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„Unterstützung bei zahlreichen regulatorischen Neuerungen“

Steffen Hahn, Leiter des Teams Aufsichtsrecht beim GVB:

Tätigkeitschwerpunkt des Teams Aufsichtsrecht war auch im Jahr 2025 die Unterstützung bei zahlreichen regulatorischen Neuerungen. Hierbei ging es vor allem um die Umsetzung von CRR III und DORA, die neue BaFin-Verwaltungspraxis für Geschäftsleitung und Aufsichtsrat in Banken, die Einführung des ersten Teils der KI-Verordnung, neue geldwäscherechtliche und sanktionsrechtliche Regelungen und nicht zuletzt um die neue Krypto-Regulatorik (MICAR). 

Das Team Aufsichtsrecht stand in der aufsichtsrechtlichen Mitgliederberatung Rede und Antwort und war auch in zahlreichen Seminar- und Webinar-Angeboten für ABG und ADG aktiv. 

Intensiv war die Betreuung beim Produkt „meinKrypto“, das im Jahr 2025 bei drei bayerischen Kreditgenossenschaften pilotiert wurde und zwischenzeitlich bei zahlreichen Mitgliedsbanken im Einsatz ist. 

Zu fast allen genannten Themen war das Team Aufsichtsrecht auch in der Grundsatzarbeit aktiv und hat Musterarbeitsanweisungen, Leitfäden etc. zur Verfügung gestellt. 

Das Jahr 2026 steht im Zeichen der Begleitung der Mitglieder bei weiteren umfassenden gesetzlichen Neuerungen und Projekten (Stichworte: Bankrichtlinienumsetzungs- und Bürokratieentlastungsgesetz, Standortförderungsgesetz, Einführung des Produkts „meinKrypto“ in der Breite, 9. MaRisk-Novelle, KI-Omnibus). Aktuell beschäftigt sich das Team mit den Konsequenzen aus der EBA-Leitlinie zur Diversifizierung im Mengengeschäft (Granularitätskriterium), etwa im Bereich der Eigenkapitaloptimierung nach CRR. 

Kontakt: bankaufsichtsrecht(at)gv-bayern.de

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„Die Mitglieder stark und bereit für die Zukunft machen“

Simon Huhn, Bereichsleiter Beratung Banken:

Im vergangenen Jahr hat der Bereich Beratung Banken des GVB die bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken aktiv bei ihrer Strategiedefinition, der Organisationstransformation, bei der Vertriebsentwicklung und in der Verbesserung ihrer Banksteuerung unterstützt. 

Oberste Aufgabe war, den bayerischen Kreditgenossenschaften operativ einsetzbare Leistungen anzubieten, die ihren Mehrwert unmittelbar am Markt, in der Produktion sowie in der Steuerung der Bank entfalten. Dabei ist es stets ein Anliegen, die Balance zwischen innovativen Lösungen und bodenständigen Beratungen zu halten, um eine spürbare Optimierung zu erzielen. Beispiele hierfür waren Projekte etwa zu detaillierter Geschäftsfeldrechnung auf DB1/DB2/DB3-Ebene, Potenzialanalyse im Vertrieb, aktiver Fusionsbegleitung, detaillierter Sachkostenanalyse, Kapitalplanung, Weiterentwicklung der effizienten Vertriebsorganisation und vieles mehr. In mehr als 150 Einzelprojekten und über 1500 Projekttagen haben die Berater und Seniorberater des Bereichs größtenteils vor Ort bei den Banken mitgeholfen, die Mitglieder stark und bereit für die Zukunft zu machen.

Zu Jahresbeginn wurde im Rahmen eines eigenen Strategieprozesses der eigene Produktkatalog auf den Prüfstand gestellt und über eine Mitgliederbefragung validiert. Entsprechend wurde das Angebot adaptiert und noch stärker auf die anstehende, vor allem digitale, Transformation und die Implementierung des neuen Betriebsmodells der Atruvia zugeschnitten. Gleichzeitig wurde das Leistungsspektrum ergänzt in Bereichen, in denen der Verband bisher noch keine ausreichende Personalkapazität hat, zum Beispiel über Kooperationen etwa mit der KC Risk im Bereich Banksteuerung, Asset Allocation und DepotA-Optimierung. Oder mit der Pit-Con für die effiziente Implementierung der durch die Atruvia bereitgestellten Releases.

Der Außenauftritt des Bereichs über das GVB-Extranet wurde ebenso modernisiert und stellt nun die diversen Themenfelder umfassend dar, in denen der Verband tiefgreifende Erfahrungen und Kompetenz für die Beratung bereithält. Er wird stetig aktualisiert, beispielsweise mit Case Studies und aktuellen Informationen zum Leistungsangebot und Veranstaltungen.

In zahlreichen bundesweiten Projekten ist der Bereich Beratung Banken fest verankert in der Facharbeit der Genossenschaftlichen Finanzgruppe und leistet damit einen wesentlichen inhaltlichen Beitrag zur Weiterentwicklung im Sinne der Mitgliedsbanken. Beispielhaft sind insbesondere die aktive Mitwirkung im Arbeitskreis Prozesse des BVR-Fachrates „IT und Prozesse“ zu nennen, in dem unter anderem die Weiterentwicklung der Prozesslandkarte für Genossenschaftsbanken vorangetrieben wird.

Ergänzend engagieren sich die GVB-Berater im Team PROF (Prozesse, Recht, Ordnungsmäßigkeit und Formulare), in dem die Entwicklungsaktivitäten der Atruvia begleitet werden. Ziel ist die Sicherstellung einer praxisnahen, standardisierten und regulatorisch konformen Ausbringung von Lösungen aus dem Atruvia-Leistungsportfolio für die Genossenschaftsbanken.

Der Bereich Beratung Banken des GVB entwickelt sich somit laufend. Für dieses Jahr steht hier vor allem eines im Fokus: die ganzheitliche Beratung rund um das neue Betriebsmodell gemeinsam mit unseren Verbundpartnern. Hier besteht für viele Banken akuter Handlungs- und auch Beratungsbedarf im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung des Zielbilds sowie einer pragmatischen Untersuchung der operativen Handlungsoptionen. 

Kontakt: Simon Huhn, shuhn(at)gv-bayern.de

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„Ganzheitliche Bankanalyse zur wirksamen Banksteuerung“

Christian Zollner, Leiter Datenmanagement beim GVB:

Das neu entwickelte CAMELS-Reporting des GVB unterstützt Mitglieder im Rahmen der systematischen Analyse der wesentlichen Funktions- und Risikobereiche der Bank. Die GVB-Mitgliedsbanken erhalten quartalsweise ein individuelles und leistungsfähiges CAMELS-Reporting auf Basis valider Daten und eines breiten Benchmark- und Zeitreihen-Vergleichs. Damit können die sechs zentralen Steuerungsdimensionen strukturiert analysiert werden:

  • Capital Adequacy: Angemessene und strategiekonforme Kapitalausstattung;
  • Asset Quality: Struktur, Qualität und Risikoprofil der Vermögenswerte;
  • Management: Leistungsfähigkeit der Steuerungs-, Entscheidungs- und Kontrollprozesse;
  • Earnings and Profitability: Stabilität, Volatilität und Zukunftsfähigkeit der Ertragskraft;
  • Liquidity Adequacy: Liquiditätsausstattung, Refinanzierungsstruktur und Fristensteuerung;
  • Sensitivity to Market Risk: Sensitivität gegenüber Markt-, Zins- und Spreadrisiken.

Das GVB-CAMELS-Reporting liefert eine quantitative, vergleichbare, zielgerichtete und objektive Sicht auf die Positionierung des einzelnen Instituts. Stärken und Schwächen werden transparent, Handlungsbedarfe sichtbar, Entwicklungen und Trends frühzeitig erkennbar. Damit leistet das Reporting einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit der GVB-Mitgliedsbanken.

Kontakt: Christian Zollner, czollner(at)gv-bayern.de

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„Steigerung der Nutzung digitaler Kanäle“

Sebastian Weißgerber, Team Vertriebsentwicklung:

Über dem Vertrieb hängt ein Damokles-Schwert: Kundinnen und Kunden erwarten heute digitale Kompetenz – unabhängig davon, ob eine Bank ihre Vertriebsstrategie stark digital, hybrid oder primär persönlich ausrichtet. Wer Online-Banking, VR-BankingApp und digitale Services anbietet, muss diese nicht nur technisch bereitstellen, sondern auch souverän erklären, aktiv in Beratung und Service integrieren und für Kundinnen und Kunden erlebbar machen. Digitalisierung ist damit kein Zusatzthema mehr, sondern Teil moderner Vertriebsfähigkeit.

Genau hier setzt das Team Vertriebsentwicklung im GVB an. Mit Angeboten rund um Digitalisierung, Transformation und Zukunftsthemen unterstützt der GVB die bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken dabei, Orientierung zu gewinnen, digitale Kompetenz aufzubauen und konkrete Umsetzungsschritte abzuleiten. Dazu gehören Impulsworkshops zu Strategie, Transformationsmanagement und Krypto ebenso wie Formate zur stärkeren Vernetzung der Institute.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Steigerung der Nutzung digitaler Kanäle. In einer neuen Fokusgruppe bringt das Team Vertriebsentwicklung VR-Banken zusammen, macht erfolgreiche Praxisbeispiele sichtbar und entwickelt Ansätze, die direkt vor Ort genutzt werden können. Neu im Angebot ist außerdem ein Ideen-Inkubator: In kompakten Design Sprints werden Digitalisierungsprojekte geschärft, nutzerzentriert weiterentwickelt und in wenigen Tagen von der Idee in Richtung Umsetzung gebracht.

So entsteht aus dem dünnen Pferdehaar ein belastbares Drahtseil: durch Austausch, methodische Stärke und konkrete Angebote, die Digitalisierung für unsere Mitglieder handhabbar machen.

Kontakt: Sebastian Weißgerber, sweissgerber@gv-bayern.de

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„Data Check beim Kreditportoliomodell Eigengeschäft – ein Win-Win-Modell“

Roland Boxhorn, Leiter Team Spezialprüfung und stellvertretender Leiter Bereich Grundsatz:

Mit dem Data Check für das Kreditportfoliomodell Eigengeschäft wurde erstmals gemeinsam mit dem Team Datenmanagement ein automatisierter Check im Bereich Gesamtbanksteuerung entwickelt, der ein wahres „Win-Win-Modell“ darstellt.

„Win – Bank“: Auf Basis des von der Bank zur Verfügung gestellten Datenexports werden die Parameter und Einstellungen des Kreditportfoliomodells Eigengeschäft im GVB im Rahmen des Data Checks analysiert und Auffälligkeiten hervorgehoben. Die Ergebnisse werden den teilnehmenden Banken quartalsweise über den VR-Bankreport zu Verfügung gestellt und dienen sowohl Controlling als auch der Internen Revision zur Verbesserung der Anwendung des Kreditportfoliomodells.

„Win – Prüfung GVB“: Im Rahmen der Prüfung ermöglicht der Data Check eine effiziente und zielgerichtete Prüfung des Kreditportfoliomodells Eigengeschäft. Aufgrund des gleichen Informationsstands zwischen Bank und Prüfung können Auffälligkeiten im Kreditportfoliomodell seitens der Bank oft bereits vor der Prüfung bearbeitet werden.

Kontakt: Roland Boxhorn, rboxhorn(at)gv-bayern.de

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„Wichtige Impulse für Energie- und Kosten-Einsparungen“

Daniel Caspari, GVB-Energieeffizienz-Experte:

Der GVB hat im Jahr 2025 seine Energiedienstleistungen weiter ausgebaut. Das Energieteam hat für Volks- und Raiffeisenbanken sowie für Raiffeisenunternehmen und Unternehmen aus der Lebensmittelbranche verpflichtende Energieaudits und freiwillige, geförderte Energieberatungen mit Beantragung der Förderung durchgeführt und konnte dabei wichtige Impulse für Energie- und Kosten-Einsparungen geben. Diese wurden teilweise ergänzt durch die Erstellung von Klima-/ CO2-Bilanzen und Product Carbon Footprints.  

Jedes Nicht-KMU, also Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro oder einer Bilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro, ist verpflichtet, alle vier Jahre ein Energieaudit durchzuführen. Dies kontrolliert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Stichprobenkontrollen. Das Energieteam des GVB hat im Jahr 2025 mehrere Mitgliedsunternehmen bei der Beantwortung der BAFA-Stichprobenkontrollen unterstützt. 

Als GVB-Energieeffizienz-Experte habe ich Förderanträge für Energieeffizienzmaßnahmen in Gebäuden beziehungsweise energieeffiziente Fahrzeuge im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude und der Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft beantragt bzw. betreut. Zusammen mit Benjamin Arnold habe ich Energiegutachten zur Marktstrukturförderung erstellt. 

Außerdem hat das Energieteam Finanzierungsprojekte zum Bau von Batteriespeichern, Nahwärmeunternehmen sowie Erneuerbare-Energien-Projekte beraten, teilweise zusammen mit Juristen und anderen Fachexperten des Verbands. 

Das Energieteam unterstützt bei Aufbau und Durchführung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001, Energieaudits nach DIN 16247-1 beziehungsweise EDL-G, Energieberatungen, Beantragungen von Fördermitteln für Investitionen oder Energieeffizienzmaßnahmen, Energiegutachten und der Umsetzung von Erneuerbare-Energien- oder Batterie-Projekten. 

Kontakt: Daniel Caspari, dcaspari(at)gv-bayern.de

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„Spürbare Entlastung im operativen Tagesgeschäft“

Bernharnd Dollinger und Thomas Goldbrunner, Geschäftsführer der Geno Corporate Service GmbH (GCS):

Die GCS – Geno Corporate Services GmbH hat ihr Dienstleistungsangebot 2025 gezielt weiterentwickelt und noch stärker an den praktischen Anforderungen ihrer Mandanten ausgerichtet. Ziel ist insbesondere eine spürbare Entlastung im operativen Tagesgeschäft zu erreichen. 

Ein Schwerpunkt lag auf der Rufbereitschaft für EU-Sanktionslisten, die vor allem durch die Anforderungen der Instant-Payment-Verordnung stark nachgefragt wurde. Im genossenschaftlichen Verbund ist die GCS hierbei derzeit der einzige Anbieter. Die Qualität der Leistung wurde durch eine IDW PS 951 Typ 2 Prüfung bestätigt. Seit 2026 ist die Dienstleistung zusätzlich werktags verfügbar. Im Bereich ausgelagerter Funktionen wurde die Meldestelle zu einer integrierten Lösung weiterentwickelt und um die Geldtransferverordnung (EU) 2023/1113 ergänzt. Sie bündelt mehrere gesetzliche Anforderungen zentral und bleibt auf Jahressicht im dreistelligen Kostenbereich erhältlich. Zunehmend an Bedeutung gewinnt zudem die Auslagerung der IKT-Risikokontrollfunktion. 

Ergänzt wird das Angebot durch DORA-Gap-Analysen, Check-ups im Meldewesen sowie operative Unterstützung bei Ausfällen oder Engpässen – etwa durch temporäre Vertretungen in der IT-Administration, bei der Erstellung von Jahresabschlüssen, in der Geldwäscheprävention oder im Rahmen von Innenrevisionsleistungen. Dabei nutzt die GCS konsequent die bestehenden Systeme der Institute, wodurch Transparenz und Integration gewahrt bleiben. 

Die GCS bereitet derzeit den Einsatz der agree21Agentur vor. Künftig sollen Dienstleistungen direkt über die Agentur erbracht werden, was Kostenersparnisse für Mandanten ermöglicht. Darüber hinaus unterstützt die GCS zunehmend Mandanten außerhalb der Bankenlandschaft, etwa im Kontext NIS2, und ergänzt ihr Angebot durch Seminare und Erfahrungsaustauschformate. Zur Weiterentwicklung des Leistungsportfolios besteht zudem eine Beteiligung an der Geno Digital Solutions (GDS), um insbesondere digitale Kompetenzen weiter auszubauen.

Kontakt: Die Webseite der GCS – Geno Corporate Services GmbH

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„Neue Ansätze für Recruiting und Innovation“

Marc Haase und Erika Henger, Hochschul-Gilde:

Ziel der interdisziplinär besetzten Hochschul-Gilde ist es, Genossenschaften als modernes Geschäftsmodell stärker in Bildung, Wirtschaft und öffentlichen Institutionen zu verankern und gleichzeitig neue Ansätze für Recruiting und Innovation zu schaffen.

Ein zentraler Fokus liegt auf dem Wissenstransfer: Durch Kooperationen mit Universitäten, Gründerzentren und Netzwerken werden neue Zielgruppen erreicht. Dabei werden Genossenschaften als Lösungsansatz für aktuelle Themen wie Unternehmensnachfolge, Pflege und regionale Entwicklung sichtbar gemacht.

Gleichzeitig ist die Hochschul-Gilde bei der Gewinnung von Mitarbeitenden aktiv. Vorträge, Workshops und Messeauftritte an Hochschulen erhöhen die Sichtbarkeit der Mitgliedsunternehmen und positionieren sie als attraktive Arbeitgeber.

Die Initiative stärkt die Rolle des GVB als Partner entlang der gesamten Wertschöpfung – von der Gründung über die Finanzierung bis hin zur Weiterentwicklung und Nachfolge von Unternehmen.

Der Austausch mit Wissenschaft, Start-ups und öffentlichen Akteuren bringt neue Perspektiven in bestehende Geschäftsmodelle ein und kann potenzielle Weiterentwicklungen für Mitgliedsunternehmen aufzeigen. Die Hochschul-Gilde verbindet Recruiting, Innovation und Netzwerkaufbau und unterstützt die Mitgliedsunternehmen bei diesen Themen. 

Mitglieder der interdisziplinär besetzten GVB-Gilde sind Erika Henger, Frank Anetzberger, Marc Haase, Benedikt Lange, Raffaela Reuter, Juliane Zwing, Christian Zollner und Anastasia Gartman.

Kontakt: Erika Henger, ehenger(at)gv-bayern.de; Marc Haase, mhaase(at)gv-bayern.de

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„Marketing als Impulsgeber für Vertrieb und Austausch“

Britta Uher & Saskia König, Team Marketing:

2025 war für das Marketing des GVB ein Jahr der konsequenten Weiterentwicklung: Das Marketing wurde stärker als integrierter Bestandteil entlang des gesamten Marketingwertschöpfungsprozesses positioniert – von der Markenkommunikation bis zur konkreten Leadgenerierung für unsere Mitgliedsbanken.

Die Privatkunden-Kampagnen sind klar vertriebsorientiert ausgerichtet. 2025 konnten insgesamt über 18.000 Überleitungen und Terminanfragen an die lokalen Volksbanken Raiffeisenbanken generiert werden. Damit leistet der GVB einen messbaren Beitrag zur Marktbearbeitung der Banken. Mit Ferdinand Hofer ist es dem Team Marketing zudem gelungen, ein aufmerksamkeitsstarkes Testimonial für die Kundenansprache zu gewinnen. 

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Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der aktiven Rolle im strategischen Projekt „Marketingzielbild 2030“ innerhalb der Genossenschaftlichen Finanzgruppe. Hier bringt sich das Team Marketing gezielt in strategische Themen ein, gestaltet gemeinsam mit dem BVR die zukünftige Ausrichtung von Marketing und vertritt gleichzeitig die Interessen der bayerischen Volksbanken Raiffeisenbanken. Ziel ist es, Marketing stärker zu vernetzen, datenbasierter und kundenzentrierter auszurichten und die Anforderungen der Banken praxisnah umzusetzen. Damit leistet das Team einen wichtigen Beitrag, um Marketing langfristig effizienter, wirksamer und konsequent vertriebsorientiert weiterzuentwickeln.

Auch die Veranstaltungsformate wurden 2025 weiter gestärkt: Mit den Angeboten können rund 90 Prozent der bayerischen Mitgliedsbanken erreicht werden und damit eine starke Plattform für Wissenstransfer, Austausch und Vernetzung geschaffen werden. Das Marketing- und VertriebsForum stellte mit rund 366 Teilnehmenden erneut seine zentrale Bedeutung unter Beweis. 

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Dieser Weg wird künftig fortgesetzt – mit klaren Themen, innovativen Formaten und dem Anspruch, echten Mehrwert für die Mitglieder zu schaffen.

Kontakt: kampagnen(at)gv-bayern.de oder Britta Uher, buher(at)gv-bayern.de
veranstaltungen(at)gv-bayern.de oder Saskia König, skoenig(at)gv-bayern.de

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„Neue Impulse für die genossenschaftliche Gemeinschaft“

Simone Briechle-Rauch, Team Mitgliederbetreuung:

Nah dran am Mitglied, mit Angeboten, die echten Mehrwert bringen – so hat das Team Mitgliederbetreuung die bayerischen Genossenschaften 2025 begleitet und unterstützt. Besonders sichtbar wurde das bei den fünf Bankenfusionen: vom ersten Gespräch über die Organisation der Runden Tische und Versammlungen bis zur Eintragung ins Registergericht. So konnten die beteiligten Häuser sicher und gut vorbereitet in ihre gemeinsame Zukunft starten.

Für Gremienmitglieder wurde das Tool Session/Mandatos eingeführt. Es hilft, Gremienarbeit durch Digitalisierung und einheitliche Standards effizienter zu gestalten. Einen kompakten Überblick über die Gremien der Genossenschaftlichen Finanzgruppe und des GVB bietet eine neue Gremienlandkarte, die wir umfassend überarbeitet haben. 

Zudem setzte das Team Mitgliederbetreuung neue Impulse für die genossenschaftliche Gemeinschaft. Mit der Ehrenmedaille für herausragende Verdienste im Genossenschaftswesen gibt es nun eine besondere Auszeichnung für engagierte Persönlichkeiten unserer Organisation. Darüber hinaus wurde das Veranstaltungsformat „miteinander.wirken – Vorstand im Dialog“ wiederbelebt: Bankvorstände, die am Anfang ihrer Amtszeit stehen, lernen den GVB kennen, treffen Kollegen und knüpfen wertvolle Kontakte.

Sichtbar wurde das Wirken auch durch die Arbeit des Historischen Vereins und der Raiffeisen/Schulze-Delitzsch Stiftung: Die Wanderausstellung griff das Internationale Jahr der Genossenschaften auf und war in ganz Bayern zu sehen. Die RSD-Stiftung unterstützte gemeinnützige Projekte in allen Regierungsbezirken mit zirka 40.000 Euro – direkt vor Ort und nah an den Menschen.

Kontakt: mitgliederbetreuung(at)gv-bayern.de

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„Kommunikation schafft Sichtbarkeit – für Mitglieder, Genossenschaften und ihre Anliegen“

Gerald Schneider, Team Medien und Kommunikation:

Das Team Medien und Kommunikation hat im vergangenen Jahr die Interessen der Mitglieder mit Nachdruck in Öffentlichkeit, Politik und Medien vertreten. Gleichzeitig begleiteten wir zahlreiche politische und mediale Formate, darunter den Informationstag zu Genossenschaften im Bayerischen Landtag. Die Pressekonferenzen und Presseformate des GVB erzielten 2025 zusammen eine Print-Auflage von rund 2,1 Millionen Exemplaren, eine Print-Reichweite von knapp 7,5 Millionen Leserinnen und Lesern sowie mehr als 2,68 Milliarden Online-Visits. Hinzu kamen zahlreiche Redaktionsbesuche und Hintergrundgespräche mit Journalistinnen und Journalisten. Darüber hinaus veröffentlichte der Verband 25 Pressemitteilungen zu wirtschafts- und mittelstandspolitischen Themen.

Ein Schwerpunkt lag auf dem Internationalen Jahr der Genossenschaften 2025. Der GVB stellte seinen Mitgliedern dafür eine eigene Themenseite mit Kommunikationsmaterialien zur Verfügung, produzierte einen Film über die genossenschaftliche Idee und initiierte eine verbundweite Social-Media-Mitmachaktion. Auch im Münchner Stadtbild wurde das Thema sichtbar: Mit einer großflächigen Fensterbeklebung in der Türkenstraße machten wir auf die Bedeutung von Genossenschaften für Bayern aufmerksam.

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Zum Internationalen Jahr der Genossenschaften 2025 hat der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) einen kurzen Film produziert, der zeigt, was Genossenschaften bewirken. GVB-Mitglieder können den Film für ihr eigenes Marketing nutzen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Download gibt es im GVB-Mitgliederportal.

Die digitale Reichweite des Verbands wurde weiter ausgebaut. Allein auf LinkedIn und Instagram erzielten die Beiträge des GVB im Berichtsjahr mehr als 1,3 Millionen Impressionen und erreichten rund 344.000 Nutzerinnen und Nutzer. Einen wichtigen Beitrag dazu leistete das Corporate-Influencer-Programm: Mehr als 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichten inzwischen regelmäßig über ihren Arbeitsalltag und tragen genossenschaftliche Themen authentisch in ihre Netzwerke. Ergänzt wurde das Informationsangebot durch den im Juni 2025 gestarteten VIP-Newsletter, der Entscheidungsträgern aus Mitgliedsunternehmen monatlich politische, wirtschaftliche und regulatorische Einordnungen bietet.

Der GVB war zudem ein gefragter Ansprechpartner weit über Bayern hinaus. Im Berichtsjahr betreute das Team fünf internationale Besuchergruppen aus drei Kontinenten, die sich über das genossenschaftliche Modell, die Arbeit des Verbands und die bayerische Genossenschaftswirtschaft informierten.

Neben der öffentlichen Kommunikation blieb die direkte Unterstützung der Mitglieder ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Ob Presseanfragen, Krisenkommunikation, strategische Kommunikationsberatung oder die Entwicklung eigener Kommunikationsformate – das Team Medien und Kommunikation stand den Mitgliedsunternehmen mit Rat und Tat zur Seite. So leisten wir unseren Beitrag dazu, dass Genossenschaften sichtbar bleiben, Gehör finden und ihre Stärken erfolgreich vermitteln können.

Kontakt: presse(at)gv-bayern.de

Der Pressebereich auf der GVB-Webseite

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„Genossenschaftliche Lösungsmodelle für aktuelle Herausforderungen“

Erika Henger und Frank Anetzberger, Beratung Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften:

Die digitale Mitgliederkommunikation weiter stärken und gleichzeitig den persönlichen Austausch fördern – dieses Ziel hat der GVB im Jahr 2025 konsequent verfolgt. Im Mittelpunkt stand dabei ein erweitertes, praxisnahes Veranstaltungsangebot, das gezielt auf die Bedürfnisse von Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften ausgerichtet ist.

Eine zentrale Rolle spielte die Veranstaltungsreihe „Mit dem GVB durchs Geschäftsjahr“. In mehreren Terminen wurden wesentliche Themen wie Rechnungswesen, Generalversammlung und Prüfungsvorbereitung kompakt, verständlich und anwendungsorientiert vermittelt. Die hohe Beteiligung und das durchweg positive Feedback zeigen deutlich: Der Bedarf an strukturierter, praxisnaher Unterstützung ist groß – und digitale Formate eröffnen hierfür einen effektiven Zugang.

Auch darüber hinaus hat der GVB seine digitalen Informations- und Austauschformate konsequent weiterentwickelt. So erhielten Teilnehmende in einem Webinar zur digitalen Mitgliederverwaltung konkrete Impulse für eine effiziente, sichere und rechtskonforme Organisation ihrer Genossenschaft. Ergänzend dazu fördern Netzwerkformate wie der Gründerstammtisch den direkten Dialog zwischen den Mitgliedern. Hier stehen Erfahrungsaustausch, Best Practices und konkrete Lösungsansätze für Gründungs- und Entwicklungsfragen im Fokus.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Ansprache kommunaler Vertreter. In Informationsveranstaltungen wurden genossenschaftliche Lösungsmodelle für aktuelle Herausforderungen vorgestellt, insbesondere zur Sicherung der regionalen Daseinsvorsorge in den Bereichen Pflege und Wohnen. Dabei wurde auch die Bedeutung von Genossenschaften für die regionale Wertschöpfung sowie die Rolle der Kommunen als Partner hervorgehoben.

Ausblick 2026: Neben der Fortsetzung der etablierten Veranstaltungsreihe und des Gründerstammtischs sind zusätzliche Fach- und Netzwerkangebote geplant – sowohl für Genossenschaften als auch für Banken und Kommunen. Ziel ist es, die Mitglieder noch stärker zu vernetzen, praxisorientierte Lösungen bereitzustellen und die digitale Kommunikation als festen Bestandteil eines modernen, mitgliederorientierten Leistungsangebots auszubauen.

Kontakt: Erika Henger, ehenger(at)gv-bayern.de; Frank Anetzberger, fanetzberger(at)gv-bayern.de

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„Verschmelzungen strukturiert und fristgerecht umsetzen“

Magdalena Eisenmann, Beraterin Ländliche Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften:

Steigender wirtschaftlicher Druck, Fachkräftemangel und wachsende regulatorische Anforderungen stellen viele Genossenschaften vor grundlegende Zukunftsfragen. Verschmelzungen können eine wirksame Antwort sein. Sie können dazu beitragen, Strukturen zu stärken, Synergien zu heben und die Wettbewerbsfähigkeit weiterzuentwickeln.

Der GVB begleitet seine Mitglieder ganzheitlich – von den ersten Überlegungen bis zur Umsetzung. Die Ausgangssituation wird analysiert, Prozesse strukturiert und die beteiligten Akteure koordiniert. So entsteht ein klarer Rahmen, auch bei komplexeren Vorhaben. Gleichzeitig werden insbesondere ehrenamtliche Gremien entlastet. Der GVB bereitet zentrale Unterlagen vor, ordnet mit den Fachabteilungen rechtliche und steuerliche Fragestellungen ein und unterstützt bei der formalen Umsetzung.

Auf dieser Basis können Verschmelzungen strukturiert und fristgerecht umgesetzt werden. Die beteiligten Genossenschaften erhalten eine fundierte Entscheidungsgrundlage, verbessern die Abstimmung im Prozess und schaffen eine belastbare Ausgangsbasis für ihre weitere Entwicklung.

Die Bedeutung von Verschmelzungen wird künftig weiter zunehmen. Der GVB entwickelt sein Angebot deshalb kontinuierlich weiter und unterstützt seine Mitglieder dabei, tragfähige und zukunftsfähige Lösungen zu gestalten.

Kontakt: mail_MWD(at)gv-bayern.de

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„Zahlreiche Gründungsprojekte, um die Infrastruktur zu erhalten“

Bahar Ucar, Gründungsberaterin:

Im Jahr 2025 wurden 28 der Unternehmensgründungen, die der GVB begleitet hat, als Genossenschaften eingetragen. Mehr als zwei Drittel davon waren Energiegenossenschaften. Weitere Genossenschaften wurden in den Bereichen Landwirtschaft, Handwerk, Dienstleistungen und Soziales gegründet.

Im vergangenen Jahr erreichten den GVB vermehrt Anfragen zur Daseinsvorsorge. Vor allem im ländlichen Bereich wird nach Lösungen für die Pflege und ärztliche Versorgung gesucht. Es kam bereits zu ersten Gründungen in diesen Bereichen. Zwei medizinische Versorgungszentren befanden sich im Gründungsprozess, wovon die erste dieses Jahr schon eingetragen wurde. Daneben wurde auch für eine Arztpraxis ein Gebäude zur Verfügung gestellt. Dies geschah in Form einer Bürgergenossenschaft.

Im ländlichen Raum gibt es einige Gründungsprojekte, die dazu beitragen, die Infrastruktur vor Ort zu sichern. Davon wurden 2025 auch drei Projekte als Genossenschaft eingetragen und diese werden erfolgreich betrieben. Dazu gehören Cafés, Gaststätten, Brauereien und soziale Einrichtungen. Die Genossenschaft bietet sich hier besonders gut an, um bestehende Unternehmen, deren Nachfolge nicht gesichert ist, auch erhalten zu können.

Zwei weitere Highlights waren eine IT-Genossenschaft, die Produkte und Dienstleistungen für Bestattungsunternehmen zur Verfügung stellt und das erste genossenschaftliche Tonstudio, das in München gegründet wurde.

Kontakt: gruendungsberatung(at)gv-bayern.de

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„Förderung des fachlichen Austauschs im Raiffeisen-Handel“

Markus Winkler, Beratung & Betreuung Raiffeisen-Handel:

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit im Jahr 2025 war die Förderung des fachlichen Austauschs im Raiffeisen-Handel. Mit der Führungskräftetagung, Webinaren zu aktuellen Themen sowie den regelmäßig stattfindenden gevis-Anwenderworkshops (Warenwirtschaftssystem) wurden gezielt Formate etabliert, die den Wissenstransfer und die Vernetzung unter den Mitgliedsunternehmen stärken.

Insbesondere die Anwenderworkshops bieten einen hohen Mehrwert: Mitglieder berichten aus der Praxis, teilen Erfahrungen und diskutieren gemeinsam Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen – von operativen Fragestellungen bis hin zu technischen Weiterentwicklungen im Einsatz mit dem ERP-System gevis. Dadurch entsteht ein direkter Nutzen durch Effizienzsteigerungen, bessere Entscheidungsgrundlagen und eine schnellere Verbreitung von Best Practices im Verbund. 

Auch die Führungskräftetagung und die themenspezifischen Workshops leisten einen wichtigen Beitrag zur strategischen Weiterentwicklung der Unternehmen. Sie ermöglichen es, zentrale Markt- und Zukunftsthemen gemeinsam zu diskutieren und Impulse für die Ausrichtung der eigenen Organisation mitzunehmen. 

Ergänzend gibt es kurzfristige, onlinebasierte Formate – teilweise auch gemeinsam mit dem Dachverband DRV –, um Mitglieder schnell zu aktuellen Themen zu informieren und einen einheitlichen Kenntnisstand im Verbund sicherzustellen.

Kontakt: Markus Winkler, MWinkler(at)gv-bayern.de

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"Nachhaltigkeit ist gekommen, um zu bleiben"

Martina Stutz (Leiterin), Maria Nami und Dr. Linda Spielmann, Stab Nachhaltigkeit beim GVB:

Während es Erleichterungen bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung gibt, nehmen die Anforderungen an die Einschätzung von ESG-Risiken bei Banken oder die Nachfrage nach Klimamaßnahmen weiter zu. Der sukzessive Aufbau von ESG-Daten ist deshalb für alle Genossenschaften relevant - sei es für Klimabilanzen, CO2-Fußabdrücke von Produkten oder in der Kreditvergabe. Dies prägt auch die Ausrichtung des Stabs Nachhaltigkeit. Schulungen und Beratungsangebote spiegeln die volatile Regulatorik wider. Ob Nachhaltigkeitsforum, Erfahrungsaustausch oder Strategieberatung – der Überblick über die aktuelle Gesetzeslage spielt immer eine große Rolle. Bedeutende Themenfelder waren 2025 zum Beispiel ESG-Daten, ESG im Risikocontrolling oder eine Muster-Nachhaltigkeitsstrategie. Egal ob per Wesentlichkeitsanalyse, Strategieentwicklung oder Standortbestimmung – es ist für das Management von Nachhaltigkeit unerlässlich, mit den relevanten Entscheidungsträgerinnen und -trägern ein gemeinsames Commitment zu Zielen und Positionierung zu schaffen, um das eigene Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen. 

Weil der GVB als Mittelstandsverband mit gutem Beispiel vorangehen will, hat der GVB letztes Jahr seinen ersten freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht nach VSME-Standard (siehe auch „Profil“-Artikel in der Ausgabe 01/2026) erstellt. Der Standard ist gut umsetzbar und bündelt die Nachhaltigkeitsziele und -maßnahmen des GVB strukturiert. 

Mit EmpCo, KWG, MaRisk-Novelle und Entgelttransparenz bleibt 2026 regulatorisch geprägt.

Kontakt: nachhaltigkeit(at)gv-bayern.de

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