Genogramm
Genossenschaften prägen das öffentliche Leben in ihren Heimatregionen. Sie organisieren Veranstaltungen für Mitglieder sowie Kundinnen und Kunden, sie unterstützen gemeinnützige Einrichtungen und sie setzen sich für genossenschaftliche Werte ein. „Profil“ veröffentlicht jeden Monat Kurzmeldungen der Unternehmen und ihrer Verbundpartner.
Bauamtsleiter Thomas Fuchs (v. l.), Bürgermeister Martin Öttl, Vorstand Jürgen Hubel und Vorstand Norbert Zollhauser.
Mit der symbolischen Inbetriebnahme des Bürger-Solarparks in Ainring speist seit Kurzem ein Vorzeigeprojekt für dezentrale Energieerzeugung in Bürgerhand nachhaltig erzeugte Energie ins regionale Stromnetz ein. Gemeinsam mit Bürgermeister Martin Öttl und Bauamtsleiter Thomas Fuchs sowie den Vorständen der VR EnergieGenossenschaft Norbert Zollhauser und Jürgen Hubel wurde damit die erste PV-Freiflächenanlage im Gemeindegebiet Ainring in den Regelbetrieb übernommen. Der Bürger-Solarpark entstand auf einer Fläche von 3,6 Hektar und verfügt über eine installierte Leistung von 4.000 kWp. Mit einer jährlichen Stromproduktion von 4.400.000 kWh können rund 1.500 Drei-Personen-Haushalte versorgt werden. „Damit kommen wir in der Gemeinde Ainring unserem Ziel, bis zum Jahr 2030 mindestens 80 Prozent des Stromverbrauchs aus nachhaltigen Stromquellen zu erzeugen, einen entscheidenden Schritt näher“, unterstrich Bürgermeister Martin Öttl. Vorstand der Energiegenossenschaft Norbert Zollhauser betonte, dass es sich bei dem Projekt in Bürgerhand um ein absolutes Vorzeigeprojekt für den ganzen Landkreis handelt. Die VR EnergieGenossenschaft Oberbayern Südost bot allen Ainringer Bürgerinnen und Bürgern bis Ende 2025 eine finanzielle Beteiligung an dem Zwei-Millionen-Euro-Projekt an. Das Interesse war groß: Von inzwischen über 1.100 Genossenschaftsmitgliedern stammen 365 aus Ainring.
Bauamtsleiter Thomas Fuchs (v. l.), Bürgermeister Martin Öttl, Vorstand Jürgen Hubel und Vorstand Norbert Zollhauser.
Die Sponsoren und Ehrengäste des Regionalwettbewerbs, unter anderem Markus Graßer vom Genossenschaftsverband Bayern und Volker Kreißl, stellvertretender GVB-Präsident Unterfranken. Foto: Rudi Merkl
Große Spannung herrschte bei der Preisverleihung des 42. Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“ Unterfranken in Grafenrheinfeld. Die Region Mainfranken lud zur Abschlussveranstaltung des zweitägigen Wettbewerbs über 300 Gäste in die Kulturhalle in Grafenrheinfeld ein. Auch in diesem Jahr konnte der Wettbewerb auf die Förderung zahlreicher Unternehmen und Institutionen zählen. Zu den Sponsoren gehörten neben vielen anderen die Volks- und Raiffeisenbanken und ÜZ Mainfranken. Der Wettbewerbsmodus unterscheidet zwei Alterskategorien: „Jugend forscht Junior“ für Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse sowie „Jugend forscht“ für Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren. Die sieben Fachbereiche umfassen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Schule, Hochschule und Wirtschaft bewertete die eingereichten Projekte anhand inhaltlicher, konzeptioneller und gestalterischer Kriterien.
Die Sponsoren und Ehrengäste des Regionalwettbewerbs, unter anderem Markus Graßer vom Genossenschaftsverband Bayern und Volker Kreißl, stellvertretender GVB-Präsident Unterfranken. Foto: Rudi Merkl
Stephan Pellmeyer, Aufsichtsrat BEG-FS (v. l.), Andreas Henze, Vorstand BEG-FS, Meinrad Ettengruber, GLS Gemeinschaftsbank, Johannes Mahl, Geschäftsleiter Zweckverband Neufahrn/Eching, Landrat Helmut, Erster Bürgermeister Eching Sebastian Thaler, Jakob Strey, Projektmanager BEG-FS, Florian Pflügler, Aufsichtsrat BEG-FS, Angelika Barth, Gemeinde Eching, Markus Scheungrab Vispiron AG und Werner Hillebrand-Hansen, Vorstand BEG-FS.
Die Bürger Energie Genossenschaft Freisinger Land (BEG-FS) markierte gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Genossenschaft den offiziellen Start des Bürger-Solarparks Eching Ost. Mit einem feierlichen Spatenstich setzten die Beteiligten ein klares Zeichen für die regionale Energiewende und zeigten, wie Bürgerprojekte die Zukunft der Energieversorgung aktiv gestalten können. Der Bürger-Solarpark Eching Ost ist nicht nur ein Kraftwerk, sondern ein Symbol für gelebte Energiewende. Mit einer Leistung von 23,9 MWp wird die Anlage nach ihrer Fertigstellung die größte Photovoltaikanlage im Landkreis Freising sein und – nach dem Gaskraftwerk in Angelberg – das zweitgrößte Kraftwerk der Region. Besonders hervorzuheben ist die starke Bürgerbeteiligung: 349 Mitglieder der BEG-FS (davon 153 aus Eching) investieren insgesamt 2,35 Millionen Euro in das Projekt. Weitere 7,1 Millionen Euro stellt die GLS Gemeinschaftsbank als genossenschaftliche Finanzierungspartnerin bereit, während die BEG-FS 140.000 Euro aus eigenen Mitteln einbringt.
Stephan Pellmeyer, Aufsichtsrat BEG-FS (v. l.), Andreas Henze, Vorstand BEG-FS, Meinrad Ettengruber, GLS Gemeinschaftsbank, Johannes Mahl, Geschäftsleiter Zweckverband Neufahrn/Eching, Landrat Helmut, Erster Bürgermeister Eching Sebastian Thaler, Jakob Strey, Projektmanager BEG-FS, Florian Pflügler, Aufsichtsrat BEG-FS, Angelika Barth, Gemeinde Eching, Markus Scheungrab Vispiron AG und Werner Hillebrand-Hansen, Vorstand BEG-FS.
Die Toy Fair New York bietet eine etablierte Plattform für internationale Aussteller. Foto: Spielwarenmesse
Weltweit präsent und bestens vernetzt: Das World of Toys Programm by Spielwarenmesse bietet exportorientierten Unternehmen weiterhin einen professionellen Zugang zu den wichtigsten internationalen Märkten. Nach einer erfolgreichen Beteiligung in Tokio im vergangenen Jahr haben die teilnehmenden Aussteller auch die Veranstaltungen in Hongkong und New York genutzt, um ihre Produkte einem globalen Fachpublikum zu präsentieren. Vom 12. bis 15. Januar nutzten vier Unternehmen aus vier Ländern den World of Toys Pavillon auf der Hong Kong Toys & Games Fair, um ihre Produkte im internationalen Markt zu positionieren. Trotz der aktuell angespannten Wirtschaftsbeziehung setzte das Programm seinen Erfolgskurs auch in Nordamerika fort: Die Toy Fair New York bot vom 14. bis 17. Februar erneut eine etablierte Plattform für internationale Aussteller. Bereits im Vorjahr hatte der Pavillon auf der Tokyo Toy Show seine Bedeutung als wirkungsvolle Beteiligungsmöglichkeit unter Beweis gestellt: 27 Unternehmen aus sechs Ländern präsentierten sich im Tokyo Big Sight und stärkten gezielt ihre Präsenz im asiatischen Markt. Die nächste Beteiligungsmöglichkeit bietet die Tokyo Toy Show vom 27. bis 30. August 2026.
Die Toy Fair New York bietet eine etablierte Plattform für internationale Aussteller. Foto: Spielwarenmesse
Geschäftsführer Bernhard Poitner der Molkerei Berchtesgadener Lands analysierte bei den Molkerei-Kranzln die internationale Lage. Foto: Molkerei Berchtesgadener Land
Die Molkerei Berchtesgadener Land lud ihre Bäuerinnen zu Molkerei-Kranzln ein. In vier regionalen Veranstaltungen informierten Vorstand, Geschäftsführung und Landwirtschaftsabteilung über die aktuelle Marktlage, strategische Entwicklungen und laufende Projekte der Genossenschaft. Außerdem gab es im Rahmen der Veranstaltungen Impulsvorträge über die Leistungen der heimischen Landwirtschaft und die Rolle der Milch beim Thema Darmgesundheit. Vorstandsvorsitzender Andreas Argstatter machte deutlich: „Die Milch feiert ihr Comeback.“ Während hochverarbeitete Lebensmittel zunehmend in die Kritik geraten, achten Verbraucherinnen und Verbraucher wieder stärker auf kurze Zutatenlisten, Natürlichkeit und Herkunft. Gleichzeitig steht die Branche unter Druck: Steigende Lebenshaltungskosten und wirtschaftliche Unsicherheiten lenken viele Konsumentinnen und Konsumenten in den Discount. Trotz stabiler Markenentwicklung sieht sich die Genossenschaft mit einer schwierigen Situation konfrontiert: Die angelieferten Milchmengen liegen derzeit rund acht Prozent über dem Vorjahr. Diese Mehrmengen können nicht vollständig als Markenprodukte abgesetzt werden und müssen am Spotmarkt verkauft werden – zuletzt zu deutlich niedrigeren Preisen. Argstatter zeigte sich dennoch überzeugt: „Gerade in unsicheren Zeiten suchen Menschen Verlässlichkeit, Heimat und glaubwürdige Werte. Genau dafür steht unsere Molkerei.“ Geschäftsführer Bernhard Pointner analysierte die internationale Lage: Seit Mitte 2025 steigt die Milchanlieferung weltweit. „Der gute Milchpreis ist oft der größte Feind des guten Milchpreises“, lautete Pointners Einschätzung.
Geschäftsführer Bernhard Poitner der Molkerei Berchtesgadener Lands analysierte bei den Molkerei-Kranzln die internationale Lage. Foto: Molkerei Berchtesgadener Land
Die VR-Bank Landsberg-Ammersee lädt junge Nachwuchskünstlerinnen und Nachwuchskünstler zum „Tag im Atelier“ ein.
Was bedeutet es eigentlich, ein echter Künstler zu sein? Dieser Frage durften die Landkreissieger des letztjährigen 55. Internationalen Jugendmalwettbewerbs „jugend creativ“ hautnah auf den Grund gehen. Sie alle hatten sich bei dem Thema „echt digital“ in ihren jeweiligen Jahrgangsstufen durchgesetzt. Für jeden gab es eine Einladung zur hauseigenen Gewinnerveranstaltung der VR-Bank Landsberg-Ammersee – dem „Tag im Atelier“. In Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Landsberg am Lech, unter dem Vorsitz von Rudolf Bille, öffnete der Künstler Klaus Strahlendorff seine Türen für den Nachwuchs. Nach einer kurzen Begrüßung und ein paar Anekdoten aus dem Künstleralltag und Einführung in die Theorie gewährten Künstlerinnen und Künstler persönliche Einblicke in ihre Arbeitsweisen, Materialien und Techniken. Seit 1969 nimmt die VR-Bank Landsberg-Ammersee jedes Jahr ununterbrochen am Jugendwettbewerb teil.
Die VR-Bank Landsberg-Ammersee lädt junge Nachwuchskünstlerinnen und Nachwuchskünstler zum „Tag im Atelier“ ein.
Die Spiel Essen wächst und schafft daher zusätzliche Präsentationsflächen für Aussteller aus aller Welt. Foto: Spielwarenmesse
Die Spiel Essen baut ihre Marktposition kontinuierlich aus und erreicht einen neuen Meilenstein: Erstmals werden alle acht Hallen des Essener Messegeländes belegt. Damit nutzt die weltgrößte Messe für Gesellschaftsspiele die maximale Kapazität und reagiert auf das anhaltend starke Interesse der Branche. Mit der Öffnung von Halle 8 erweitert sich die Ausstellungsfläche auf 81.200 Quadratmeter. Schon acht Wochen vor Ende der Anmeldefrist verzeichnet der Merz Verlag, eine Tochter der Spielwarenmesse, eine hohe Zahl an Ausstelleranmeldungen. Die Nachfrage wird vor allem durch zwei Faktoren getrieben: Zum einen vergrößern langjährige Partner ihre Stände, um ihre Neuheiten und Highlights einem internationalen Publikum zu präsentieren. Zum anderen melden sich zahlreiche neue Aussteller an. „Die Vollbelegung des Geländes ist ein starkes Signal für die internationale Bedeutung der Spiel Essen und die Innovationskraft der Branche“, erklärte Carol Rapp, Geschäftsführerin des Merz Verlags.
Die Spiel Essen wächst und schafft daher zusätzliche Präsentationsflächen für Aussteller aus aller Welt. Foto: Spielwarenmesse
Richard Oppelt, Vorstand der VR-Bank Mittelfranken Mitte (v. l.), Erwin Einzinger, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Mittelfranken Mitte, Dr. Thomas Geißdörfer, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Spar+Kreditbank, Dr. Bettina Schacht, Aufsichtsratsvorsitzende der VR-Bank Mittelfranken Mitte, Steffen Girmscheid, Aufsichtsratsvorsitzender der Raiffeisen Spar+Kreditbank, Dr. Gerhard Walther, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Mittelfranken Mitte und Florian Beyer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Spar+Kreditbank.
Die VR-Bank Mittelfranken Mitte und die Raiffeisen Spar+Kreditbank Lauf wollen ihre Kräfte bündeln. Aufsichtsrat und Vorstand beider Banken haben die Aufnahme konkreter Fusionsverhandlungen beschlossen und darüber sowohl die Vertreter als auch die Mitarbeiter informiert. In den nächsten Wochen wird ein gemeinsames Fusionskonzept erarbeitet, das im Juni 2026 den jeweiligen Vertretern beider Banken zur Beschlussfassung vorgelegt wird. „Die für eine Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit notwendigen Investitionen in Personal, Beratungsqualität, digitale Systeme sowie in die qualitative Weiterentwicklung von Spezialisten und Dienstleistungen zugunsten von Mitgliedern und Kunden lassen sich gemeinsam deutlich wirkungsvoller realisieren“, sind sich die Vorstandsvorsitzenden der beiden Banken, Gerhard Walther, VR-Bank Mittelfranken Mitte, und Thomas Geißdörfer, Raiffeisen Spar+Kreditbank Lauf, einig. Vorstand und Aufsichtsrat beider Häuser sind davon überzeugt, dass eine zukunftsorientierte Bank entstehen wird, die die Stärken beider Institute vereint und weiterentwickelt. Da beide Banken eine deckungsgleiche Unternehmensphilosophie aufweisen, kann mit der neuen Größenordnung der genossenschaftliche Auftrag gemeinsam noch besser umgesetzt werden. Die Bilanzsumme der VR-Bank Mittelfranken Mitte liegt bei ca. 4,6 Milliarden Euro, die Bilanzsumme der Raiffeisen Spar+Kreditbank Lauf bei rund 600 Millionen Euro.
Richard Oppelt, Vorstand der VR-Bank Mittelfranken Mitte (v. l.), Erwin Einzinger, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Mittelfranken Mitte, Dr. Thomas Geißdörfer, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Spar+Kreditbank, Dr. Bettina Schacht, Aufsichtsratsvorsitzende der VR-Bank Mittelfranken Mitte, Steffen Girmscheid, Aufsichtsratsvorsitzender der Raiffeisen Spar+Kreditbank, Dr. Gerhard Walther, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Mittelfranken Mitte und Florian Beyer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Spar+Kreditbank.
Jochen Keßler-Rosa, zweiter Vorsitzender vom Verein netSWerk (v. l.), Markus Feser, stellvertretender Vorsitzender der VR-Bank Schweinfurt-Stiftung, Frank Hefner, Vorsitzender der VR-Bank Schweinfurt-Stiftung, Veronika Endres, Vorstandsmitglied netSWerk und Citymanagerin, Anne Frank, Projektleiterin StudyFAB und Prof. Volker Bräutigam, Vorsitzender des Vereins netSWerk.
Mit einer Initial-Spende von 10.000 Euro leistete die VR-Bank Main-Rhön aus dem Budget der „VR-Bank Schweinfurt-Stiftung“ einen ersten wichtigen Beitrag zum Erhalt des Projektes StudyFab. Das Angebot für Studierende, Gründer, Unternehmen und alle innovationsbegeisterten Bürger ist Begegnungs- und Lernstätte, aber auch Co-Workingspace und Veranstaltungsort zugleich. Um die Kosten für geschultes Personal und Raumaufwendungen auch künftig decken zu können, ist der Verein auf der Suche nach Förderern und Mitgliedern. Zusätzlich zu diesen Grundkosten werden Fördermittel für den „Third-Living-Place“ benötigt, um Vortragsreihen der Hochschule, Sprachförderung und die Integration ausländischer Studenten zu ermöglichen. Übergeben wurde die Spende vom Vorsitzenden der VR-Bank Schweinfurt-Stiftung Frank Hefner und Markus Feser, stellvertretender Vorsitzender der VR-Bank Schweinfurt-Stiftung, an Jochen Keßler-Rosa und Volker Bräutigam, der das Projekt StudyFab von Seiten der Technischen Hochschule betreut. Diese zusätzliche Finanzierungsmöglichkeit über Spenden wurde aufgrund des auslaufenden Förderprogramms notwendig und durch Gründung des Vereins netSWerk ermöglicht.
Jochen Keßler-Rosa, zweiter Vorsitzender vom Verein netSWerk (v. l.), Markus Feser, stellvertretender Vorsitzender der VR-Bank Schweinfurt-Stiftung, Frank Hefner, Vorsitzender der VR-Bank Schweinfurt-Stiftung, Veronika Endres, Vorstandsmitglied netSWerk und Citymanagerin, Anne Frank, Projektleiterin StudyFAB und Prof. Volker Bräutigam, Vorsitzender des Vereins netSWerk.
Zu Besuch bei Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber: Jörg Migende vom Deutschen Raiffeisenverband (l.) und Ludwig Huber vom Genossenschaftsverband Bayern.
Ludwig Huber vom Genossenschaftsverband Bayern und Jörg Migende, Deutscher Raiffeisenverband, haben sich mit der bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) ausgetauscht. „Genossenschaften sind Rückgrat, Stabilitätsanker und Motor unserer Agrar- und Ernährungswirtschaft. Sie haben eine große Bedeutung in Bayern und Deutschland“, sagte die Ministerin nach dem Termin. Ob Milch, Fleisch, Obst, Gemüse, Wein oder Energie – die Wirtschaftskraft im ländlichen Raum, die genossenschaftliche Zusammenschlüsse stärken, war ein Thema des Austausches. Zudem ging es um die künftige Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP), die Situation am Milchmarkt, die Diskussion um Vertragsvorgaben, Mengensteuerung und Marktstärkung sowie die Forderung nach einer steuerlichen Risikoausgleichsrücklage. „Unsere Betriebe brauchen Planungssicherheit, faire Wettbewerbsbedingungen und starke Marktpositionen. Wer Verantwortung übernimmt und nachhaltig wirtschaftet, verdient verlässliche politische Rahmenbedingungen“, sagte Ministerin Kaniber.
Zu Besuch bei Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber: Jörg Migende vom Deutschen Raiffeisenverband (l.) und Ludwig Huber vom Genossenschaftsverband Bayern.
Ein Kabelpflug zieht die drei Aluminium-Starkstromkabel und Datenleitungen auf eine Tiefe von gut einem Meter ein.
Die Bürger Energie Genossenschaft – Freisinger Land (BEG-FS) und die Sonnensegler Bürgerenergiegenossenschaft (Sonnensegler) haben den offiziellen Start der Kabelverlegung für den Bürger-Windpark Jesenwang bekannt gegeben. Mit diesem Schritt rückt die Realisierung des Projekts, das bereits im März 2025 die immissionsschutzrechtliche Genehmigung erhalten hat, einen weiteren entscheidenden Schritt voran. Nun haben die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt der Kabelverlegung zwischen Grafrath und Weßling mit elf Kilometer Länge begonnen. Die Kabel verbinden die zukünftigen Windkraftanlagen mit dem Netzverknüpfungspunkt im Umspannwerk Hochstadt in Weßling. Im vergangenen Winter wurden bereits die notwendigen Rodungsarbeiten für den Bau des Windparks abgeschlossen. Jetzt im Frühjahr starten die Erdbauarbeiten, darunter der Wegebau, die Vorbereitungen für die Fundamente und die Kranstellflächen. Insgesamt fünf Millionen Euro flossen von über 500 Bürgern in das Projekt, darunter ein großer Anteil aus den umliegenden Gemeinden. Besonders die schnelle Zeichnung zeigt: Die Menschen in der Region stehen hinter dem Bürger-Windpark und gestalten die Energiewende aktiv mit. Anwohner, die sich beteiligt haben, erhalten exklusiv den vergünstigten Bürger-Strom-Plus-Tarif (26,4 Cent/kWh brutto) und attraktive Zinsen auf ihre Darlehen. Die Gemeinde Jesenwang wird durch den Windpark langfristig von in Summe siebenstelligen Gewerbesteuereinnahmen profitieren. Zudem leistet der Windpark einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung und zur Stabilisierung der Stromversorgung in Oberbayern.
Ein Kabelpflug zieht die drei Aluminium-Starkstromkabel und Datenleitungen auf eine Tiefe von gut einem Meter ein.
Die Musiker Hannes Ringlstetter und Jochen Goricnik begeistern die Kundinnen und Kunden der VR Bank Mittlere Oberpfalz.
Die VR Bank Mittlere Oberpfalz lud Kundinnen und Kunden zu einer Veranstaltung in die Nordgauhalle Nabburg ein. Mit dem Kabarettisten, Musiker und Entertainer Hannes Ringlstetter als Gast war ein abwechslungsreiches Programm geboten. Ringlstetter überzeugte mit seinem unverwechselbaren Stil, einer gelungenen Mischung aus Witz, Charme und Tiefgang. Die VR Bank Mittlere Oberpfalz sorgte darüber hinaus für einen gelungenen Ausklang des Abends. In entspannter Atmosphäre wurden die Kundinnen und Kunden im Anschluss zu Getränken eingeladen, was den Rahmen für anregende Gespräche und ein geselliges Miteinander schuf. Die Veranstaltung bot damit nicht nur kulturellen Genuss, sondern auch Raum für Begegnung und Austausch.
Die Musiker Hannes Ringlstetter und Jochen Goricnik begeistern die Kundinnen und Kunden der VR Bank Mittlere Oberpfalz.
Kinder und Jugendliche für die Medienwelt stärken: Dafür setzt sich die Spielwarenmesse ein und unterstützt als neues Fördermitglied den Verein Media Smart. Seit 2004 fördert die in Köln ansässige Bildungsinitiative bundesweit die Werbe- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Pädagogik sowie Wissenschaft entwickelt der Verein kostenlos verfügbare Materialien für Vor-, Grund- und weiterführende Schulen sowie Eltern. Die Arbeitsblätter, Hörbeispiele und Erklärvideos vermitteln grundlegende Kenntnisse über Erscheinungsformen sowie Platzierung von Werbung und sensibilisieren Kinder sowie Jugendliche für einen reflektierten Umgang mit Medien. Digitale Medien sind fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Die Fähigkeit, sie verantwortungsvoll zu nutzen und aktiv mitzugestalten, ist für Christian Ulrich, Vorstandssprecher der Spielwarenmesse, eine Schlüsselkompetenz: „Ein kompetenter Medienumgang bildet die Basis dafür, dass sich Kinder und Jugendliche souverän in der digitalen Welt bewegen können – sowohl privat als auch in ihrem Schulalltag und später im Beruf. Mit der Fördermitgliedschaft unterstützen wir gerne die Ziele von Media Smart, die Werbe- und Medienkompetenz ab dem Vorschulalter zu stärken.“
Vorstand Bernhard Nickel und Pressereferentin Alena Gula von der Freisinger Bank mit dem Vaschingsferein Langenbach. Foto: Freisinger Bank
Wenn die fünfte Jahreszeit ihren Höhepunkt erreicht, geht es auch in den Filialen der Freisinger Bank närrisch zu. Seit vielen Jahren lädt das regionale Kreditinstitut Garden aus der Region zu Faschingsauftritten ein. Die Auftritte haben sich zu einer festen Tradition entwickelt und zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie lebendig das Vereinsleben im Landkreis ist. Den Auftakt machte in der Hauptstelle in Freising die Kinder- und Jugendgarde des Vaschingsferein Langenbach. Bereits vor Beginn versammelten sich zahlreiche Interessierte, um die jungen Tänzerrinnen und Tänzer zu erleben. Mit viel Energie und schwungvollen Choreografien präsentierte die Garde ihr aktuelles Programm und erntete dafür immer wieder großen Applaus. Auch Vorstand Bernhard Nickel verfolgte den Auftritt vor Ort. Als Dank für die Einladung überreichte der Verein ihm im Anschluss feierlich einen Faschingsorden.
Vorstand Bernhard Nickel und Pressereferentin Alena Gula von der Freisinger Bank mit dem Vaschingsferein Langenbach. Foto: Freisinger Bank
Austausch auf Augenhöhe: Eine gemeinsame Firmenkundenreise der VR-Bank Mittelfranken Mitte mit der DZ Bank zu Unternehmen in der Region.
Wie wichtig der persönliche Dialog mit Unternehmen im Geschäftsgebiet ist, zeigte sich eindrucksvoll bei einer gemeinsamen Firmenkundenreise der VR-Bank Mittelfranken Mitte mit der DZ Bank. Gemeinsam mit Vorstandsvorsitzenden Gerhard Walther besuchten mehrere Firmenkundenberater Unternehmen in der Region, um sich vor Ort ein Bild von aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven zu machen. Begleitet wurde die Runde von Stefan Beismann, Vorstand der DZ Bank. Die Gespräche fanden direkt in den Betrieben statt und ermöglichten Einblicke in die jeweiligen Geschäftsmodelle, Innovationsprozesse und Marktanforderungen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen aktuelle wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Investitionsvorhaben sowie die Frage, wie Banken und Unternehmen auch künftig partnerschaftlich zusammenarbeiten können, um Wachstum und Transformation erfolgreich zu gestalten. Die Begegnungen machten deutlich, wie wertvoll der direkte Kontakt zwischen Bank und Unternehmen ist.
Austausch auf Augenhöhe: Eine gemeinsame Firmenkundenreise der VR-Bank Mittelfranken Mitte mit der DZ Bank zu Unternehmen in der Region.
Leiter VR-VersicherungsZentrum Maximilian Wagner (l.) und VR-Vorstand Albert Rösch im symbolischen Geldregen.
Auch in diesem Jahr heißt es wieder: Cashback-Zeit bei der VR-Bank Landsberg-Ammersee. Insgesamt 21.948,64 Euro gibt es in diesem Jahr von der R+V Versicherung an die Mitglieder der Genossenschaftsbank zurück, die einen Mitglieder-Plus-Vertrag abgeschlossen haben – eine neue Rekordsumme. Um diesen Erfolg gebührend zu würdigen, tauschten Vorstand Albert Rösch und Maximilian Wagner, Leiter VR-VersicherungsZentrum, den klassischen Scheck gegen einen – wenn auch symbolischen – Geldregen ein. Ein Bild, das perfekt zeigt, worum es bei der Cashback-Aktion geht: Gemeinsam vorsorgen, gemeinsam profitieren. „Dass die Summe im Vergleich zu den Vorjahren erneut so kräftig gestiegen ist, macht uns besonders stolz auf unsere Kunden“, sagte Rösch (siehe auch Genogramm-Meldung in dieser Ausgabe in der Rubrik „Verbund“).
Leiter VR-VersicherungsZentrum Maximilian Wagner (l.) und VR-Vorstand Albert Rösch im symbolischen Geldregen.
Beim Landwirtschaftsforum: Ralf Zieher von der VR-Bank Mittelfranken Mitte, Referent Dr. Steffen Knepper und Stefan Hübner von der VR-Bank Mittelfranken Mitte.
Die Landwirtschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Wirtschaftliche Entwicklungen, volatile Finanzmärkte und neue Anforderungen an Energieerzeugung und Nachhaltigkeit stellen landwirtschaftliche Betriebe vor immer komplexere Entscheidungen. Gleichzeitig eröffnen sich neue Chancen für den ländlichen Raum. Vor diesem Hintergrund veranstaltete die VR-Bank Mittelfranken Mitte ein Landwirtschaftsforum. Rund 60 Gäste aus der Region nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen in der Branche zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand unter anderem das Thema Agri-Photovoltaik. Dabei werden landwirtschaftliche Flächen sowohl für die Nahrungsmittelproduktion als auch für die Erzeugung von Solarenergie genutzt. Dieses Konzept zeigt, welches Potenzial innovative Lösungen für landwirtschaftliche Betriebe und die Energieversorgung im ländlichen Raum bieten können. Referent Steffen Knepper gab Einblicke in aktuelle Entwicklungen und zeigte mögliche Perspektiven für landwirtschaftliche Betriebe auf. Als regionale Genossenschaftsbank legt die VR-Bank Mittelfranken Mitte großen Wert auf den persönlichen Dialog mit ihren landwirtschaftlichen Kunden.
Beim Landwirtschaftsforum: Ralf Zieher von der VR-Bank Mittelfranken Mitte, Referent Dr. Steffen Knepper und Stefan Hübner von der VR-Bank Mittelfranken Mitte.
Das große Gipfelglück dank Sparens: Markus Eichenseer vom VR Gewinnsparverein Bayern (l.) und Wolfgang Klinghuber, Hauptgeschäftsstellenleiter der Filiale Kolbermoor der meine Volksbank Raiffeisenbank freuen sich mit der Gewinnerin Larisa-Gabriela Behounek.
Der erste Joker-Gewinn des Jahres 2026 ging an die meine Volksbank Raiffeisenbank. Dort war die Freude in der Filiale in Kolbermoor groß, als Markus Eichenseer, Geschäftsführender Vorstand vom VR Gewinnsparverein Bayern, und Wolfgang Klinghuber, Hauptgeschäftsstellenleiter der Filiale Kolbermoor der meine Volksbank Raiffeisenbank, der Gewinnerin Larisa-Gabriela Behounek gratulierten. Zusammen mit Mastercard schickte der VR Gewinnsparverein Bayern die Gewinnerin in eine Iglu-Suite auf die Zugspitze. Auf knapp 3.000 Metern Höhe wurde ein Käsefondue serviert, überdies gab es Drinks an einer exklusiven Schneebar. Seit zweieinhalb Jahren hat die Kundin Gewinnsparlose. Ihr Fokus lag dabei auf dem Spargedanken und vor allem auf dem Spendenanteil der Lose. Durch diesen werden regionale Projekte unterstützt. Der Gewinnspar-Joker ist das Mehrwertprogramm für Gewinnsparer, die noch mehr aus ihrem Gewinnsparlos holen wollen. Denn so gibt es die Chance auf Premiumerlebnisse, die von Mastercard zur Verfügung gestellt werden – etwa ein exklusives Wiesn-Erlebnis oder wie in diesem Fall das Gipfelglück. Weitere Informationen gibt es hier.
Das große Gipfelglück dank Sparens: Markus Eichenseer vom VR Gewinnsparverein Bayern (l.) und Wolfgang Klinghuber, Hauptgeschäftsstellenleiter der Filiale Kolbermoor der meine Volksbank Raiffeisenbank freuen sich mit der Gewinnerin Larisa-Gabriela Behounek.
Vorstand Martin Egger (v. l.), Michael Kaiser, Bereichsleiter Organisation / IT, und Benjamin Doldi, Systemadministrator IT von der VR-Bank Landsberg-Ammersee präsentieren die neue Sicherheitstechnik bei den Geldautomaten.
Sicherheit ist für die VR-Bank Landsberg-Ammersee mehr als nur Technik – sie ist Verantwortung gegenüber den Menschen in der Region. Deshalb hat die Genossenschaftsbank in den vergangenen Monaten alle 25 Geldautomaten – einschließlich des mobilen Automaten „ZasterLaster“ – mit modernsten Färbekassetten ausgestattet. Mit einer Investition in sechsstelliger Höhe setzt die Bank damit ein klares Zeichen gegen Geldautomatensprengungen und für den Schutz von Kunden, Mitarbeitern und Gebäuden. Die installierten Färbesysteme sorgen dafür, dass Bargeld im Falle eines Angriffs sofort mit spezieller Sicherheitsfarbe markiert wird. Das Geld wird dadurch dauerhaft unbrauchbar – und für Täter wertlos. „Uns geht es nicht nur um den Schutz des Bargelds“, erklärte Martin Egger, Vorstand der VR-Bank Landsberg-Ammersee. „Vor allem möchten wir verhindern, dass Menschen durch solche Taten in Gefahr geraten. Wenn sich ein Angriff auf einen Geldautomaten nicht mehr lohnt, verlieren solche Straftaten ihren Sinn.“ Mit der Ausstattung aller Automaten verfolgt die Bank ein klares Ziel: Mehr Sicherheit für alle, die sich in oder rund um die Geschäftsstellen aufhalten. „Unsere Geschäftsstellen sind Teil des öffentlichen Lebens in der Region – viele Menschen wohnen oder arbeiten in unmittelbarer Nähe“, sagte Egger weiter. „Deshalb ist es für uns selbstverständlich, alles zu tun, um Risiken zu reduzieren.“ Die Umsetzung der neuen Sicherheitslösung wurde von der IT-Abteilung der Bank begleitet.
Vorstand Martin Egger (v. l.), Michael Kaiser, Bereichsleiter Organisation / IT, und Benjamin Doldi, Systemadministrator IT von der VR-Bank Landsberg-Ammersee präsentieren die neue Sicherheitstechnik bei den Geldautomaten.
Windenergieanlagen im Wald: Die BERR und die Windpower-Gruppe wollen mit vier Windrädern ein Bürgerenergieprojekt realisieren. Foto: Windpower
Die BERR und die Windpower-Gruppe verfolgen gemeinsam das Ziel, mit vier Windrädern ein Bürgerenergieprojekt zu realisieren, das breit in der Bevölkerung der Region verankert sein soll. Nicht nur von der Energie, sondern auch von den Gewinnen sollen die Bürger profitieren können. „Für das Vorhaben kann unsere Bietergemeinschaft auf eine günstige Netzanbindung zurückgreifen: Am neu errichteten Umspannwerk in Diesenbach bei Regenstauf verfügt Windpower über Anschlusskapazitäten, die auch für mehrere bereits in Planung befindliche Solarparks genutzt werden sollen“, sagte Johannes Ehbauer, Geschäftsführer von Windpower. Zwei Anlagen sollen bereits im zweiten Halbjahr 2026 auf dem Gemeindegebiet Regenstauf errichtet werden. Weitere drei Projekte befinden sich derzeit auf dem Gebiet der Gemeinde Holzheim im Bauleitplanverfahren. „Da Solar- und Windstrom meist zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten erzeugt werden, kann dieser Netzanschluss von beiden Kraftwerksformen wechselseitig genutzt werden“, fügte Ehbauer hinzu. Nachdem BERR und Windpower bereits bei der Finanzierung dieser Solarparks kooperieren, soll die Zusammenarbeit nun auch auf das Windenergieprojekt im Schwaighauser Forst ausgeweitet werden. Geplant sind vier moderne Windenergieanlagen des Herstellers Enercon mit einer erwarteten Jahreserzeugung von rund 60 Millionen Kilowattstunden Strom. „Unser Gemeinschaftsprojekt würde einen wichtigen Beitrag zur sicheren Stromversorgung im Großraum Regensburg und der Oberpfalz leisten. Gleichzeitig würde die Wertschöpfung aus der Energieerzeugung in der Region gehalten und attraktive finanzielle Beteiligungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger vor Ort geschaffen“, sagte Joachim Scherrer, Vorstand der BERR. Informationen zu aktuellen Projekten und Beteiligungsmöglichkeiten der Bietergemeinschaft finden Interessierte hier.
Windenergieanlagen im Wald: Die BERR und die Windpower-Gruppe wollen mit vier Windrädern ein Bürgerenergieprojekt realisieren. Foto: Windpower
Die VR-Bank Main-Rhön unterstützt den Angelsportverein Bischofsheim, der sich für den Erhalt und Betrieb des Rothsees am Bauersberg einsetzt.
Die VR-Bank Main-Rhön unterstützt den Angelsportverein Bischofsheim mit 1.000 Euro. Der Verein engagiert sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich für den Erhalt und Betrieb des Rothsees am Bauersberg, der sich längst zu einem beliebten Ausflugsziel in der Rhön entwickelt hat. Die Vereinsarbeit umfasst weit mehr als das eigentliche Angelhobby: Pflege, Instandhaltung und ökologische Stabilität des Sees erfordern jährlich zahlreiche Einsatzstunden. Besonders herausfordernd war für den Verein im letzten Jahr ein massives Fischsterben, ausgelöst durch Niedrigwasser, hohe Temperaturen und starken Algenwuchs. Um künftig Wasserverluste zu verhindern, ist die Abdichtung der Staumauer durch eine Fachfirma notwendig. Außerdem stehen weitere wichtige Projekte an, darunter die Erneuerung des Podiums an der Fischerhütte mit Schaffung eines behindertengerechten Aufgangs. Übergeben wurde die Spende von Jennifer Emmert, Filialberaterin der VR-Bank Main-Rhön, an den zweiten Vorstand des Angelsportvereins, Michael Rott.
Die VR-Bank Main-Rhön unterstützt den Angelsportverein Bischofsheim, der sich für den Erhalt und Betrieb des Rothsees am Bauersberg einsetzt.
Frank Anetzberger vom Genossenschaftsverband Bayern (l.) mit den Studierenden der Technischen Universität München, Marie Gebel und Felix Faßhauer.
Für ihre Projektarbeit im Master-Studiengang haben zwei Studierende des Lehrstuhls Architektur und Design an der Technischen Universität München Unternehmensberaterin Magdalena Eisenmann und Gründungsberater Frank Anetzberger vom Genossenschaftsverband Bayern interviewt. Die Kulturpflanze Hanf war das übergeordnete Thema des Kurses, das Thema der Projektarbeit von Marie Gebel und Felix Faßhauer lautete „Hanfkultivierung in Bayern – Was kann Nutzhanf?“. Für ihre Arbeit ergründeten die beiden Studierenden unter anderem die Bedeutung von Agrargenossenschaften für die bayerische Landwirtschaft. „Genossenschaften sind gemeinschaftliche Organisationsformen und stellen daher eine praktikable Lösung mit großem wirtschaftlichen Nutzen für die Landwirtschaft dar“, sagt Faßhauer. In ihrem Booklet gehen die Studierenden ausführlich auf genossenschaftliche Strukturen ein und spielen die Gründung einer Genossenschaft als Gedankenexperiment durch. Ihr Fazit: „Gerade dort, wo einzelne Betriebe schnell an wirtschaftliche oder organisatorische Grenzen stoßen, kann eine Genossenschaft für Bauern und Abnehmer Stabilität schaffen und Risiken abfedern.“
Frank Anetzberger vom Genossenschaftsverband Bayern (l.) mit den Studierenden der Technischen Universität München, Marie Gebel und Felix Faßhauer.
VR-Vorstand Albert Rösch (v. l.), Ralf Winter von der Allianz, Stimmenimitator Jörg Hammerschmidt, VR-Vorstandsvorsitzender Stefan Jörg, Josef Kienle, Allianz, und VR-Vorstand Martin Egger.
Einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Allianz-Lebensversicherung gewährte das VR-KundenForum der VR-Bank Landsberg-Ammersee. Konkret ging es um die Frage, wie die Allianz als größter Lebensversicherer der Welt das gewaltige Vermögen aus Kundengeldern verwaltet und investiert. Für die Allianz ist nach wie vor Regionalität wichtig – der Weltkonzern setzt in Gestalt von Agenturen und Vertretern auf Präsenz vor Ort, unterstrichen die Referenten Ralf Winter und Josef Kienle vor mehr als 100 Zuhörern im Sitzungssaal des Landratsamts Landsberg. Das weltweite verwaltete Vermögen der Allianz beträgt 2.500 Milliarden Euro, das von Deutschland aus verwaltete Sicherungsvermögen 270 Milliarden Euro. Unvorstellbare Summen, die vor allem eines erfordern: Eine langfristige Anlagestrategie und eine breite, risikoarme Streuung. Investiert wird das Geld zum Beispiel in nicht-börsennotierte Unternehmen, in Infrastruktur und Erneuerbare Energien, in Unternehmens- und Staatsanleihen, Pfandbriefe, besicherte Darlehen und Baufinanzierungen. Nur ein kleiner Teil ist in Aktien angelegt. Die Investitionen werden so gewählt, dass sie möglichst unabhängig vom Tagesgeschehen sind. Sie umspannen den gesamten Globus, aber beileibe nicht jede Region. Denn ein wichtiges Kriterium für sichere Investitionen ist politische Stabilität. In der jeweiligen Region setzt die Allianz auf die Zusammenarbeit mit Experten des jeweiligen Marktes. Denn nur mit Hilfe lokaler Expertise kommt man zu fundierten, tragfähigen Anlageentscheidungen.
VR-Vorstand Albert Rösch (v. l.), Ralf Winter von der Allianz, Stimmenimitator Jörg Hammerschmidt, VR-Vorstandsvorsitzender Stefan Jörg, Josef Kienle, Allianz, und VR-Vorstand Martin Egger.
Eine Spende für Schwimmutensilien und Schwimmkurse: Franz-Josef Sauer, Bürgermeister der Stadt Arnstein (v. l.), Siegfried Schlereth, Schwimmmeister im Hallenbad Arnstein, und Markus Feser, Vorstand der VR-Bank Main-Rhön.
Die VR-Bank Main-Rhön unterstützt das Hallenbad der Stadt Arnstein mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro. Mit dem Geld werden neue Schwimmutensilien für die Kinder- und Jugendarbeit sowie für Schwimmkurse angeschafft. Dazu zählen Schwimmnudeln, Schwimmbretter, Matten und Schwimmgürtel – Materialien, die im täglichen Badebetrieb stark beansprucht werden und regelmäßig ersetzt werden müssen. Die Spendenübergabe erfolgte durch Markus Feser, Vorstand der VR-Bank Main-Rhön, an den Bürgermeister der Stadt Arnstein, Franz-Josef Sauer, und den Schwimmmeister des Hallenbads, Siegfried Schlereth. Beide bedankten sich für die Unterstützung, die einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Schwimmfähigkeit und zur Sicherheit von Kindern und Jugendlichen leistet. Die Bank setzt damit ein Zeichen für regionale Förderung und soziale Verantwortung. Sie stärkt die wertvolle Arbeit des Hallenbad-Teams, das mit viel Einsatz Freude am Wasser und wichtige Grundlagen im Schwimmen vermittelt.
Eine Spende für Schwimmutensilien und Schwimmkurse: Franz-Josef Sauer, Bürgermeister der Stadt Arnstein (v. l.), Siegfried Schlereth, Schwimmmeister im Hallenbad Arnstein, und Markus Feser, Vorstand der VR-Bank Main-Rhön.
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