Genogramm
Die bayerischen Genossenschaften werden von engagierten Menschen getragen. Dazu gehören unter anderem mehr als 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 2,9 Millionen Mitglieder. Gemeinsam tragen sie wesentlich zum Erfolg ihrer Unternehmen bei. „Profil“ veröffentlicht jeden Monat Kurzmeldungen über Ehrungen, Jubiläen und Personalien.
Der ehemalige Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern, Wilhelm Frankenberger, ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Von 2000 bis 2004 war er Verbandspräsident.
Der ehemalige GVB-Präsident und Vorstandsvorsitzende Wilhelm Frankenberger ist im Alter von 86 Jahren verstorben. 50 Jahre war er im Dienst der bayerischen Genossenschaftsorganisation. Frankenbergers Laufbahn im Genossenschaftswesen begann 1953 mit einer Banklehre bei der Raiffeisenbank Stammbach in Oberfranken. 1958 trat er eine Ausbildung zum Bilanzbuchhalter beim bayerischen Raiffeisenverband an. 1962 wechselte er in den Prüfungsaußendienst und absolvierte den Verbandsprüferlehrgang. In der Folge stieg er kontinuierlich auf, machte Steuerberater- und Wirtschaftsprüferexamen und wurde 1974 Leiter des Prüfungsdiensts. 1983 kam er in den Vorstand, 2000 wurde er Vorstandsvorsitzender und Verbandspräsident. Zudem war er in zahlreichen Aufsichtsräten tätig und 13 Jahre lang ehrenamtliches DGRV-Vorstandsmitglied. 2003 feierte er seine 45-jährige Betriebszugehörigkeit zum Genossenschaftsverband Bayern, Ende 2004 trat er in den Ruhestand ein. Er wurde für seine Verdienste unter anderem mit der Raiffeisen/Schulze-Delitzsch-Medaille in Gold, mit der Ehrennadel in Gold des DGRV und mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. „Wilhelm Frankenberger hat unseren Verband über viele Jahrzehnte maßgeblich geprägt. Wir werden seine Verbundenheit mit der genossenschaftlichen Idee und seine menschliche Zugewandtheit in dankbarer Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl und unsere tiefe Anteilnahme gilt seiner Familie“, betonte GVB-Präsident Stefan Müller.
Der ehemalige Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern, Wilhelm Frankenberger, ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Von 2000 bis 2004 war er Verbandspräsident.
Peter Neumaier (M.) ist vom Vorstand der Raiffeisenbank Hallertau, Florian Maier (l.) und Thomas Maier, verabschiedet worden.
Bei der Vertreterversammlung hat die Raiffeisenbank Hallertau Peter Neumaier nach 36 Jahren im Aufsichtsrat der Bank verabschiedet. Über mehr als drei Jahrzehnte hat Neumaier die Entwicklung der Bank mit großem Engagement, Weitblick und Verantwortungsbewusstsein begleitet und entscheidend mitgeprägt. In den vergangenen vier Jahren war er als Aufsichtsratsvorsitzender tätig. Für sein langjähriges Engagement wurde Neumaier von Franz Penker, Regionaldirektor vom GVB, mit einer Ehrenurkunde sowie der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Auch die Vorstände, Florian Maier und Thomas Maier, bedankten sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und überreichten ihm als Erinnerung eine Uhr sowie den originalen Zeitungsartikel aus dem Jahr seiner Wahl in den Aufsichtsrat – ein besonderes Andenken an den Beginn seiner Amtszeit.
Peter Neumaier (M.) ist vom Vorstand der Raiffeisenbank Hallertau, Florian Maier (l.) und Thomas Maier, verabschiedet worden.
Ralf Weipert (v. l.), Margit Schneider und Vorstandsmitglied Markus Feser. Foto: Anne Pretscher
Margit Schneider war 47 Jahre für die VR Bank Main-Rhön tätig. Vorstandsmitglied Markus Feser und Ralf Weipert, Bereichsleiter Rechnungswesen, richteten beim Abschied herzliche Dankesworte an Schneider und übermittelten ihr die besten Wünsche für den neuen Lebensabschnitt. Schneider begann 1979 ihre Ausbildung zur Bankkauffrau in der Raiffeisenbank Hollstadt-Heustreu. Mit Beendigung der Ausbildung arbeitete sie für ein halbes Jahr am Schalter in Hollstadt bis sie in die Buchhaltung der Bank wechselte. Von 1990 bis 2000 widmete sie sich dem Zahlungsverkehr und der Datenkontrolle. In der Abteilung Rechnungswesen war Margit Schneider seit dem Jahr 2000 tätig.
Ralf Weipert (v. l.), Margit Schneider und Vorstandsmitglied Markus Feser. Foto: Anne Pretscher
Jürgen Dünkel (v. l.), Vorstand VR Bank Bayreuth-Hof, der Geehrte Josef Hauke, Aufsichtsratsvorsitzender VR Bank Bayreuth-Hof, Helmut Thurn vom GVB, und Tobias Reisse, Vorstand VR Bank Bayreuth-Hof.
Josef Hauke, Aufsichtsratsvorsitzender der VR Bank Bayreuth-Hof, wurde im Juni im Rahmen der Vertreterversammlung für 25 Jahre Tätigkeit im Aufsichtsrat der VR Bank Bayreuth-Hof geehrt. Helmut Thurn, Teamleiter Bayern-Nord/Ost bei der Bankenprüfung des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), überreichte ihm die Silberne Ehrennadel sowie eine Ehrenurkunde des GVB und dankte für das langjährige Engagement. Hauke wurde im Jahr 2000 in den Aufsichtsrat der damaligen Vereinigten Volksbanken Hof-Helmbrechts-Münchberg berufen. Bereits fünf Jahre später wählte ihn das Gremium zu seinem Vorsitzenden. Auch nach den Fusionen zunächst zur VR Bank Hof und später zur VR Bank Bayreuth-Hof blieb er Mitglied des Aufsichtsrats. Seit 2023 trägt er erneut als Vorsitzender besondere Verantwortung für das Kontrollgremium der Genossenschaftsbank. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Revision und Steuerlehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München legte Hauke Examen zum Steuerberater und Wirtschaftsprüfer ab. Als Gründer und Geschäftsführer einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bringt er neben umfassender fachlicher Expertise insbesondere langjährige praktische Erfahrung in seine Tätigkeit ein. Der gebürtige Ingolstädter ist eng mit Oberfranken verbunden. Besonders die Anliegen des regionalen Mittelstands liegen ihm am Herzen. Darüber hinaus engagiert er sich auch privat vielfältig für sportliche, kulturelle und soziale Projekte sowie Institutionen in der Region.
Jürgen Dünkel (v. l.), Vorstand VR Bank Bayreuth-Hof, der Geehrte Josef Hauke, Aufsichtsratsvorsitzender VR Bank Bayreuth-Hof, Helmut Thurn vom GVB, und Tobias Reisse, Vorstand VR Bank Bayreuth-Hof.
Stefan Hutter (v. l.), Cyrus Ahari, Martin Jocher sind in regionalen IHK-Ausschüssen vertreten.
Gleich drei Vorstände der VR Bank Starnberg-Zugspitze haben sich kürzlich zur Wahl der regionalen IHK-Ausschüsse gestellt – mit großem Erfolg: Alle drei Kandidaten wurden in den jeweiligen Ausschuss gewählt: Martin Jocher, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, in Garmisch-Partenkirchen, Cyrus Ahari in Starnberg und Stefan Hutter in Weilheim-Schongau. Dies unterstreicht die hohe Wertschätzung, die den Vorständen in der regionalen Wirtschaft entgegengebracht wird, und zeigt ihr persönliches Engagement, die Region nachhaltig zu stärken. Cyrus Ahari betonte: „Mir ist es wichtig, die regionale Wirtschaft zu stärken, die Unternehmer gut zu vertreten und gemeinsam die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen.“ Die IHK-Ausschüsse sind wichtige Brücken zwischen den Unternehmen vor Ort und der Industrie- und Handelskammer. Dort treffen sich Unternehmer und Vertreter verschiedener Branchen, um sich über aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen und Chancen auszutauschen. Gemeinsam beraten sie zu bedeutenden wirtschaftspolitischen Fragestellungen, wie etwa Standortentwicklung, Fachkräftesicherung oder Digitalisierung. Durch diese aktive Mitgestaltung tragen die Ausschüsse dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der Region langfristig zu sichern und die Interessen der Unternehmen wirkungsvoll zu vertreten.
Stefan Hutter (v. l.), Cyrus Ahari, Martin Jocher sind in regionalen IHK-Ausschüssen vertreten.
Vorstandsmitglieder Oliver Brandhuber und Bernhard Failer, Johann Prinz, Martin Neumayer, Aufsichtsratsvorsitzender, Christian Weber, Vorstandsmitglied und Michael Eisenschmid, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender.
Große Ehre für Johann Prinz: Im Rahmen der Vertreterversammlung der Raiffeisen-Volksbank Ebersberg wurde das Aufsichtsratsmitglied mit der Silbernen Ehrennadel des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB) ausgezeichnet. Seit drei Jahrzehnten bringt Johann Prinz seine Expertise und regionale Verwurzelung in unsere Genossenschaft ein. In dieser Zeit gestaltete er die Entwicklung des Hauses maßgeblich mit und begleitete unter anderem drei wegweisende Fusionen mit Weitsicht und strategischem Geschick. Die Verleihung der Ehrennadel ist ein sichtbares Zeichen des Dankes für 30 Jahre Pflichttreue, Verlässlichkeit und partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Vorstandsmitglieder Oliver Brandhuber und Bernhard Failer, Johann Prinz, Martin Neumayer, Aufsichtsratsvorsitzender, Christian Weber, Vorstandsmitglied und Michael Eisenschmid, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender.
Die bisherigen Vorstände der Raiffeisenbank Wittelsbacher Land, Peter Burnhauser (l.) und Arnulf Ringler (r.), begrüßen den neuen Vorstand, Mathias Kennerknecht (2. v. l.) und Stefan Ludwig.
Der Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Wittelsbacher Land hat am Stefan Ludwig und Mathias Kennerknecht mit sofortiger Wirkung in den Vorstand berufen. Damit wird der Generationswechsel im obersten Leitungsgremium eingeläutet. In einer Übergangsphase wird die Bank von einem vierköpfigen Vorstand geführt. Die bisherigen Vorstände Peter Burnhauser und Arnulf Ringler scheiden zum 30. September 2026 aus dem Amt und gehen in den Ruhestand. Die gemeinsame Zeit soll einen reibungslosen und geordneten Wechsel an der Spitze ermöglichen. Ab 1. Oktober 2026 übernimmt Stefan Ludwig den Vorstandsvorsitz und verantwortet die Bereiche Betrieb, Marktfolge und Steuerung. Mathias Kennerknecht wird als Vorstandsmitglied den Vertrieb leiten. Für Kennerknecht ist die neue Rolle eng mit seiner bisherigen Laufbahn verbunden: Bereits im Jahr 2000 begann er seine Karriere bei der Raiffeisenbank Wittelsbacher Land. Auch Stefan Ludwig ist im Haus kein Unbekannter. Er gehörte bereits von 2016 bis 2019 dem Vorstand an, bevor er in die freie Wirtschaft wechselte – nun kehrt er in verantwortlicher Position zurück. Mit dem künftigen Führungsduo setzt die Genossenschaftsbank auf Vertrautheit mit der Region und Erfahrung im eigenen Haus. Beide bringen beste Voraussetzungen mit, um die Bank in den kommenden Jahren erfolgreich weiterzuentwickeln. Die Raiffeisenbank Wittelsbacher Land ist in der Region mit neun Geschäftsstellen vertreten. Mit 190 Mitarbeitenden und einer Bilanzsumme von 1,5 Milliarden Euro zählt sie zu den Regionalbanken mittlerer Größe.
Die bisherigen Vorstände der Raiffeisenbank Wittelsbacher Land, Peter Burnhauser (l.) und Arnulf Ringler (r.), begrüßen den neuen Vorstand, Mathias Kennerknecht (2. v. l.) und Stefan Ludwig.
Die Ehrungen bei der Vertreterversammlung der VR-Bank Rottal-Inn führte GVB-Verbandspräsident Stefan Müller (5. v. l.) durch.
Bei der Vertreterversammlung 2026 der VR-Bank Rottal-Inn wurden die Aufsichtsräte Alois Konrad, Peter Stöger, Max Wohlmannstetter, Rudolf Attenberger sowie der ehemalige Vorstand Alois Zisler verabschiedet und geehrt. Konrad war seit 1996 im Aufsichtsrat der Bank und davon sechs Jahre Vorsitzender des Gremiums. Für seine besonderen Verdienste erhielt er die Goldene Ehrennadel des Genossenschaftsverbands Bayern. Die Ehrung übernahm GVB-Präsident Stefan Müller, der in seiner Laudation das langjährige Wirken Konrads im Sinne der genossenschaftlichen Idee würdigte. Stöger wurde für 18 Jahre im Aufsichtsrat geehrt, Wohlmannstetter für 17 Jahre, Attenberger gehörte als Arbeitnehmervertreter dem Gremium neun Jahre an. Sie alle bekamen Ehrenurkunden überreicht. Ebenfalls mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet wurde Alois Zisler, der nach 18 Jahren im Vorstand der VR-Bank Rottal-Inn im Februar 2026 in den Ruhestand eingetreten war.
Die Ehrungen bei der Vertreterversammlung der VR-Bank Rottal-Inn führte GVB-Verbandspräsident Stefan Müller (5. v. l.) durch.
Bezirkspräsident Niederbayern Albert Griebl (l.) ehrte den Vorstandsvorsitzenden der VR-Bank Landau-Mengkofen, Carsten Clemens.
Mit der Goldenen Ehrennadel des Genossenschaftsverbandes Bayern wurde Carsten Clemens für sein langjähriges Engagement im genossenschaftlichen Bankwesen geehrt. Seit 34 Jahren trägt er ununterbrochen Verantwortung im Vorstand einer genossenschaftlichen Bank. Seine Laufbahn begann 1979 mit der Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Volksbank Zwiesel-Regen. Nach verschiedenen Stationen wurde Clemens 1992 erstmals in den Vorstand berufen. Seit 2016 ist er Vorstand bei der VR-Bank Landau und schlussendlich seit 2019 Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Landau-Mengkofen. Die Auszeichnung überreichte der Bezirkspräsident Niederbayern Albert Griebl im Rahmen der Vertreterversammlung.
Bezirkspräsident Niederbayern Albert Griebl (l.) ehrte den Vorstandsvorsitzenden der VR-Bank Landau-Mengkofen, Carsten Clemens.
Cornelia Odoj (v. l.), Susanne Halbig, Personalreferentin der VR-Bank Main-Rhön, und Max Kuster. Samira Friedrich konnte nicht an der Veranstaltung teilnehmen.
Ein erfolgreicher Ausbildungsabschluss ist ein wichtiger Meilenstein – und genau diesen feierten die ehemaligen Auszubildenden am 15. Juli zusammen mit der Personalreferentin der VR-Bank Main-Rhön, Susanne Halbig, bei der Lehrabschlussfeier der Akademie bayerischer Genossenschaftsbanken im Münchner Künstlerhaus. „Wir sind stolz darauf, dass gleich drei unserer ehemaligen Auszubildenden zu den 50 besten Absolventen der bayerischen Genossenschaftsbanken im Abschlussjahrgang 2025 zählen: Samira Friedrich, Max Kuster und Cornelia Odoj. Diese Auszeichnung ist das Ergebnis von Einsatz, Motivation und einer starken Ausbildungsleistung“, sagte Halbig. „Für die VR-Bank ist die Ausbildung weit mehr als die Vermittlung von Fachwissen. Wir investieren in Menschen, fördern individuelle Stärken und begleiten unsere jungen Talente auf ihrem beruflichen Weg. Denn die Zukunft unserer Bank gestalten wir gemeinsam – mit unseren engagierten Nachwuchskräften, die Verantwortung übernehmen und unsere genossenschaftlichen Werte mit Leben füllen“, schloss Susanne Halbig die Feierlichkeiten. Alle drei Absolventen fanden schließlich ihren Platz in der VR-Bank Main-Rhön – Samira Friedrich und Cornelia Odoj in der Filialberatung und Max Kuster im Bereich Controlling. Weitere Informationen zur diesjährigen Lehrabschlussfeier siehe Profil-Artikel in dieser Ausgabe.
Cornelia Odoj (v. l.), Susanne Halbig, Personalreferentin der VR-Bank Main-Rhön, und Max Kuster. Samira Friedrich konnte nicht an der Veranstaltung teilnehmen.
Aufsichtsratsvorsitzender Georg Köpf (l.) verabschiedete Heinrich Stumpf bei der Vertreterversammlung der VR Bank Augsburg-Ostallgäu in den Ruhestand und dankte ihm für sein langjähriges Engagement für die Genossenschaftsbank.
Nach langjähriger Tätigkeit im Vorstand der VR Bank Augsburg-Ostallgäu tritt Heinrich Stumpf zum 1. August 2026 in den Ruhestand. Der Bankkaufmann begann seine Laufbahn im genossenschaftlichen Bankensektor vor mehr als vier Jahrzehnten und prägte die Entwicklung der heutigen VR Bank Augsburg-Ostallgäu maßgeblich mit. Besonders die Fusion zur VR Bank Augsburg-Ostallgäu sowie die erfolgreiche Weiterentwicklung des Hauses in einem zunehmend anspruchsvollen Marktumfeld fielen in seine Amtszeit. Bei der Vertreterversammlung Ende Juni wurde Heinrich Stumpf von Vertreterinnen und Vertretern, Aufsichtsrat, Vorstand und Gästen mit langanhaltendem Applaus verabschiedet. In seiner Rede blickte er mit großer Dankbarkeit auf seine Zeit im Vorstand zurück und würdigte insbesondere die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden, Gremien und Mitgliedern. Die Verantwortung für das Privatkundengeschäft übernimmt künftig Sonja Hertel. Sie gehört seit Anfang 2026 als Generalbevollmächtigte der Geschäftsleitung an und wurde vom Aufsichtsrat – vorbehaltlich der Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) – als künftiges Vorstandsmitglied bestellt.
Aufsichtsratsvorsitzender Georg Köpf (l.) verabschiedete Heinrich Stumpf bei der Vertreterversammlung der VR Bank Augsburg-Ostallgäu in den Ruhestand und dankte ihm für sein langjähriges Engagement für die Genossenschaftsbank.
Christian E. Maier (v. l.), Vorstandsvorsitzender der Genossenschaftsbank Unterallgäu, Georg Böck, Thomas Lutz, Aufsichtsratsvorsitzender, und Stefan Langhammer, Vorstand.
Bei der Vertreterversammlung der Genossenschaftsbank Unterallgäu ist Aufsichtsratsmitglied Georg Böck altersbedingt aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Mit seinem Ausscheiden endet seine 27-jährige Tätigkeit in dem Gremium. Thomas Lutz, Aufsichtsratsvorsitzender der Genossenschaftsbank Unterallgäu, würdigte das langjährige Engagement von Böck für die Genossenschaft und bedankte sich für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit. Bereits im Jahr 2022 war Böck mit der Silbernen Ehrennadel und einer Urkunde des Genossenschaftsverbands Bayern ausgezeichnet worden. Auch der Vorstand dankte Böck für seinen langjährigen Einsatz. Christian E. Maier, Vorstandsvorsitzender, und Stefan Langhammer, Vorstand, würdigten seinen Beitrag zur Entwicklung und zur verlässlichen Begleitung der Genossenschaftsbank über viele Jahre hinweg. „Herr Böck hat die Arbeit im Aufsichtsrat über viele Jahre mit großem Verantwortungsbewusstsein, Fachkenntnis und Verbundenheit zu unserer Genossenschaft begleitet. Für dieses langjährige Engagement danken wir ihm sehr herzlich“, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Lutz. „Mit Georg Böck verabschieden wir eine Persönlichkeit, die die Entwicklung unserer Bank über viele Jahre engagiert mitgetragen hat. Für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und seinen Einsatz zum Wohl unserer Genossenschaft sprechen wir ihm unseren ausdrücklichen Dank aus“, sagte Vorstandsvorsitzender Christian E. Maier. Die Aufsichtsratsmitglieder Renate Jackel, Josef Keppeler und Hugo Mayer wurden von der Vertreterversammlung für drei weitere Jahre wiedergewählt.
Christian E. Maier (v. l.), Vorstandsvorsitzender der Genossenschaftsbank Unterallgäu, Georg Böck, Thomas Lutz, Aufsichtsratsvorsitzender, und Stefan Langhammer, Vorstand.
Wirtschaftsprüfer Tobias Blässing (r.) überreichte die Goldene Ehrennadel des Genossenschaftsverbands Bayern an Bernhard Ströbele. Foto: Christina Zuber
Eine besondere Auszeichnung für einen prägenden Genossenschafter: Bernhard Ströbele, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Volksbank Ries, ist mit der Goldenen Nadel des Genossenschaftsverbands Bayern geehrt worden. Die Goldene Nadel ist die höchste Auszeichnung des Verbandes und würdigt Ströbeles 45-jähriges Wirken im Genossenschaftswesen. Nach seiner Ausbildung bei der Volksbank Wemding und einer beruflichen Station bei der Raiffeisen-Volksbank Augsburg kam der gebürtige Wemdinger 1997 als Leiter der Innenrevision zur Raiffeisen-Volksbank Ries. Kurz darauf schloss er das Genossenschaftliche Bank-Führungsseminar in Montabaur ab und qualifizierte sich zudem zum Zertifizierten Auditor im Qualitätsmanagement. Sein beruflicher Weg führte ihn kontinuierlich in verantwortungsvolle Positionen: 2001 wurde Ströbele zum Prokuristen ernannt, 2012 übernahm er die Leitung der Kreditabteilung, 2015 wurde er in den Vorstand berufen. Seit 2024 steht er als Vorstandsvorsitzender an der Spitze der Bank. Der Aufsichtsratsvorsitzende Markus Glück würdigte Ströbele als bodenständigen Strategen: „Vieles trägt Deine Handschrift, und Du hast entscheidende Leitplanken gesetzt.“ Als Beispiele dafür nannte Glück die jüngsten Fusionen der Raiffeisen-Volksbank Ries mit der Raiffeisenbank Bissingen und der Raiffeisen-Volksbank Wemding. Bei der der Vertreterversammlung überreichte Wirtschaftsprüfer Tobias Blässing vom Genossenschaftsverband Bayern die Goldene Nadel samt Ehrenurkunde und gratulierte Bernhard Ströbele herzlich zu dieser besonderen Ehrung. Im September wird Ströbele aus dem aktiven Bankleben verabschiedet.
Wirtschaftsprüfer Tobias Blässing (r.) überreichte die Goldene Ehrennadel des Genossenschaftsverbands Bayern an Bernhard Ströbele. Foto: Christina Zuber
Peter Schiele (l.) erhielt eine Ehrenurkunde für 18 Jahre langes Engagement im Aufsichtsrat der Raiffeisen-Volksbank Ries, Prof. Dr. Markus Glück und Barbara Bschorer wurden für 20 Jahre im Aufsichtsrat mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.
Zwei langjährige Mitglieder des Aufsichtsrats der Raiffeisen-Volksbank Ries gaben bei der Vertreterversammlung im Stadtsaal Klösterle in Nördlingen ihren Abschied: Da sie die Altersgrenze laut Satzung erreicht hatten, schieden sie aus dem Gremium aus. Peter Schiele war insgesamt 18 Jahre bei der Genossenschaftsbank engagiert, 2008 wurde er gewählt, 2013 übernahm er das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Er erhielt eine Ehrenurkunde des Genossenschaftsverbandes Bayern. Barbara Bschorer wurde 2007 in den Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Bissingen gewählt und übernahm 2010 den Vorsitz des Gremiums. Nach der Fusion mit der Raiffeisen-Volksbank Ries wirkte sie weiter für die Genossenschaftsbank mit. Für 20 Jahre im Dienst des Genossenschaftswesens erhielt Bschorer zur Ehrenurkunde auch die Silberne Ehrennadel des Genossenschaftsverbandes Bayern. Seit 20 Jahren ist Markus Glück Mitglied des Aufsichtsrates, seit 2013 Vorsitzender. Tobias Blässing, Oberrevisor beim Bayerischen Genossenschaftsverbandes, überreichte Glück die Ehrenurkunde und die Silberne Ehrennadel und wünschte weiterhin viel Freude beim Engagement für die Raiffeisen-Volksbank Ries.
Peter Schiele (l.) erhielt eine Ehrenurkunde für 18 Jahre langes Engagement im Aufsichtsrat der Raiffeisen-Volksbank Ries, Prof. Dr. Markus Glück und Barbara Bschorer wurden für 20 Jahre im Aufsichtsrat mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.
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