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Genogramm

Genossenschaftliches Leben

Genossenschaften prägen das öffentliche Leben in ihren Heimatregionen. Sie organisieren Veranstaltungen für Mitglieder sowie Kundinnen und Kunden, sie unterstützen gemeinnützige Einrichtungen und sie setzen sich für genossenschaftliche Werte ein. „Profil“ veröffentlicht jeden Monat Kurzmeldungen der Unternehmen und ihrer Verbundpartner.

Anerkennung für das, was wirklich zählt

Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) führt eine neue Ehrenmedaille ein. Sie ergänzt die Ehrenurkunden und Ehrennadeln, mit denen verdiente Vorstände oder Aufsichtsräte nach 15 bis 30 Jahren Tätigkeit ausgezeichnet werden können. Die Ehrennadeln sind an strenge formale Vorgaben geknüpft. Dadurch erfassen sie nur einen Teil dessen, was die genossenschaftliche Arbeit prägt. Die neue Medaille schließt diese Lücke. Sie würdigt Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die genossenschaftliche Idee und deren Umsetzung in Bayern verdient gemacht haben – unabhängig von deren Funktion oder ihren Dienstjahren. Die Medaille wird bewusst nur sehr zurückhaltend vergeben: an einen kleinen Kreis von höchstens 30 lebenden Trägern. Der GVB-Vorstand verleiht die Medaille künftig in der Regel einmal im Jahr. 

Geburtstag mit Herz

Geburtstag feiern und dabei Gutes tun – genau das war GVB-Präsident Stefan Müller zu seinem 50. Geburtstag wichtig. Statt Geschenken bat er seine Gäste um Spenden für die Raiffeisen/Schulze-Delitzsch Stiftung Bayerischer Genossenschaften. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 5.000 Euro kamen zusammen. Wohin das Geld fließen soll, stand für Stefan Müller schnell fest: Er entschied sich für Lichtblick Hasenbergl. Die Einrichtung begleitet Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus sozial belasteten und benachteiligten Familien – oft über viele Jahre hinweg. Das Angebot beginnt bereits bei Mutter-Kind-Gruppen und reicht vom Kindergarten über die Unterstützung während der gesamten Schulzeit bis ins Berufsleben. Vor Kurzem hat Stefan Müller den Spendenscheck persönlich an Dörthe Friess, stellvertretende Leiterin von Lichtblick Hasenbergl, übergeben. Die 5.000 Euro helfen dabei, die wichtige Arbeit der Einrichtung für junge Menschen und ihre Familien weiterzuführen.

Vertreterversammlung und Ehrungen

In herausfordernden Zeiten hat sich die Raiffeisenbank Neumarkt i.d.OPf. erneut als stabiler und verlässlicher Partner in der Region erwiesen. Bei der Vertreterversammlung 2026 zog der Vorstandsvorsitzende Josef Hofbauer eine insgesamt positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2025. Die Genossenschaftsbank konnte ihre Entwicklung erfolgreich fortsetzen. Die Bilanzsumme wuchs um vier Prozent auf rund 1,35 Milliarden Euro. Auch bei den Kundeneinlagen verzeichnete die Bank deutliche Zugewinne, während das betreute Kundenvolumen erstmals die Marke von 2,7 Milliarden Euro überschritt. „Wir bleiben bodenständig, regional und wirtschaftlich kerngesund“, lautete Hofbauers Botschaft. Die Bank erwirtschaftete ein robustes Ergebnis und plant eine Dividendenzahlung von 3,5 Prozent für ihre Mitglieder. Ein weiterer zentraler Punkt der Versammlung war die turnusmäßige Neuwahl des Aufsichtsrats. Josef Bogner und Egbert Scherer wurden jeweils einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Zugleich beschlossen die Vertreter eine Reduzierung des Gremiums von zehn auf künftig neun Mitglieder. Im Mittelpunkt des Abends stand jedoch die Verabschiedung von Alfons Walk, der nach 37 Jahren altersbedingt aus dem Aufsichtsrat ausschied. Walk war seit 1989 im Aufsichtsratsgremium der Raiffeisenbank Berngau-Pilsach tätig und übernahm bereits 1999 den Vorsitz. Nach der Fusion zur heutigen Raiffeisenbank Neumarkt setzte er sein Engagement über Jahrzehnte fort und prägte die Entwicklung der Bank maßgeblich mit. Für seine Verdienste war er bereits mit der Silbernen und Goldenen Ehrennadel des Genossenschaftsverbands Bayern ausgezeichnet worden. Außerdem erhielt Aufsichtsratsmitglied Albert Fiehl für 30 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Genossenschaftswesen die Goldene Ehrennadel des Genossenschaftsverbands Bayern. Die Auszeichnung wurde vom Vertreter des Prüfungsverbands, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Andreas Kreis, überreicht. Damit würdigte die Genossenschaftsorganisation ein langjähriges Engagement im Sinne der genossenschaftlichen Idee – getragen von Verantwortung, Kontinuität und regionaler Verbundenheit.

Rückblick auf gutes Geschäftsjahr 2025

Bei der Vertreterversammlung der VR-Bank Main-Rhön in Grafenrheinfeld stellten Vorstand und Aufsichtsrat den Vertreterinnen und Vertretern das Ergebnis des Geschäftsjahrs 2025 vor. Wie der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Frank Hefner verdeutlichte, blieben die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwierig. Diese volkswirtschaftlichen Schwierigkeiten haben auch Auswirkungen auf das Geschäftsgeschehen einer Regionalbank, wie Hefner erklärte. Doch innerhalb der Turbulenzen in der Gesamtwirtschaft hat sich die nachhaltige und verantwortungsbewusste Strategie der VR-Bank Main-Rhön ausgezahlt. Im Jahr 2025 konnte die Bilanzsumme leicht, um 17 Millionen Euro, gesteigert werden. Die Gesamtkapitalquote erhöhte sich dadurch von 19,17 auf 19,51 Prozent. Die Bank konnte eine Basisdividende von 1 Prozent anbieten, plus Mitgliederbonus ergibt sich für die Mitglieder eine durchschnittliche Gesamtrendite von 3 und maximal bis 7 Prozent. Die erfreuten Vertreterinnen und Vertreter stimmten dem Vorschlag über die Dividende zu. Seit jeher ist die Vertreterversammlung für die VR-Bank Main-Rhön, nicht nur eine Gelegenheit, um ihre Zahlen vorzustellen, sondern gleichzeitig eine Möglichkeit den Vertreterinnen und Vertretern die neusten Entwicklungen des Bankings vorzustellen. Dass die Bankenwelt momentan im Umbruch ist, erklärte der Vorstandsvorsitzende Markus Merz, der anhand des europäischen Echtzeit-Bezahlsystems Wero einen Einblick in die Entwicklungen des digitalen Bankings bot. Da in diesem Jahr turnusgemäß die Neuwahlen der Vertreterinnen und Vertreter ansteht, motivierte der Vorstandsvorsitzende Merz an dieser Stelle nochmal, sich erneut für die Wahl aufstellen zu lassen und die Bank auch zukünftig mitzugestalten. Satzungsgemäß schieden drei Aufsichtsratsmitglieder aus, von denen jedoch nur zwei erneut gewählt werden konnten. Martin Ritter und Matthias Stretz treten ihr Amt erneut an. Detlef Erhard kann altersbedingt nicht mehr kandidieren. 

Die neue Bank im Herzen Niederbayerns

Aus zwei fest in der Region verwurzelten Genossenschaftsbanken wird eine gemeinsame, zukunftsorientierte Bank: Die VR-Bank Landshut und die VR-Bank Isar-Vils haben sich entschieden, ihre Kräfte zu bündeln und zur neuen VR-Bank Landshut-Isar-Vils mit Sitz in Landshut zu verschmelzen. Die entsprechenden Beschlüsse wurden mit großer Mehrheit in den Vertreterversammlungen in Landshut sowie in Vilsbiburg gefasst und markieren einen bedeutenden Meilenstein in der Entwicklung beider Häuser. Beide Institute sind tief in der Region Niederbayern verwurzelt. Vorstand Martin Kempf unterstrich die gemeinsame Vision: „DIE Bank im Herzen Niederbayerns“ – regional verwurzelt, menschlich nah und zugleich nachhaltig stark für die Zukunft. In der neuen Struktur vereinen sich eine Bilanzsumme von rund 2 Milliarden Euro und ein Kundengeschäftsvolumen von etwa 4,2 Milliarden Euro mit einem starken regionalen Netzwerk aus zwölf Geschäftsstellen, rund 260 Mitarbeitenden, etwa 15.000 Mitgliedern sowie fast 50.000 Kundinnen und Kunden. Darüber hinaus leisten die beiden Häuser auch gesellschaftlich einen wichtigen Beitrag: Im Jahr 2025 belief sich die Steuerleistung auf rund 6,6 Millionen Euro, ergänzt durch ein regionales Spendenvolumen von etwa 112.000 Euro. Im Mittelpunkt des künftigen mittelständischen Unternehmens steht die Förderung der regionalen Wirtschaft, der konsequente Ausbau digitaler Angebote sowie moderne und spezialisierte Beratungsleistungen bei gleichzeitig hoher Kundennähe im Geschäftsgebiet. Vorstand Manfred Gruber hob hervor: „Unsere Mitarbeitenden sind das Fundament unseres Erfolgs. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, alle Beschäftigten zu übernehmen. Darüber hinaus eröffnet die Fusion neue Entwicklungsmöglichkeiten, schafft moderne Arbeitsplätze und verbessert die Perspektiven für eine ausgewogene Work-Life-Balance.“ 

Wertschöpfung als Antrieb

Nach dem Grundsatz „Nicht nur reden, sondern handeln“ agiert die VR EnergieGenossenschaft Oberbayern Südost in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein außerordentlich erfolgreich und ist mehr als nur ein herkömmlicher Energieerzeuger. Die hohe Wertschöpfung in der heimischen Region zu halten, war ein wichtiger Antrieb bei der Gründung der Genossenschaft im Jahr 2010. Und dass dies weiterhin gut gelingt, belegen die Zahlen aus der diesjährigen Generalversammlung im Festsaal in Siegsdorf. Zum Jahresende 2025 haben sich 1.128 Bürgerinnen und Bürger, Firmen und Kommunen beteiligt. Mit deren Geschäftsguthaben in Höhe von 8,3 Millionen Euro – ergänzt um Fremdkapital der heimischen Regionalbanken – konnten bisher 43 PV-Anlagen im Gesamtwert von über 22 Millionen Euro realisiert werden. Hierfür wurden fast ausschließlich regionale Firmen und Unternehmen beauftragt und damit die heimische Wirtschaft gestärkt. Trotz eines unterdurchschnittlichen Sonnenjahres und regulatorischer Einschränkungen konnte ein Ergebnis vor Steuern von 443.000 Euro erwirtschaftet werden. Dieses erfreuliche Ergebnis ermöglichte die Ausschüttung einer deutlich über dem Kapitalmarktzins liegenden Dividende in Höhe von 4 Prozent. Mit insgesamt 36 Dachanlagen sowie sieben Freiflächenanlagen hat sich die VR EnergieGenossenschaft Oberbayern Südost zum größten regionalen Erzeuger von regenerativem Sonnenstrom im südöstlichen Oberbayern entwickelt. Mit einer installierten Leistung von 18.794 kWp wird rechnerisch Strom für 5.500 Haushalte produziert. Die Mitglieder erteilten den Vorständen Jürgen Hubel, Albert Pastötter und Norbert Zollhauser sowie den vier Aufsichtsrats-Mitgliedern die Entlastung. Der Aufsichtsratsvorsitzende Josef Dandl wurde von den Mitgliedern für weitere drei Jahre in den Aufsichtsrat gewählt. Josef Babl wurde für den nicht mehr kandidierenden Karl Joachim Schmitt neu in das Aufsichtsgremium gewählt.

Sanierung der Glockenanlage

In der St. Laurentius-Kirche in Unterwaldbehrungen läutet nicht nur die über 300 Jahre alte Marienglocke von 1708, sondern auch eine der ältesten Glocken, die es im Landkreis Rhön-Grabfeld gibt – die um 1350 gegossene Evangelistenglocke. Allerdings musste nun eine dringend notwendige Sanierung der Glockenanlage durchgeführt werden. Diese Maßnahmen der Kirchenverwaltung, die nicht nur der Lebensdauer der Glocke zugutekommen, sondern auch die Statik im Gebälk des Glockenstuhls entlasten, unterstützte die VR-Bank Main-Rhön mit 1.000 Euro. Hans-Peter Suckfüll, Spendenbotschafter der VR-Bank, überreichte die Spende an Pfarrgemeinderätin Heike Schneider, Kirchenpfleger Helmut Seufert und Küster Günter Ledermann.

Zukunft des Mittelstands

Beim Business Metropol Forum in der Orangerie Ansbach stand die Frage „Quo vadis Mittelstand?“ im Mittelpunkt. Gerhard Walther, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Mittelfranken Mitte, sprach in seiner Keynote über die aktuelle Lage und die Perspektiven mittelständischer Unternehmen in der Region. Dabei machte er deutlich, welche zentrale Rolle der Mittelstand für Wirtschaft und Gesellschaft spielt. Mittelständische Betriebe schaffen Arbeitsplätze, bilden junge Menschen aus, investieren vor Ort und tragen wesentlich zu Stabilität und Zusammenhalt bei. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen vor großen Herausforderungen, darunter wirtschaftlicher Druck, Fachkräftemangel, Bürokratie, Digitalisierung, Transformation und Nachfolgefragen. Für die VR-Bank Mittelfranken Mitte ist dieses Thema eng mit dem eigenen Selbstverständnis verbunden. Als regionales genossenschaftliches Kreditinstitut versteht sich die Bank selbst als Teil des Mittelstands und als verlässlicher Begleiter der Unternehmen vor Ort. Gerade in Zeiten von Veränderung gewinnen persönliche Nähe, regionale Kenntnis und starke Netzwerke weiter an Bedeutung. Das Business Metropol Forum bot dafür einen passenden Rahmen: für Austausch, Begegnung und Impulse rund um die Zukunft des Mittelstands in Mittelfranken.

Spende stärkt Pflegeberufe

„Eine gute Ausbildung in Pflege, Kinderpflege oder Ergotherapie ist für unsere Gesellschaft inzwischen systemrelevant“, sagte Walter Greiner, designierter Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Volksbank Ries, beim Austausch mit den Verantwortlichen der Liselotte-Nold-Schule. Dort werden aktuell rund 200 Fachschülerinnen und -schüler in Pflege, Kinderpflege, zur Pflegefachkraft und zu Ergotherapeuten ausgebildet. „Diese Berufe brauchen wir als Gesellschaft auch in unserem Landkreis dringender denn je“, fuhr Greiner fort. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen von der RVB Ries und der RVB Donauwörth habe er sich bewusst für diese Einrichtung entschieden. „Hier ist unsere Spende hervorragend aufgehoben. Wir wollen damit die Modernisierung der Bibliothek im Obergeschoss unterstützen.“ Es sei ein „schönes und nicht selbstverständliches Signal“, dass die Genossenschaftsbanken im Landkreis das pädagogische Engagement der traditionsreichen Berufsfachschule mit einer so hohen Spende würdigen, bedankte sich Pfarrer Dr. Philipp Beyhl im Namen des Trägers, der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Nördlingen. 

Betrag für Bau von Bühnenbildern

Die VR-Bank Mittelfranken Mitte unterstützt das Toppler Theater in Rothenburg ob der Tauber mit einer Spende in Höhe von 3.000 Euro. Der Betrag kommt dem Bau der Bühnenbilder für die beiden Eigenproduktionen des Theaters zugute. Das Toppler Theater ist seit vielen Jahren ein besonderer kultureller Ort in Rothenburg und der Region. Mit seinen Aufführungen unter freiem Himmel verbindet es Kultur, Begegnung und ehrenamtliches Engagement. Bühnenbilder leisten dabei einen wichtigen Beitrag: Sie schaffen Atmosphäre, geben Geschichten Raum und machen Theatererlebnisse sichtbar. Als Genossenschaftsbank fördert die VR-Bank Mittelfranken Mitte regelmäßig Projekte, die Gemeinschaft stärken und das kulturelle Leben vor Ort bereichern. Das Toppler Theater zeigt eindrucksvoll, wie viel Leidenschaft und Engagement in regionaler Kulturarbeit steckt.

Fußballfieber trifft Mathe-Genies

Beim Finale des Team-Wettbewerbs Mathematik der Grundschulen im Juni im Rokokosaal der Regierung von Schwaben zeigten zehn qualifizierte Teams der dritten Jahrgangsstufe, wie spannend und kreativ Mathematik sein kann. Passend zum Fußballfieber lautete die Aufgabe: „Wie viele Fußbälle passen in ein Fußballtor?“ 60 Minuten lang tüftelten, diskutierten und zeichneten die Kinder in ihren Teams. Gefragt waren mathematisches Grundwissen, räumliches Vorstellungsvermögen und eine verständliche Darstellung des Lösungswegs auf einem Plakat. Die Jury zeigte sich beeindruckt von den unterschiedlichen Ansätzen und der Begeisterung, mit der die Kinder ihre Ergebnisse präsentierten. Über die Platzierungen freuen durften sich die Grundschule Scheidegg auf Platz eins, die Drei-Auen-Grundschule Augsburg-Oberhausen auf Platz zwei sowie die Grundschule Reisensburg auf Platz drei. Neben dem mathematischen Erfolg stand vor allem die Teamleistung im Mittelpunkt: Die Schülerinnen und Schüler unterstützten sich gegenseitig, brachten eigene Ideen ein und zeigten, dass gemeinsames Knobeln verbindet. Der Genossenschaftsverband Bayern unterstützte die Veranstaltung finanziell und der stellvertretende Bezirkspräsident für Schwaben, Christian Gerstle, engagierte sich, neben einem Grußwort, in der Jury.

Impulse für den Fachhandel

Austausch fördern, Perspektiven eröffnen und Gemeinschaft stärken – unter diesem Leitgedanken kamen Ende Juni die Fachhändler der Vedes-Gruppe in Nürnberg zusammen. Das Vedes-Zukunftsnetzwerk und die anschließenden Jahrestagungen boten den Rahmen, aktuelle Herausforderungen des Handels zu diskutieren, Erfahrungen zu teilen und den Dialog innerhalb der Unternehmensgruppe weiter zu vertiefen. Beim Zukunftsnetzwerk trafen sich Fachhändler und Führungskräfte, die den Spielwarenhandel von morgen aktiv mitgestalten möchten – verbunden mit dem klaren Willen, gemeinsam etwas zu bewegen. Im Mittelpunkt standen Themen, die den inhabergeführten Einzelhandel unmittelbar bewegen: authentische Kundenkommunikation, Ansätze zur Margenverbesserung, Markenführung, Digitalisierung sowie die Frage, wie stationäre Geschäfte auch künftig Menschen begeistern und nachhaltig binden können. Neben den Vorträgen stand vor allem der Dialog im Mittelpunkt. Am zweiten Tag fanden die Jahrestagungen statt. Im Mittelpunkt standen die wirtschaftliche Entwicklung sowie die strategische Ausrichtung der Unternehmensgruppe. Die Vedes-Vorstandsvorsitzende Julia Graeber blickte auf ein herausforderndes Geschäftsjahr 2025 zurück. Trotz anhaltender Konsumzurückhaltung und struktureller Veränderungen im Einzelhandel konnte der Konzern seine Umsatzziele erreichen und das Vorsteuerergebnis sogar übertreffen. Gleichzeitig wurden wichtige Maßnahmen umgesetzt, um die finanzielle Stabilität und Zukunftsfähigkeit der Unternehmensgruppe weiter zu stärken. Ihr Fazit: „Gerade in einem anspruchsvollen Marktumfeld zeigt sich der Wert einer starken Gemeinschaft. Unser Ziel ist es, unseren Fachhändlern nicht nur wirtschaftliche Kontinuität zu bieten, sondern sie auch mit neuen Ideen, innovativen Dienstleistungen und einem starken Netzwerk zukunftsfähig aufzustellen.“

Von der Faszination klassischer Automobile

Wenn der Rückspiegel zur Zeitmaschine wird und ein Tag voller Fahrfreude bevorsteht, dann ist wieder Rallye-Zeit: Bereits zum neunten Mal schickte die VR-Bank Landsberg-Ammersee historische Auto-Schmuckstücke auf die Strecke. Bei strahlendem Sonnenschein ließen die Teilnehmenden Einparkhilfen, digitale Cockpits und Fahrassistenten hinter sich. Statt moderner Technik standen das unverfälschte Fahrgefühl und die Faszination klassischer Automobile aus den Baujahren 1960 bis 1989 im Mittelpunkt. Am Startplatz auf dem Kauferinger Fuggerplatz versammelten sich 53 Teams, angeführt von Vorstandsvorsitzendem Stefan Jörg mit der Startnummer 1. Pünktlich zum Start lag wieder dieses unverwechselbare Gemisch aus Vorfreude, Gemeinschaft, Benzin und dem Klang vergangener Jahrzehnte in der Luft. Wer allerdings glaubte, die rund 130 Kilometer lange Strecke würde einer gemütlichen Kaffeefahrt gleichen, wurde schon an der ersten Station eines Besseren belehrt. Die diesjährigen Wertungsprüfungen, die wieder gemeinsam mit regionalen Partnern durchgeführt wurden, verlangten den Teams echtes Zusammenspiel, Geschick und stellenweise sogar blindes Vertrauen ab. „Dank der vielen Kolleginnen und Kollegen der VR-Bank Landsberg-Ammersee eG, die solche Veranstaltungen in ihrer Freizeit freiwillig unterstützen, können wir ein Event dieser Größenordnung überhaupt auf die Beine stellen“, betonte Vorstandsvorsitzender Stefan Jörg. Und wie es bei der VR-ClassicCar Rallye Tradition ist, galt auch in diesem Jahr: Nach der Rallye ist vor der Rallye. Am 3. Juli 2027 geht die Veranstaltung in ihre Jubiläumsausgabe. Dann schickt die VR-Bank Landsberg-Ammersee die Oldtimer bereits zum zehnten Mal auf die Strecke.

Premium-Weinwettbewerb

Einmal im Jahr wird das Weinanbaugebiet Franken zum Treffpunkt für Weinexperten und Sommeliers aus aller Welt. So wurde Iphofen erneut zum Zentrum der fränkischen Weinkultur: Die 23. Ausgabe des Premium-Weinwettbewerbs Best of Franken lockte über 50 renommierte Weinexperten und Weinexpertinnen in das Weinanbaugebiet Franken. Auf dem Programm: Die Verkostung, Diskussion und Bewertung von über 400 eingereichten Weinen und Sekten – verteilt auf elf Kategorien. Entsprechend groß war die Spannung unter den teilnehmenden Weingütern, die dieses Jahr Weine und Sekte angestellt hatten. „Best of Franken ist in seiner Form einzigartig“, betonte Hermann Schmitt, Geschäftsführer des Fränkischen Weinbauverbands und der Gebietsweinwerbung. Die elf strahlenden Sieger erhielten auf der Bühne die begehrten Trophäen von Best of Franken, einen 250 Millionen Jahre alten Ceratit Nodosus, einen versteinerten Urzeitkopffüßer auf einem Trias-Sockel, der die Böden der charaktervollen Frankenweine repräsentiert. Der Ceratit Nodosus, ein urzeitlicher Kopffüßer, steht symbolisch für die geologische Einzigartigkeit des fränkischen Weinlands. Der versteinerte Urzeitkopffüßer lebte vor 250 Millionen Jahren auf dem Gebiet des heutigen Weinanbaugebiets Franken. 

Regionales Beziehungs- und Versorgungsnetzwerk

Vor fünf Jahren gründeten zehn umtriebige Enthusiasten die BioRegioGenossenschaft Radis&Bona in Regensburg. Mittlerweile hat die Genossenschaft über 280 Mitglieder. Das fünfjährige Bestehen wurde nun groß gefeiert. Einige Lieferanten hatten Stände zur Verkostung ihrer Produkte aufgebaut. Ein Highlight des Festes war der Beitrag von Lena Koch von Tagwerk. Bereits seit über 40 Jahren ist die Verbraucher- und Erzeugergenossenschaft Tagwerk im Raum Freising und Erding tätig und betreibt mittlerweile sieben Bioläden. Lena Koch ist außerdem Projektmanagerin der Öko-Modellregion Mühldorfer Land. Ihre Kernaussage: Knapp 90 Prozent des deutschen Lebensmitteleinzelhandels werden von vier großen Konzernen dominiert. Sie bestimmen das Angebot und die Preise, die für viele Erzeugerbetriebe nicht zum Auskommen reichen. Die Herkunft der Waren und die Umstände ihrer Erzeugung sind häufig nicht klar. Bei alternativen Formen des Handelns geht es jedoch vielmehr um Mitbestimmung beim Warenangebot, faire Bezahlung der Lieferanten und Transparenz. All dies lebe Radis&Bona und deshalb sei die Genossenschaft Radis&Bona ihrer Zeit voraus, sagte Koch. Sie sei nicht einfach ein Anbieter unter anderen, sondern ein regionales Beziehungs- und Versorgungsnetzwerk. Radis&Bona geht es nicht um Gewinnmaximierung um jeden Preis, sondern um eine möglichst faire Verteilung des Gewinns auf alle in der regionalen Lieferkette. Neben der Kundschaft und Mitgliedern tragen die 50 regionalen Bio-Lieferbetriebe und über 30 Mitarbeitende den Genossenschaftsladen mit. 

Vom Amt auf die Alm

Was passiert, wenn ein Bürgermeister nach 18 Jahren im Amt den Schreibtisch gegen eine Almhütte tauscht? Sepp Loferer, Landwirt aus Schleching und Mitglied der Molkereigenossenschaft Berchtesgadener Land, hat sich bewusst gegen weitere 60-Stunden-Wochen entschieden und verbringt diesen Sommer als Senner auf der familieneigenen Wuhrsteinalm. Auf der Webseite der Molkerei Berchtesgadener Land berichtet er, warum die körperliche Arbeit in der Natur für ihn zur persönlichen „Reha“ geworden ist, weshalb er überzeugt ist, dass Bewegung und Entschleunigung der Schlüssel zu einem gesunden Älterwerden sind und welche Rolle die Almwirtschaft dabei spielt. Eine der Touren im Wanderprojekt „Da Kuah auf da Spur“ der Molkerei Berchtesgadener Land führt auf dem Weg zum Geigelstein direkt an der Wuhrsteinalm vorbei. Auf der Projektseite „Da Kuah auf da Spur“ wird die Tour auf den Geigelstein neben anderen Wanderungen ausführlich beschrieben, dazu gibt es viele Infos rund um Milch, Kühe, Land- und Almwirtschaft.

Einweihung des Energieareals Regensburg Ost (ERO)

Der Solarpark ERO – Energieareal Regensburg Ost ist erfolgreich ans Netz gegangen und liefert CO2-freien Strom für den Innovation Campus mit rund 8.000 Arbeitsplätzen. Die Anlage ist mit bifazialen Photovoltaik (PV)-Modulen bestückt, die beidseitig Strom erzeugen können. So erzeugen auch die vom Boden reflektierten Sonnenstrahlen Energie. Die Anlage wurde von Oberbürgermeister Thomas Burger, Wirtschaftsreferent Georg Barfuß, den Unternehmen des Innovation Campus, Aumovio, Schaeffler und Siemens sowie der Bauherrin, der Bürger Energie Region Regensburg (BERR), eingeweiht. „Die Bürgerinnen und Bürger, die sich über die BERR an dem Projekt beteiligt haben, können ihr Investment vor Ort nun arbeiten sehen und stolz darauf sein, dass sie den Wirtschaftsstandort Regensburg durch bezahlbare Energie festigen,“ sagte Joachim Scherrer, Vorstandsvorsitzender der BERR. Zudem fördert das Projekt auch den Naturschutz: Die Fläche wird durch Schafbeweidung naturnah bewirtschaftet, was die Bodenverdichtung, die durch die schweren Maschinen der Landwirtschaft entstand, auflockert und neues Leben in der Humusschicht, sowie für Insekten und Kleintiere fördert. „Es war für uns als kleines Team eine unglaubliche Herausforderung. Nur dank professioneller Partner, begeisterten und vorwärtsorientierten Beteiligten am Verhandlungstisch und den vielen für uns günstigen Rahmenbedingungen konnten wir von der ersten Idee bis zur heutigen Einweihung in etwas mehr als drei Jahren den 11 MW PV-Park realisieren“, sagte Scherrer weiter. 

50 Mannschaften und starke Vereinsförderung

Bereits zum 16. Mal veranstaltete die VR-Bank Mittelfranken Mitte den VR-BankCup. Vom 29. Juni bis 5. Juli kamen an drei Austragungsorten insgesamt 50 Mannschaften zusammen. Die Turniersiege sicherten sich der TSV Lehrberg, der FC/DJK Burgoberbach und der TV 21 Büchenbach. Der VR-BankCup hat sich über die Jahre als fester Bestandteil des regionalen Amateurfußballs etabliert. Neben spannenden Spielen und starken sportlichen Leistungen stand auch die konkrete Unterstützung der Vereine im Mittelpunkt. Jede teilnehmende Mannschaft erhielt entweder ein garantiertes Preisgeld von 500 Euro oder alternativ ein hochwertiges Funino-Set im Wert von rund 1.000 Euro zur Förderung des Kinder- und Jugendfußballs. Für die VR-Bank Mittelfranken Mitte ist der VR-BankCup mehr als ein Vorbereitungsturnier. Er steht für Vereinsleben, Ehrenamt, Nachwuchsförderung und Gemeinschaft in der Region. Ein großer Dank gilt allen Gastgebervereinen, Mannschaften, Schiedsrichtern, Helfern und Zuschauern, die den VR-BankCup 2026 möglich gemacht haben.

Fotowettbewerb für den Landkreiskalender

Im Frühjahr 2026 veranstaltete die VR Bank Mittlere Oberpfalz bereits zum vierten Mal einen Fotowettbewerb. Unter dem Motto „Versteckte Juwele im Landkreis Schwandorf“ hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, den nächsten Landkreiskalender mit Bildern der Heimat mitzugestalten. Der Jubiläums-Landkreiskalender für das Jahr 2027 wird bereits das 40. Mal aufgelegt. Ob blühende Frühlingswiesen, verschneite Wälder oder tierische Begegnungen – von Natur- über Landschafts- bis hin zu Tierfotos war alles dabei. Aus einer Vielzahl an eingereichten Bildern aus dem Landkreis Schwandorf hatte die dreiköpfige Jury die Qual der Wahl, welche 13 Motive es in den Landkreiskalender 2027 schaffen. Die offizielle Gewinnübergabe fand im Juli in der Geschäftsstelle Nabburg statt. Vorstandssprecher Bernhard Werner sprach den Gewinnern ein Lob für ihre Fotografien aus und bedankte sich sehr für ihr Engagement. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er allen Gewinnern ein Erinnerungsgeschenk sowie ein Preisgeld in Höhe von 100 Euro je Foto. Mit dem Landkreiskalender 2027 haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Fotografien einem breiten Publikum zugänglich zu machen und die besonders schönen Motive des Landkreises Schwandorf mit dessen Bevölkerung zu teilen. Der Landkreiskalender 2027 mit den Gewinnerfotos wird ab Ende des Jahres 2026 kostenlos für alle Kunden in den Geschäftsstellen der VR Bank Mittlere Oberpfalz e erhältlich sein.

Für mehr Transparenz in Kliniken

Die Süddeutsche Krankenversicherung. (SDK) baut ihr Engagement für mehr Fairness und Transparenz im Gesundheitswesen weiter aus. Als Sponsor des Treatfair-Rankings im Bereich „Innere Medizin“ unterstützt die SDK eine Initiative, mit der die Arbeitsbedingungen in Kliniken sichtbar und vergleichbar gemacht werden. Das Ranking basiert auf Bewertungen von Ärztinnen und Ärzten, die Klinikabteilungen anhand zentraler Kriterien wie Arbeitsumfeld, Führungskultur und Zeit für Patienten beurteilen. Dadurch werden die Arbeitsbedingungen transparent gemacht. Für medizinisches Personal entsteht so eine fundierte Orientierung bei der Wahl eines Arbeitgebers, was angesichts des Wettbewerbs um Fachkräfte zunehmend entscheidend ist. Gleichzeitig setzt das Ranking gezielte Impulse für Verbesserungen innerhalb der Einrichtungen und leistet somit einen wichtigen Beitrag im Umgang mit dem anhaltenden Fachkräftemangel im Gesundheitswesen. Die SDK und Treatfair setzen sich für mehr Fairness im Gesundheitswesen ein – sowohl für medizinisches Personal als auch für Patientinnen und Patienten. Während Treatfair den Fokus insbesondere auf einen kulturellen Wandel mit fairen Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen legt, steht die SDK für verlässliche und leistungsstarke Angebote für ihre Versicherten. Mit der Förderung des Rankings unterstreicht die SDK ihren Anspruch, aktiv zur Weiterentwicklung des Gesundheitswesens beizutragen. „Fairness ist ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie – sowohl im Umgang mit unseren Versicherten als auch mit Blick auf die Strukturen im Gesundheitswesen insgesamt“, sagte Olaf Engemann, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der SDK. „Das Treatfair-Ranking schafft wertvolle Einblicke in die Arbeitsbedingungen in Kliniken und setzt wichtige Impulse für Verbesserungen. Dieses Engagement unterstützen wir aus Überzeugung.“ 

Spendenlauf für DKMS

Über 20 motivierte Läuferinnen und Läufer der Raiffeisenbank München-Nord gingen auch dieses Jahr beim Spendenlauf zugunsten der DKMS an den Start. Getreu dem Motto der Bank „Gemeinsam mehr erreichen“ stand das gemeinsame Engagement im Vordergrund. Insgesamt liefen die Mitarbeitenden in den vergangenen sechs Jahren knapp 500 Kilometer und konnten so eine Gesamtsumme von 8.300 Euro an die DKMS spenden. Die Teilnehmenden lebten dabei den genossenschaftlichen Gedanken: „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.“ Die Veranstaltung bot zudem Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Mitarbeitende aus allen Bereichen und Filialen der Bank nahmen teil und unterstrichen den starken Zusammenhalt. Vor dem Start bedankten sich die Organisatoren und warben für die Registrierung als potenzielle Stammzellspenderinnen und -spender bei der DKMS. „Es ist schön, gemeinsam etwas für einen guten Zweck zu tun“, lautete das Fazit. „Wir sind sehr stolz auf unsere Kolleginnen und Kollegen, die sich mit so viel Begeisterung und Einsatzbereitschaft für die DKMS starkgemacht haben“, betonte Andi Manhart, Leiter Finanzen/Controlling & Kommunikation. „Diese Aktion zeigt, wie wichtig Gemeinschaft und Zusammenhalt sind, besonders wenn es darum geht, Leben zu retten“, sagte Manhart. Die DKMS ist eine gemeinnützige Organisation, im Kampf gegen Blutkrebs. Die Testkosten pro Person für die DKMS liegen bei 50 Euro. Durch die Spenden in Höhe von inzwischen 8.300 Euro konnten 166 Personen typisiert werden, die potenzielle Spender sind. Weitere Infos gibt es hier

Neugestaltung der Kindertagesstätte

Nach dem Bau eines neuen Kindergartengebäudes wurde der Förderverein der Kindertagesstätte „Neubrunner Spatzen“ aktiv und setzte sich für die Neugestaltung des Spielplatzes ein. Da kaum Gelder für die Spielplatzgestaltung oder die Anschaffung neuer Spielgeräte übrig waren, war er hierbei auf Unterstützung in Form von Spenden angewiesen. Um den Kindern im Außenbereich möglichst schnell wieder Raum für kreative Aktivitäten und die freie Entfaltung ihrer Fantasie bieten zu können, unterstützte die VR-Bank Main-Rhön dieses Vorhaben mit 1.000 Euro. Die neuen Spielgeräte, die von dem Geld angeschafft werden, dienen nicht nur der Förderung der motorischen und physischen Entwicklung der Kinder, sondern tragen auch zur Stärkung der sozialen Interaktion unter ihnen bei. Nicole Grimm, Filialberaterin der Bank, überreichte die Spende an Nadine Bach, Leiterin der Kindertagesstätte. 

Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

Das Gesundheitsnetz Qualität und Effizienz Nürnberg (QuE) und das Göttinger aQua-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen arbeiten seit mehreren Jahren erfolgreich in verschiedenen Projekten mit den Schwerpunkten Versorgungsforschung, Qualitätssicherung und Implementierung digitaler Lösungen zusammen. Nun wurde erstmals projektunabhängig eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel der Kooperation ist es, den unmittelbaren Praxisbezug und den Zugang zu den Versorgungsbedarfen vor Ort, über die QuE verfügt, mit der wissenschaftlichen Expertise des aQua-Instituts noch stärker zu verbinden. Gemeinsam sollen frühzeitig neue Themen identifiziert, diskutiert und in geeigneten Projekten weiterentwickelt werden. Die Zusammenarbeit umfasst insbesondere die Bereiche Qualitätsförderung, Versorgungsforschung, Routinedatenanalyse, digitale Gesundheit sowie Implementierung digitaler Werkzeuge. Die Kooperationsvereinbarung schafft damit eine wichtige Grundlage, um gemeinsame Impulse für eine qualitätsorientierte Weiterentwicklung der ambulanten Versorgung zu setzen – in Nürnberg ebenso wie bundesweit. Im Rahmen des Treffens tauschten sich die Beteiligten über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung aus. Dabei wurden auch mögliche Lösungsansätze diskutiert, die in zukünftigen gemeinsamen Projekten weiterbearbeitet und für die Versorgungspraxis nutzbar gemacht werden könnten. In dem 2005 gegründeten und aus dem Praxisnetz Nürnberg Nord hervorgegangenen Gesundheitsnetz QuE sind aktuell 60 Arztpraxen mit 112 Haus- und Fachärztinnen und -ärzte genossenschaftlich organisiert. 

Symposium für Ärzte und Heilberufe

Mit dem neuen Veranstaltungsformat „Praxis Perspektiven“ veranstaltete die VR Bank Starnberg-Zugspitze einen inspirierenden Abend für Ärzte und Heilberufe. Bereits seit längerer Zeit sorgt in der VR Bank Starnberg-Zugspitze ein spezialisiertes Team für Beratung und Finanzlösungen, die auf die besonderen Umstände und Anforderungen von Ärzten und Heilberuflern zugeschnitten sind. Unter dem Motto „Ihre Praxis, Ihr Team, Ihre Zukunft“ bot das Symposium eine gelungene Mischung aus fachlichem Austausch und aktivem Dialog in entspannter Atmosphäre. Die Referenten setzten wertvolle Impulse: Martin Greiff, Rechtsanwalt für Medizinrecht, erläuterte wesentliche Aspekte zu Arbeitsverträgen im Medizinrecht, Andreas Auer von Lohnmanufaktur gab wertvolle Tipps zur Senkung von Lohnkosten und zur Mitarbeiterbindung. Den Abschluss bildete Moritz Küffner von KoKomm mit einer dynamischen Präsentation zur „Kommunikation auf Augenhöhe“, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einmal aktiv in den Dialog einband. Die Kombination aus Expertenwissen und persönlichem Austausch wurde sehr positiv aufgenommen und markierte einen gelungenen Start für weitere Veranstaltungen im Netzwerk der Heilberufe.

Neu-Ulmer Nachwuchskünstler

Deutschland war Ausrichter der internationalen Preisverleihung der 56. Runde des Jugendwettbewerbs jugend creativ zum Thema „Meer entdecken“. Bei der Veranstaltung überreichten Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, und Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), die Auszeichnungen. Auch Nachwuchskünstlerinnen und -künstler aus dem Landkreis Neu-Ulm wurden für ihre über die VR-Bank Neu-Ulm eingereichten Wettbewerbsbeiträge geehrt. „Wir freuen uns sehr darüber, dass die Wettbewerbsbeiträge von begabten Nachwuchskünstlern aus unserer Region eine solche Anerkennung erfahren und gratulieren herzlich“, sagte Dr. Wolfgang Seel, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Neu-Ulm. Sein Vorstandskollege Steffen Fromm betonte: „Genau für diese Momente, in denen junge Talente über sich hinauswachsen und ihre Perspektiven sichtbar machen, engagieren wir uns mit jugend creativ seit vielen Jahren.“

Entdecker der Meere

Beim Malwettbewerb jugend creativ beteiligten sich auch im Landkreis Landsberg tausende Schülerinnen und Schüler und ließen ihrer Fantasie freien Lauf. Die besten Arbeiten zum Thema „Meer entdecken“ wurden jüngst im Altstadtsaal im VR-Bank Haus der VR-Bank Landsberg-Ammersee prämiert. Seit 1969 nimmt die VR-Bank Landsberg-Ammersee jedes Jahr am Jugendwettbewerb teil. 156 Klassen aus 24 Schulen waren mit Begeisterung dabei und hatten mit über 3.600 Arbeiten der Jury mehr als reichlich zu tun gegeben. Aus einer so großen Gruppe an Teilnehmenden zu den Besten zu gehören – „das ist ein Grund, stolz zu sein“, betonte VR-Vorstand Martin Egger bei der Preisverleihung. Mehr als 100 Gäste versammelten sich dazu im Altstadtsaal. Neben den Schülerinnen und Schülern waren auch zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens, der Kommunalpolitik und der Schulen gekommen, um die jungen Talente gebührend zu feiern. Neben Urkunden und Geldpreisen in Höhe von 30, 50 und 100 Euro gibt es auch in diesem Jahr wieder die hauseigene Siegerveranstaltung der VR-Bank Landsberg-Ammersee: In Zusammenarbeit mit dem Landsberger Kunstverein – organisiert von Rudolf Bille und Klaus Strahlendorff –werden alle Gewinner zum bekannten „Tag im Atelier“ eingeladen, wo sie unter Anleitung der Profis malen und jede Menge Neues lernen können. Die Siegerbilder sind bis zum 31. August 2026 im Altstadtsaal der VR-Bank Landsberg-Ammersee ausgestellt. 

Unterstützung für Kulturwoche

Die Kulturwoche Bergrheinfeld steht für ein abwechslungsreiches kulturelles Angebot und bereichert das Gemeindeleben in besonderer Weise. Als regional verwurzeltes Institut ist es der VR-Bank Main-Rhön ein wichtiges Anliegen, gesellschaftliche, kulturelle und gemeinnützige Projekte in ihrem Geschäftsgebiet zu fördern. Veranstaltungen wie die Kulturwoche bringen Menschen zusammen, schaffen Begegnungen und stärken den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde. Mit der Spende von 1.000 Euro unterstreicht die Bank ihre Verbundenheit mit den Menschen in Bergrheinfeld und ihr Engagement für eine lebenswerte Region. Überreicht wurde sie von Katja Bruckbauer, Regionalleiterin der VR-Bank Main-Rhön, an Bergrheinfelds Bürgermeister Ulrich Werner und Christian Schäfer von der Gemeindeverwaltung Bergrheinfeld.

Eindrucksvolle Bewerbungen

Mit dem ersten Zusammentreffen der Jury im Juli 2026 ist der Wettbewerb um den „Großen Stern des Sports“ in Bronze bei der VR Bank Starnberg-Zugspitze in die entscheidende Phase gestartet. Vertreter des Bayerischen Landes-Sportverbands (BLSV), der regionalen Presse und der VR Bank entscheiden gemeinsam, welcher Verein mit dem „Großen Stern des Sports“ in Bronze ausgezeichnet wird. Insgesamt liegen der Jury 14 Bewerbungen von elf Sportvereinen vor, die sich mit ihrem gesellschaftlichen Engagement am bedeutendsten Wettbewerb im deutschen Vereinssport beteiligen. Die eingereichten Projekte sind vielfältig und reichen von speziellen Kinder- und Jugendsportgruppen über Angebote zur Integration bis hin zu Programmen zur Gesundheitsprävention. Mit Unterstützung eines bundesweiten Bewertungsportals sichtet und bewertet die Jury alle Bewerbungen, um den Verein mit dem herausragendsten gesellschaftspolitischen Engagement auszuzeichnen. Der erste Platz ist mit 1.500 Euro dotiert, der zweite Platz mit 1.000 Euro und der dritte Platz mit 750 Euro. Der erste Platz qualifiziert sich automatisch für die nächste Wettbewerbsrunde auf Landesebene, wo die „Sterne des Sports“ in Silber verliehen werden. Der Wettbewerb findet seinen krönenden Abschluss auf Bundesebene: Bei einer feierlichen Preisverleihung in Berlin werden die „Sterne des Sports“ in Gold verliehen. „Unsere Sportvereine übernehmen weit über den eigentlichen Sportbetrieb hinaus Verantwortung für die Menschen in unserer Region. Die vielen unterschiedlichen Bewerbungen zeigen eindrucksvoll, wie viel Engagement, Kreativität und Herzblut in der ehrenamtlichen Vereinsarbeit stecken“, sagte Stefan Hutter, Vorstand der VR Bank Starnberg-Zugspitze. 

Vorfreude auf die Spielwarenmesse 2027

Die Spielwarenmesse bietet vielfältige Möglichkeiten für einen erfolgreichen Messeauftritt: von der Stärkung der Markenpräsenz über die Neukundengewinnung bis zur Mitgestaltung von Trends. Interessierte Unternehmen können sich noch bis Ende Juli 2026 anmelden. Vom 2. bis zum 6. Februar 2027 erwarten Aussteller sowie Fachbesucherinnen und Fachbesucher aufmerksamkeitsstarke Specials mit hoher Sichtbarkeit, eine optimale Hallenstruktur für effiziente Überblicke sowie produktgruppenübergreifende Synergien. 2026 neu eingeführte Formate wie die Meetingspaces für vertrauliche Kundengespräche, das Toy Community Meet-Up und vielfältige Ausstelleraktionen schaffen Begegnungsräume und sorgen für ein spannendes Messeerlebnis der gesamten Toy Community. Die Specials der Spielwarenmesse sind wichtige Orientierungspunkte für die Entdeckung von Trends und die Erschließung neuer Zielgruppen. Auf den aufmerksamkeitsstarken Themenwelten werden Produkte wirkungsvoll inszeniert. Das Ausprobieren vor Ort ermöglicht Händlerinnen und Händlern eine unmittelbare Produkterfahrung und Ausstellern eine zielgerichtete Präsentation. Neu ab 2027: Die 14. Produktgruppe „Fertigungsdienstleistungen“ erweitert das Portfolio der Spielwarenmesse. Platziert in den Hallen 11.0 und 11.1, gemeinsam mit der „Mehrbranchengruppe“, liegt der Fokus auf der Herstellung und Produktion von Waren sowie den dazugehörigen Prozessen: von Produktdesign und Prototyping über Rohstoffe bis zur Fertigung finden Spielwarenhersteller hier OEM-, ODM- und OBM-Partner sowie Zulieferer für ihre Produktentwicklung. Junge Unternehmen erhalten in der StartupArea besondere Förderleistungen und maßgeschneiderte Services. Alle angemeldeten Aussteller profitieren von umfangreichen kostenfreien Beteiligungsmöglichkeiten – darunter die Bewerbung für den ToyAward, die Teilnahme am ToyPitch mit kurzen Präsentationsslots für Produktneuheiten am PressDay sowie die Präsentation von Neuheiten im digitalen What's New Guide als kompakte Neuheitensammlung für den Fachhandel.

Die Region blüht auf

Eine bewährte Zusammenarbeit geht ins achte Jahr: Die Raiffeisen-Volksbank Ries-Stiftung unterstützt den Bayerischen Bauernverband im Landkreis Donau-Ries mit einer Spende von 2.000 Euro. Die Raiffeisen-Volksbank Ries ist damit die größte Patin im Landkreis. Pro 10 Euro Spende legen Landwirte dann 50 Quadratmeter Blühfläche an. „Wir lassen die Region aufblühen“, sagte Vorstandsvorsitzender Bernhard Ströbele beim Ortstermin auf der Blühwiese der Familie Fackler in Wemding. Die Vertreter des BBV luden ein, die Wiese mit allen Sinnen zu erleben und bedankten sich für die Unterstützung. „So können unsere Landwirte gut planen und die Flächen zur Verfügung stellen“, sagte Kreisobmann Karlheinz Götz. 

6.000 Euro für die Scherenburgfestspiele

Die Festspielsaison der Scherenburgfestspiele Gemünden ist bereits in vollem Gange. Am 17. Juli lud die Raiffeisenbank Main-Spessart alle Vertreterinnen und Vertreter der Genossenschaft als Dank für ihr ehrenamtliches Engagement zu einer Aufführung von Sherlock Holmes ein. Die Veranstaltung bot zugleich den passenden Rahmen für ein besonderes Highlight: Gemeinsam mit der Raiffeisen-Schulze-Delitzsch-Stiftung der Bayerischen Genossenschaften übergab die Raiffeisenbank eine Spende in Höhe von insgesamt 6.000 Euro an die Verantwortlichen der Scherenburgfestspiele. Andreas Fella, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Main-Spessart, und Regina Wenninger, Geschäftsführerin der Stiftung, überreichten jeweils 3.000 Euro an Geschäftsführerin Isabell Lützler und Verwaltungsratsvorsitzenden Hans Michelbach. „Die Scherenburgfestspiele sind ein wichtiger Bestandteil unserer kulturellen Landschaft und begeistern Jahr für Jahr mit hochwertigen Theateraufführungen unter freiem Himmel. Viele Bürgerinnen und Bürger aus Main-Spessart engagieren sich hier mit viel Herzblut – auf der Bühne, hinter den Kulissen und bei der Organisation. Dieses Engagement verdient große Anerkennung. Mit unserer Spende möchten wir dazu beitragen, die Festspiele langfristig zu stärken und dieses besondere kulturelle Angebot zu erhalten“, sagte Andreas Fella, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Main-Spessart. Auch Regina Wenninger zeigte sich beeindruckt von der einzigartigen Atmosphäre auf der Gemündener Scherenburg und dem Einsatz aller Beteiligten. „Es freut uns sehr, dass wir als Raiffeisen-Schulze-Delitzsch-Stiftung einen Beitrag dazu leisten können, dieses kulturelle Großereignis in Main-Spessart zu unterstützen.“

Zufriedenstellende Entwicklung

Manfred Gasteiger, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank im Oberland, präsentierte mit Blick auf das zurückliegende Geschäftsjahr 2025 eine zufriedenstellende Entwicklung und eine solide Ertragslage. So ist der Bilanzgewinn im vergangenen auf 1.689 Millionen Euro gestiegen. „555 Neukunden konnten wir verzeichnen. Die Mitgliederzahl stieg auf 21.378, die insgesamt 673.438 Geschäftsanteile halten“, freute sich Gasteiger. Die Mitglieder bekommen eine Dividende von 2,5 Prozent ausgeschüttet. Diese erfreulichen Zahlen nahm Vorstandssprecher Manfred Klaar zum Anlass zu betonen, dass die Genossenschaftsbank auf Präsenz vor Ort setzt: „Unser wichtigstes Produkt ist Vertrauen. Das entsteht durch Nähe und persönlichen Austausch.“ Als Beispiel für die Bedeutung des direkten Kontakts, nennt Klaar die Cyber-Attacken. „Im vergangenen Jahr konnten wir einen Gesamtschaden von einer Million Euro in 300 Fällen bei unseren Kunden abwenden.“ Zudem investiert die Raiffeisenbank im Oberland kräftig in die Filialen: Zuletzt wurden zwei Wohnungen im Gebäude der Filiale in Waakirchen geschaffen, ebenso in der Niederlassung in Lenggries. 70 Wohneinheiten hat die Genossenschaftsbank damit in ihrem Immobilienbestand. Die Lenggrieser Filiale wurde zudem komplett saniert. „Unsere Erfahrung ist, dass für die wichtigen finanziellen Entscheidungen im Leben viele Kunden noch jemandem vertrauenswürdigen gegenübersitzen wollen. Deshalb schaffen wir Begegnungsstätten“, erklärte Manfred Klaar. Personalvorstand Johannes Paul ergänzte, dass auch in den Fachkräfte-Nachwuchs investiert wird. Aktuell arbeiten 252 Mitarbeiter im Bankhaus. „Wir wollen den demographischen Wandel aktiv gestalten und setzen stark auf die Ausbildung im Haus“, sagte Paul. Im September starten sieben zukünftige Fachkräfte. „Die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen ist bei uns hoch." Eine positive Entwicklung mit stabilen Umsätzen kann auch die Unternehmenstochter Raiffeisen Ware Oberland vorzeigen. Zum Jahresabschluss konnte eine Umsatzsteigerung um 1.659 Millionen Euro auf 44.812 Millionen Euro verzeichnet werden. Neuigkeiten gibt es auch beim Aufsichtsrat: Bei der turnusmäßigen Neuwahl von drei Aufsichtsräten im Rahmen der Vertreterversammlung, wurden Veronika Isenmann als auch Birgitta Seemüller bestätigt. Korbinian Reiter trat auf eigenen Wunsch nicht mehr an. Für sein langjähriges Engagement zum Wohl der Genossenschaft wurde er mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Auf ihn folgt Martin Baumann, Steuerberater aus Bad Tölz, der ebenfalls einstimmig in den Aufsichtsrat gewählt wurde.

Einsatz für die Gemeinschaft gewürdigt

Die Freiwillige Feuerwehr Kaisten setzt sich mit großem ehrenamtlichem Engagement für die Sicherheit und das Gemeinschaftsleben in Kaisten ein und freut sich auf die Festlichkeiten zu ihrem 125-jährigen Jubiläum sowie die Segnung des neuen Feuerwehrgerätehauses. Mit einem Beitrag von 1.000 Euro zu diesem besonderen Ereignis unterstützte die VR-Bank Main-Rhön das damit verbundene Engagement vor Ort. Überreicht wurde die Spende von Katja Bruckbauer, Regionalleiterin der VR-Bank Main-Rhön, an den Kommandanten Daniel Beyfuß und den ersten Vorstand Tobias Schmid von der Freiwilligen Feuerwehr Kaisten. Der regional verwurzelten Bank ist es ein wichtiges Anliegen, Vereine und Initiativen in ihrem Geschäftsgebiet verlässlich zu fördern. Gerade die Arbeit der freiwilligen Feuerwehren verdient hohe Anerkennung, da sie einen unverzichtbaren Beitrag für die Allgemeinheit leistet. Zugleich sind Feuerwehren vielerorts ein fester Bestandteil des sozialen und gemeinschaftlichen Lebens in den Gemeinden. 

Digitale Mitarbeiter-Benefits

Genossenschaftliche Banken stehen im Wettbewerb um Fachkräfte vor denselben Herausforderungen wie andere Arbeitgeber. Laut einer YouGov-Umfrage im Auftrag von givve aus dem Jahr 2025 würde mehr als jeder dritte Beschäftigte seinen Arbeitgeber auf jeden Fall attraktiver finden, wenn digitale Benefits angeboten werden. Weitere 39 Prozent sehen das zumindest als möglich. Ein Beispiel dafür, wie das genossenschaftliche Prinzip der gegenseitigen Unterstützung auch intern umgesetzt werden kann, liefert die VR Bank Starnberg-Zugspitze. Das Institut setzt die givve Card, eine digitale Prepaid-Karte des Münchner Fintechs givve, als steueroptimiertes Mitarbeiter-Benefit ein. Mitarbeitende erhalten monatlich bis zu 50 Euro steuerfrei als Sachbezug, was Lohnnebenkosten senkt und gleichzeitig Wertschätzung signalisiert. Frank Waibel, Bereichsleitung Personal, berichtet, dass die Bank die Karte zunächst für die eigenen Mitarbeitenden eingeführt hat und sich anschließend entschieden hat, sie auch aktiv den Firmenkunden anzubieten. Für Waibel ist sie ein überzeugendes Instrument, um Mitarbeiterbindung und Motivation zu fördern, mit echtem Mehrwert für Unternehmen jeder Größe. Damit erschließt sich ein doppelter Nutzen: Genossenschaftliche Institute können die Lösung nicht nur selbst nutzen, sondern sie als Mehrwertleistung an ihre Geschäftskunden weitergeben.

Bürgerenergie für Postbauer-Heng

Im Februar lag die Kommunale Wärmeplanung für Postbauer-Heng vor, ein Konzept, das jede Kommune erstellen muss. Darin wurden vier mögliche Gebiete für Wärmenetze definiert. Eines davon, bezogen auf den Ortsteil Kemnath, ging direkt in die Planung. Nach einer ersten Informationsveranstaltung wurde eine Abfrage zum Interesse an einem Anschluss an ein Wärmenetz gestartet. Es gingen über 140 ausgefüllte Fragebögen ein, 129 davon mit Interesse an der Nahwärme. Da es zahlreiche Rückmeldungen für ehrenamtliches Engagement gab, lag es auf der Hand, dass die Betreiberform eine Genossenschaft werden soll. Nun fand die Gründungsveranstaltung der BürgerEnergieGenossenschaft Postbauer-Heng und Umgebung statt, geleitet von Max Riedl vom Genossenschaftsverband Bayern. 18 Teilnehmer unterschrieben bereits die Gründungsurkunde. Bis zur Eintragung beim Registergericht ist es noch möglich, Gründungsmitglied zu werden. Bei den Wahlen zu Vorstand und Aufsichtsrat wurden je vier Personen in die jeweiligen Gremien gewählt. Ob das Wärmenetz in die Praxis umgesetzt wird, hängt von einigen Faktoren ab. Zunächst muss eine Wirtschaftlichkeitsberechnung auf Basis der vorliegenden Informationen zur benötigten Wärmemenge inklusive Trassenführung erstellt werden. Den Auftrag hierfür erhält laut Beschluss der Generalversammlung die Firma Enerpipe aus Hilpoltstein. Erst der daraus ermittelte Preis ist für die meisten Anschließer der ausschlaggebende Faktor für die Entscheidung, ob sie sich an dem Wärmenetz beteiligen. Das Wärmenetz in Kemnath soll – einzigartig im Landkreis Neumarkt – hauptsächlich mit der Wärme aus dem gereinigten Abwasser der Kläranlage betrieben werden. Ende des Jahres steht fest, ob das Wärmenetz gebaut werden kann. Für Fragen steht Klimaschutzmanagerin Kathrin Kimmich unter Telefon 09181/ 50929-11 oder per E-Mail an kimmich(at)reginagmbh.de zur Verfügung. 

VRun mit Rekordbeteiligung

Zum zwölften Mal fand Dachaus großes Laufereignis, der VRun der Volksbank Raiffeisenbank Dachau, statt. Mit 907 angemeldeten Teilnehmern aus 73 Unternehmen und Behörden sowie 1.242 angemeldeten Schülerinnen und Schüler aus 18 Schulen übertraf auch dieser 12. VRun die Erwartungen. Das Lauf-Ereignis wurde in bewährter Kooperation mit dem ASV Dachau ausgetragen. Die Leichtathletikabteilung hatte die Organisation übernommen, unterstützt von der VR Bank Dachau mit rund 20 Helferinnen und Helfern. Im Stadion herrschte ausgelassene Stimmung, dazu trug auch die Moderation von Alex Wangler von der Rockantenne bei. Die Schülerinnen und Schüler liefen 2,8 Kilometer durch den Stadtwald. Für jede gültige Zielzeit spendete die Volksbank Raiffeisenbank Dachau 20 Euro. Auf diese Weise kamen 21.340 Euro zusammen. „Das ist unser Beitrag zu schuleigenen Projekten in den einzelnen Schulen“, betonte VR-Vorstand Klaus Berger. Der anschließende Lauf der Erwachsenen verlief ebenfalls sehr erfolgreich. 907 Firmen- und Behördenläufer starteten nach dem Startschuss von Dachaus Sportreferent Stefan Simm in mehreren Blocks. Ein Hingucker war die Feuerwehrgruppe, die in voller Ausrüstung und geschlossen ins Ziel lief. Die VRunners der Volksbank Raiffeisenbank Dachau gingen mit einer 21-köpfigen Gruppe an den Start. 

Trainingsbedingungen verbessern

Die VR-Bank Main-Rhön unterstützte die Tischtennisabteilung des TSV Großbardorf mit 1.000 Euro. Die Mittel fließen in die Förderung der Jugendarbeit und sollen dazu beitragen, die Trainingsbedingungen für Kinder und Jugendliche weiter zu verbessern. Die Tischtennis-Nachwuchsarbeit wurde 2024 wiederaufgenommen und hat sich seitdem so positiv entwickelt, dass bereits eine Mannschaft für den Verbandsspielbetrieb gemeldet werden konnte. Hans-Peter Suckfüll, Spendenbotschafter der VR-Bank Main‑Rhön, überreichte die Spende an den Vorstand Matthias Klöffel und den Tischtennis-Jugendwart Stefan Ziegler vom TSV Großbardorf. Geplant ist die Anschaffung moderner Tischtennisplatten mit Fahrgestellen sowie weiterer Ausstattung für den Trainings- und Spielbetrieb. Die bisher vorhandenen Platten sind laut Verein für Kinder nur eingeschränkt sicher handhabbar und stellen deshalb ein Unfallrisiko dar. Mit der Unterstützung trägt die Bank dazu bei, die Jugendarbeit des TSV Großbardorf nachhaltig zu stärken und bessere Bedingungen für den sportlichen Nachwuchs in der Region zu schaffen.

Kinobesuch für Gewinnerinnen und Gewinner

Mit einem Kinonachmittag im Cineplex in Neufahrn wurden rund 30 Siegerinnen und Sieger des Jugendmalwettbewerbs jugend creativ von der Volksbank Raiffeisenbank Dachau belohnt. Die Gewinnerinnen und Gewinner schauten sich das Remake „Vaiana“ an. Bankvorstand Klaus Berger und VR-Pressesprecher Florian Rohrmüller begrüßten die Gäste. Die Dachauer Genossenschaftsbank führt den Jugendmalwettbewerb seit vielen Jahren in Stadt und Landkreis Dachau durch. 
Bankvorstand Klaus Berger betonte, dass der Bank die Einladung jedes Jahr ein besonderes Anliegen ist. „Die Förderung der jungen Generationen gehört zum vielfältigen gesellschaftlichen Engagement der Genossenschaftsbanken“, sagte Berger. Über die Beiträge sagte er: „Ihr habt Euch intensiv mit dem Thema auseinandersetzt. Eure Bilder zeigen die verschiedenen Blicke auf das Meer – als faszinierende Unterwasserwelt, aber auch als gefährdeten Lebensraum.“ Im Geschäftsgebiet der Volksbank Raiffeisenbank Dachau beteiligten sich 33 Schulen mit mehr als 6.500 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern. Aus den Beiträgen der Schulsiegerinnen und Schulsieger entsteht auch jedes Jahr der Jugendmalkalender der VR Bank Dachau. Der Kalender für das Jahr 2027 wird im Herbst vorgestellt und in der Hauptstelle der Volksbank Raiffeisenbank Dachau an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer überreicht. Er ist kostenlos in den VR-Geschäftsstellen erhältlich.

Gemeinsam Zukunft gestalten

Die Zukunft der Genossenschaften entsteht dort, wo Menschen ihr Wissen teilen, neue Perspektiven kennenlernen und gemeinsam an Lösungen arbeiten. Genau dafür steht InnoX 2026. Am 19. November 2026 ab 9 Uhr laden die Akademie Bayerischer Genossenschaften (AGB) und der GVB für die Veranstaltung ins Digitale Gründerzentrum Ingolstadt ein. Es soll ein Tag voller inspirierender Impulse, praxisnaher Einblicke und offenem Austausch rund um die Zukunft der genossenschaftlichen Arbeitswelt werden.  Unter dem Motto „Connect. Collaborate. Create.“ bringt InnoX Menschen aus dem genossenschaftlichen Verbund zusammen, die Zukunftsthemen gemeinsam weiterdenken möchten. Unterschiedliche Formate schaffen Raum für neue Perspektiven, den Dialog auf Augenhöhe und den Austausch von Erfahrungen.  Im Mittelpunkt stehen Themen wie Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Innovation und die Zukunft der Zusammenarbeit. Praxisnahe Beispiele zeigen, wie diese Entwicklungen bereits heute erfolgreich umgesetzt werden können und welche Chancen sie für die eigene Organisation bieten.  Ob inspirierende Vorträge, interaktive Formate oder Gespräche zwischen den Programmpunkten: InnoX verbindet Wissen mit Vernetzung und macht Zukunft erlebbar. Denn oft entstehen die wertvollsten Ideen genau dort, wo Menschen ihre Erfahrungen teilen und gemeinsam weiterdenken.  Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier

Partner der regionalen Wirtschaft

Zukunft gestalten, voneinander lernen und wertvolle Kontakte knüpfen. Unter diesem Leitgedanken fand der Freisinger Bank Unternehmertag statt. Rund 120 Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region folgten der Einladung der Freisinger Bank. Gemeinsam mit ihrem langjährigen Kooperationspartner, Merkur tz MEDIA, bot die Bank erneut eine Plattform für aktuelle Wirtschaftsthemen, praxisnahe Impulse und persönlichen Austausch. Das Veranstaltungsformat hat sich inzwischen als feste Größe im regionalen Wirtschaftskalender etabliert und fand zum fünften Mal statt. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bernhard Nickel, Vorstand der Freisinger Bank, und Christian Birkholz von Merkur tz Media. Beide betonten die Bedeutung von Wissenstransfer, persönlichem Austausch und starken regionalen Netzwerken, gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Moderatorin Angela Flohr führte die Gäste anschließend souverän durch das Programm und die Vortragsreihe. Den Auftakt der Vorträge machte Zukunfts- und Trendexperte Ulrich Köhler. In seinem Vortrag „Zukunft ist kein Zuschauersport“ zeigte er, warum Unternehmen den Wandel aktiv gestalten sollten und welche Chancen Zukunftstrends sowie Künstliche Intelligenz bieten. Anschließend sprach Susanne Nickel in ihrem Vortrag „Mitarbeiter von morgen bleiben nicht wegen gestern“ über Arbeitgeberattraktivität, Mitarbeiterbindung und die Erwartungen neuer Generationen an die Arbeitswelt. Mit praxisnahen Beispielen gab die Expertin für Change-Management wertvolle Denkanstöße für den erfolgreichen Wandel in Unternehmen. Den Abschluss bildete Martin Schaible, Geschäftsführer der Upgrade Media und Vertriebsexperte, mit seinem Vortrag „Kunden kommen nicht mehr von allein“. Er machte deutlich, dass Sichtbarkeit, Kundenverständnis und moderne Vertriebsstrategien entscheidende Erfolgsfaktoren für regionale Unternehmen sind. Neben den Fachvorträgen stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. In der lichtdurchfluteten Galerie und auf der Dachterrasse der Bank nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Netzwerken.

Krypowerte in der Banking-App

Die VR-Bank Rottal-Inn bietet ab sofort in der VR-Banking-App Kryptowerte an. Dazu hat sie in einem Livestream, der im Video-Studio beim Genossenschaftsverband Bayern stattfand, informiert. Das Interesse im Bereich Kryptowährung sei in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen, so Albert Griebl, Vorstandsprecher der VR-Bank Rottal-Inn. „Die Nachfrage nach Krypto ist groß, die Unsicherheit aber auch, weil es im Internet viele unseriöse Angebote und Betrugsversuche gibt. An dieser Stelle stehen wir Genossenschaftsbanken in der Pflicht, für unsere Kunden ein sicheres und seriöses Angebot zu schaffen – und das mit unserem Qualitätsversprechen“, sagte Griebl. Zum Start von meinKrypto können Nutzerinnen und Nutzer über die App vier Kryptowerte handeln: Bitcoin, Ethereum, Cardano und Litecoin. Das Angebot richtet sich an Kundinnen und Kunden, die digitale Möglichkeiten nutzen und eigenverantwortlich Entscheidungen treffen möchten. Die Nutzung ist nur über die VR-Banking-App möglich. Bei der Online-Veranstaltung kamen neben den Verantwortlichen der VR-Bank Rottal-Inn mit Albert Griebl und Hermann Hochholzer auch zwei Experten der am Projekt beteiligten Partner zu Wort. Für die Börse Stuttgart sprach Richard Dittrich und von der DZ Bank erkläret Hannes Adam die meinKrypto-Funktion. Die VR-Bank Rottal-Inn war eine von deutschlandweit sechs Pilotbanken, die das Krypto-Angebot in den vergangenen Monaten getestet und weiterentwickelt hat.

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