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Genogramm

Genossenschaftliches Leben

Genossenschaften prägen das öffentliche Leben in ihren Heimatregionen. Sie organisieren Veranstaltungen für Mitglieder und Kunden, sie unterstützen gemeinnützige Einrichtungen und setzen sich für genossenschaftliche Werte ein. „Profil“ veröffentlicht jeden Monat Kurzmeldungen der Unternehmen und ihrer Verbundpartner.

Fernsehbericht über fränkische Genossenschaften

„Genossenschaften im Trend“: Zu diesem Thema hat die TV-Sendung „Frankenschau“ im Bayerischen Rundfunk (BR) berichtet. In dem rund fünf Minuten langen Stück kommen unter anderem die Vorstände der vier Genossenschaften Nahwärmegenossenschaft Dittenheim, Klinik-Kompetenz-Bayern eG, Kommunale Altenhilfe Bayern eG und Unterfränkische Überlandzentrale eG zu Wort. Sie erklären, welche Vorteile die Rechtsform hat und vor welchen Herausforderungen die Unternehmen stehen. Der Beitrag kann auf der Webseite des BR bis zum 24. Mai 2021 angesehen werden (ab Minute 23).

Bankenregulierung auf den Prüfstand stellen

Die sechs Volksbanken und Raiffeisenbanken im GVB-Kreisverband Rosenheim und Umgebung blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Wie der Kreisverbandsvorsitzende Hubert Kamml bei einer digitalen Pressekonferenz bekannt gab, stieg die Bilanzsumme um 2,7 Prozent auf über 6,9 Milliarden Euro, die Kundeneinlagen und -kredite überschritten erstmals die Marke von fünf Milliarden Euro. Zudem konnten die Kreditinstitute ihr Eigenkapital um 3,3 Prozent auf mehr als 880 Millionen Euro aufstocken. 2019 haben die Banken über Spenden, Sponsoring und Stiftungen gemeinnützige Organisationen in der Region mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert. Der stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende Christian Trattner ging auf aktuelle Herausforderungen der Banken ein. So habe die strenge Regulierung den Handlungsspielraum der Kreditinstitute während der Corona-Krise unnötig eingeengt, wie er betonte. Die Vorschriften müssten daher auf den Prüfstand, so Trattner. Zum GVB-Kreisverband Rosenheim und Umgebung gehören die Raiffeisenbank Aschau-Samerberg, die Raiffeisen-Volksbank Ebersberg, die Raiffeisenbank Griesstätt-Halfing, die Raiffeisenbank Oberaudorf, die Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee und die Raiffeisenbank Tattenhausen-Großkarolinenfeld.

Bayerische Milchwirtschaft stärkt die Gastronomie

Der „Lockdown“ zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hat bei der Gastronomie im Freistaat zu massiven Umsatzeinbußen geführt. Um die Betriebe beim Wiederanlaufen der Wirtschaft zu unterstützen, seit Ende Mai dürfen Gaststätten ihre Innen- und Außenbereiche unter erhöhten Sicherheits- und Hygienevorschriften wieder öffnen, verteilen der Bayerische Milchförderungsfonds (MFF) und der Verein milch.bayern Gutscheine im Wert von insgesamt 1,1 Millionen Euro an die Betriebe. Diese können die Gutscheine auf der Webseite des MFF herunterladen und bei teilnehmenden Frischdiensten oder Großhändlern für bayerische Milchprodukte einlösen. Der Großhandel rechnet direkt mit dem Milchförderungsfonds ab.

Fünf Getreidesilos im Bau

Um den gestiegenen Anforderungen der Landwirte zu entsprechen, baut das Raiffeisen Lagerhaus Amberg-Sulzbach derzeit fünf neue Getreidesilos in Edelsfeld. Bereits diesen Sommer sollen die Speicher in Betrieb genommen werden, um eine einfache und schnelle Getreideanlieferung zu ermöglichen. Bei einem kurzen Plattenfest – dieses wird gefeiert, wenn das Bauvorhaben auf einer massiven Bodenplatte fußt – bedankten sich Erich Übler und Martin Sachsenhauser, Vorstände der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg, bei den Vertretern der beteiligten Baufirmen. Da das Plattenfest wegen der Corona-Pandemie nur eingeschränkt durchgeführt werden konnte und ein Zusammensein bei Essen und Trinken nicht möglich war, erhielten die Mitarbeiter der beteiligten Firmen Gutscheine.

Digitales Treffen mit Vertretern

Die Raiffeisenbank Straubing hat ihre Vertreterversammlung wegen des Corona-Versammlungsverbots erstmals digital durchgeführt. Auf einer eigens eingerichteten Online-Plattform konnten sich die Vertreter des niederbayerischen Kreditinstituts die aufgezeichneten Reden von Aufsichtsrat und Vorstand ansehen, über die Inhalte diskutieren und anschließend abstimmen. In einem Interview auf der Webseite des GVB berichtet der Vorstandsvorsitzende Rainer Haas über die Erfahrungen mit dem digitalen Format.

Magazin zum Weltmilchtag

Zum Weltmilchtag am 1. Juni hat die Molkerei Berchtesgadener Land eine Ausgabe ihres Kundenmagazins „Milchecho“ speziell für Kinder veröffentlicht. Diese erfahren auf 27 Seiten viele Informationen rund um die Themen Milcherzeugung, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit. So erklärt die Molkerei zum Beispiel kindgerecht mit vielen Bildern und Grafiken, wie die Milch von der Kuh in den Supermarkt gelangt, warum das Unternehmen in der Rechtsform Genossenschaft organisiert ist oder wieso Joghurt nicht gleich Joghurt ist. Ausmalbilder und Rezepte zum Nachkochen animieren die Kinder dazu, sich mit den Themen intensiv zu beschäftigen. Die Ausgabe ist im Netz abrufbar. Zudem bekommt jeder, der bei der Molkerei Berchtesgadener Land online etwas bestellt, ein gedrucktes Exemplar des Magazins gratis beigelegt.

Laptops für Schüler

Wegen der Corona-Pandemie müssen viele Schüler nach wie vor von zu Hause aus lernen. Nicht alle Kinder und Jugendliche haben jedoch die technischen Mittel, um Unterlagen abzurufen und zu bearbeiten. Aus diesem Grund hat die VR Bank Augsburg-Ostallgäu gemeinsam mit dem Verein Kinderbrücke Allgäu das Crowdfunding-Projekt „Zuhause nicht abgehängt“ gestartet. Ziel ist es, 60.000 Euro für Grundschulkinder in Kaufbeuren und dem Ostallgäu einzusammeln. Mit dem Geld sollen bedürftige Schüler dringend benötigte Technik wie Laptops oder Drucker anschaffen können. Keinem Schüler sollen durch die Krise Nachteile entstehen, betonte Hermann Starnecker, Vorstandssprecher der VR Bank Augsburg-Ostallgäu. Sobald die benötigte Spendensumme zusammengekommen ist, verteilt der Verein Kinderbrücke Allgäu den Betrag an die Schulen. Die VR Bank und die Kinderbrücke Allgäu haben als Startkapital jeweils 10.000 Euro in den Spendentopf eingezahlt. Für jede weitere Spende ab 5 Euro gibt die VR Bank zudem 10 Euro dazu – bis maximal 2.500 Euro.

Digital lernen

Die VR-Bank Landsberg-Ammersee hat der Mittelschule Landsberg 30 noch voll taugliche Computer aus ihren Beständen gespendet. Diese kommen Schülern zugute, die zu Hause keinen Zugang zu PCs oder Laptops haben, um auch ohne Präsenzunterricht ihre Schulaufgaben zu lösen. Hilfsbereite Bürger spendeten dazu Zubehör wie Mäuse, Tastaturen oder Monitore. Die Mittelschule hat die Computer samt Ausrüstung bereits an die Schüler übergeben und kann nun alle Kinder und Jugendliche auf dem digitalen Weg erreichen. 

Corona-Virus mit neuen Geräten schneller bestimmen

10.000 Euro hat die Volksbank-Raiffeisenbank Amberg an das städtische Klinikum St. Marien Amberg gespendet. Das Geld hilft der Einrichtung dabei, neue Geräte für ihr Labor anzuschaffen. Dadurch können die Ärzte das Corona-Virus bei Patienten deutlich schneller als zuvor bestimmen, die Ergebnisse liegen binnen Stunden vor. Der Zeitgewinn kann im Zweifelsfall lebensrettend sein. Zudem kann das Krankenhaus die Patienten besser isolieren, schneller verlegen und dadurch Bettkapazitäten besser planen.

Künstler unterstützt

Die VR-Bank Memmingen sowie der Energieversorger Lechwerke sind Hauptsponsoren des Festivals „Memminger Meile“. Obwohl die dreiwöchige Veranstaltung, deren Ausstellungen, Workshops und Bühnenprogramme jährlich rund 10.000 Besucher anziehen, wegen der Corona-Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, stellen die beiden Sponsoren die zugesagten Gelder zur Verfügung. So kann die Festivalleitung – ergänzt um einen Betrag der Stadt Memmingen – über die Hälfte der vereinbarten Gagen an die Künstler auszahlen. So leistet das Kreditinstitut einen Beitrag zum Erhalt der kulturellen Vielfalt in der Region.

Sportvereine bekommen
25.000 Euro

Unter dem Motto „You’ll never walk alone“ unterstützt die Volksbank Raiffeisenbank Starnberg-Herrsching-Landsberg Sportvereine aus der Region mit insgesamt 25.000 Euro. Das Geld kommt denjenigen Vereinen zugute, die mehr als eine Sportart anbieten. Deren Arbeit halte die Region in Schwung und stärke den Zusammenhalt, betont die Bank in einer Mitteilung. Dies sei gerade in dieser Zeit wichtig, in der die Sportvereine ihre Trainingseinheiten und Aktionen wegen der Corona-Pandemie aussetzen müssen.

17.000 Euro für „Helfer-Helden“

Die VR-Bank Erding hat unmittelbar nach Beginn der Corona-Ausgangsbeschränkungen eine Liste auf ihrer Webseite gestellt, um Helfer und Hilfesuchende in Kontakt zu bringen. Dort konnten sich zum Beispiel Nachbarschaftshilfen oder Sportvereine eintragen, die für ältere oder vorerkrankte Menschen einkaufen, Medikamente aus der Apotheke holen oder sonstige Besorgungen erledigen. Um das ehrenamtliche Engagement finanziell zu unterstützen, spendete die VR-Bank zudem insgesamt 17.000 Euro an die ehrenamtlichen „Helfer-Helden“.

Einsatz für alte und pflegebedürftige Menschen

Der Freistaat Bayern hat die Einschränkungen für Besuche in Alten- und Pflegeheimen gelockert. Unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen dürfen sich seit Ende Mai eine feste Kontaktperson oder ein Familienmitglied mit den Angehörigen treffen. Im Vorfeld hatte die Kommunale Altenhilfe Bayern eG (KAB), ein Netzwerk kommunaler bayerischer Pflegeeinrichtungen und Altenhilfeträger, mit einem Ideenpapier für menschenwürdige und zugleich sichere Besuchsregelungen geworben. Zudem hatte die Genossenschaft darauf verwiesen, neben dem körperlichen auch das seelische Wohlbefinden der Bewohner zu berücksichtigen. Die Staatsregierung hat viele Vorschläge der KAB umgesetzt.

100 Jahre DG Verlag

Unter dem Motto „100 Jahre weiter“ feiert der DG Verlag dieses Jahr seine Gründung vor einem Jahrhundert. 1920 startete das als Deutscher Genossenschafts- und Handwerks-Verlag gegründete Unternehmen mit dem Ziel, das Formularwesen der Genossenschaftsbanken zu verbessern. Im Laufe der Zeit kamen zahlreiche Services und Dienstleistungen hinzu. Heute beschäftigt der DG Verlag über 400 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von rund 150 Millionen Euro. Getragen wird die Einrichtung von 937 Mitgliedern, zu denen vor allem die Volksbanken und Raiffeisenbanken gehören. Die ursprünglich für Anfang Juli geplante Jubiläums-Veranstaltung hat der DG Verlag wegen der Corona-Pandemie abgesagt.

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