bei den bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken im ersten Halbjahr. Besonders bei Unternehmenskrediten und privaten Wohnungsbaudarlehen ist das Neugeschäft rückläufig. Trotz verbesserter Konjunkturaussichten sei laut GVB noch keine Trendwende erkennbar. Die Nachrichtenagentur hebt zudem die Aussagen von GVB-Präsident Stefan Müller hervor, der von der Bundesregierung konkrete Reformen statt weiterer Ankündigungen fordert. Für das zweite Halbjahr erwartet der GVB eine Belebung der Wirtschaft. 

Die „Börsen-Zeitung“ griff die positive Ertragsentwicklung der bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken auf. Der GVB erwarte für 2026 ein bereinigtes Ergebnis vor Steuern von rund 2,1 Milliarden Euro – etwa 250 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Grund ist vor allem der gestiegene Zinsüberschuss. Gleichzeitig verweist der Bericht auf die weiterhin verhaltene Wirtschaftsentwicklung und den leichten Anstieg der NPL-Quote. Mit weiteren Belastungen aus der Sanierung der BayWa rechne der GVB für das laufende Jahr nicht. 

Der „Münchner Merkur“ stellt im Artikel die stabile Entwicklung des Kreditgeschäfts der bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken heraus. Das Kreditvolumen stieg im ersten Halbjahr um ein Prozent auf 149,2 Milliarden Euro. Gleichzeitig hofft der GVB auf eine Belebung der Wirtschaft im zweiten Halbjahr, sieht aber noch keine echte Trendwende. Thematisiert werden zudem die Forderungen von GVB-Präsident Stefan Müller nach schnelleren Genehmigungsverfahren und besseren Investitionsbedingungen. 

Faire Bedingungen für Wassergenossenschaften

Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) setzt sich für faire Rahmenbedingungen für kleine, gemeinwohlorientierte Wasserversorger ein. 

Seit Inkrafttreten der Novelle des Bayerischen Wassergesetzes zum 1. Januar 2026 belasten das Wasserentnahmeentgelt und zusätzliche Verwaltungsanforderungen insbesondere ehrenamtlich geführte Wassergenossenschaften. 

Der Verband hatte bereits im Gesetzgebungsverfahren vor diesen Folgen gewarnt. Nun hat er die umweltpolitischen Sprecher von CSU und Freien Wählern erneut auf die Benachteiligung gegenüber kommunalen Versorgern hingewiesen. 

Der GVB fordert Ausnahmen vom Wasserentnahmeentgelt und den Zugang zu Fördermitteln für gemeinwohlorientierte Kleinversorger. Maßgeblich soll ihre Bedeutung für die regionale Trinkwasserversorgung sein – nicht ihre Rechtsform. So könnten dezentrale Strukturen gestärkt werden, die gerade im ländlichen Raum zur Versorgungssicherheit und Krisenfestigkeit beitragen.

Stromnetze schneller ausbauen

Der GVB unterstützt das von CSU und Freien Wählern vorgeschlagene Sofortprogramm „Bayern schneller ans Netz“. Mit Blick auf die Beratungen im Bayerischen Landtag betont der Verband, dass ein leistungsfähiges Stromverteilnetz eine zentrale Voraussetzung für den Ausbau erneuerbarer Energien, regionale Wertschöpfung und die Akzeptanz der Energiewende ist. Besonders in Nord- und Ostbayern stoßen die Netzkapazitäten bereits heute regelmäßig an ihre Grenzen. Das bremst neue Energieprojekte aus und erschwert es regionalen Akteuren, ihre Investitionen umzusetzen.

Der GVB fordert deshalb, Netzengpässe durch einen beschleunigten und bedarfsgerechten Ausbau zu beseitigen – statt neue Hürden für Bürgerenergiegesellschaften und regionale Investoren zu schaffen. Denn langwierige Verfahren, uneinheitliche Anforderungen und fehlende Abstimmungen zwischen beteiligten Stellen verzögern nicht nur den Anschluss von Erzeugungsanlagen, sondern zunehmend auch Energie- und Wärmenetzprojekte.

Einen ressortübergreifenden Clearing-Verbund begrüßt der GVB daher ausdrücklich. Als zentrale Anlaufstelle könnte er unterschiedliche Vorgaben und Genehmigungspraxen zusammenführen, Konflikte frühzeitig klären und Projekte schneller voranbringen. Um die Regelungen praxistauglich auszugestalten, bietet der Verband an, die Erfahrungen seiner rund 370 Energiegenossenschaften einzubringen. Sie investieren vor Ort in erneuerbare Energien und kennen die Hemmnisse beim Netzanschluss aus erster Hand.

Forderungen zur Finanzbildung an Schulen

Der Genossenschaftsverband Bayern und die NextGen Consultancy der genossenschaftlichen Finanzgruppe, Neonblau, fordern, zentrale Finanzthemen systematisch im Schulunterricht zu verankern. Dazu haben sie ein gemeinsames Forderungspapier veröffentlicht. 

Finanzielle Bildung wurde im Schulunterricht bislang nicht ausreichend berücksichtigt. Vielen jungen Menschen fehlen deshalb wichtige Kenntnisse, um finanzielle Entscheidungen im Alltag sicher und eigenverantwortlich zu treffen. Dies kann den Vermögensaufbau, die Vorsorge und die finanzielle Teilhabe erschweren.

Das gemeinsame Forderungspapier zeigt auf, welche Themenfelder im Rahmen der finanziellen Bildung vermittelt werden sollen. Es bietet damit eine konkrete Grundlage für die inhaltliche Ausgestaltung einer praxisnahen Finanzbildung.

Das Papier benennt sechs Hauptthemen für die finanzielle Bildung an Schulen. Junge Menschen sollen den sicheren Umgang mit Bankkonten und digitalen Bankgeschäften erlernen sowie Einkommen und Gehaltsabrechnungen verstehen. Darüber hinaus sollen Schülerinnen und Schüler lernen, ihr Budget zu planen, Sparziele zu verfolgen, ihren Versicherungsbedarf einzuschätzen und verantwortungsvoll mit Krediten umzugehen. Zudem sollen sie über Grundlagenwissen zum Kapitalmarkt verfügen, sodass sie fundierte langfristige Anlage- und Vorsorgeentscheidungen treffen können.

AG Finanzen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu Gast in München

Ende September hat die Arbeitsgruppe Finanzen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ihre Klausurtagung in München abgehalten. Im Rahmen der Tagung stand ein Austausch der Abgeordneten mit GVB-Präsident Stefan Müller und Holger Horn, Vorstandsvorsitzender der Münchener Hypothekenbank (MHB) auf dem Programm. Ein Schwerpunkt des Gesprächs: Immobilienfinanzierung und die Frage, wie mehr Menschen den Weg ins eigene Zuhause schaffen können. Darüber hinaus standen weitere aktuelle Themen aus dem Finanz- und Wirtschaftsbereich auf der Agenda. 

Themenspiegel: Bilanz, Berufsstart und Breitachklamm

In der aktuellen Ausgabe des Themenspiegels geht es um die Halbjahresbilanz der bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken. Außerdem war die Themenspiegel-Redaktion beim VR activestart 2026 in Ingolstadt dabei. Und er taucht in die Klamm-Erlebniswelten an der Breitachklamm bei Oberstdorf ein.

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Um die Halbjahresbilanz der bayerischen VR-Banken, den VR activestart 2026 und einen Besuch in der Breitachklamm geht es im GVB-Themenspiegel vom 24. September 2026. 

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