Genogramm
Die bayerischen Genossenschaften arbeiten eng mit den Verbundpartnern der genossenschaftlichen Familie zusammen. „Profil“ stellt aktuelle Geschäftszahlen und Publikationen der Unternehmen vor und berichtet über Personalien.
Die DZ Bank Gruppe bleibt auf Erfolgskurs. Foto: DZ Bank
Die DZ Bank Gruppe hat im ersten Halbjahr 2026 ein sehr gutes Ergebnis in Höhe von 2,52 Milliarden Euro vor Steuern erzielt und damit das Vorjahresniveau (erstes Halbjahr 2025: 2,13 Milliarden Euro) übertroffen. Die sehr gute operative Entwicklung in den meisten Gesellschaften hat maßgeblich zu dem erfreulichen Geschäftsverlauf beigetragen. „Eine erhöhte Inflation, die bestehenden strukturellen Probleme der Industrie und die verhaltene private Nachfrage bremsten das Wachstum in Deutschland spürbar. Demgegenüber zeigten die Kapitalmärkte weiterhin eine positive Entwicklung“, sagte Cornelius Riese, Vorstandsvorsitzender der DZ Bank. „Diese anspruchsvollen Rahmenbedingungen haben wir dank unseres diversifizierten Geschäftsmodells erfolgreich gemeistert. Das beweist einmal mehr die Leistungsfähigkeit der DZ Bank Gruppe. Insbesondere die sehr gute wirtschaftliche Entwicklung bei der R+V Versicherung und Union Investment im ersten Halbjahr gaben uns zusätzlich Rückenwind.“ Johannes Koch, Vorstand für die Verbund- und Geschäftsbank und Personal, ergänzte: „Fast auf den Tag genau zehn Jahre liegt die Fusion von DZ Bank und WGZ Bank zu einer gemeinsamen genossenschaftlichen Zentralbank zurück. Wir sind seitdem dynamisch gewachsen und haben unser Geschäft im Firmenkundenbereich, im Kapitalmarkt sowie im Transaction Banking deutlich ausgebaut.“ Die Basis dieses Erfolgs sei die enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Genossenschaftsbanken. „Daher ist es unser zentraler Anspruch, das Produkt- und Leistungsportfolio für die genossenschaftliche FinanzGruppe kontinuierlich weiterzuentwickeln“, sagte Koch.
Die DZ Bank Gruppe bleibt auf Erfolgskurs. Foto: DZ Bank
Die VR-Service-Direkt und die Serviscope bündeln zum 1. Oktober 2026 ihre Kompetenzen. Gemeinsam entsteht ein Service- und Transformationspartner, der Volks- und Raiffeisenbanken dabei unterstützt, ihr Geschäftsmodell wirtschaftlich und zukunftssicher weiterzuentwickeln. Die Erwartungen der Kundinnen und Kunden haben sich verändert. Sie erwarten persönliche Erreichbarkeit und digitale Services über alle Kommunikationskanäle hinweg. Moderne Omnikanal-Services mit Telefonie, Live-Chat und digitalen Servicekanälen schaffen ein konsistentes und modernes Kundenerlebnis. Standardisierte BPO-Lösungen für das Privat- und Firmenkundengeschäft steigern gleichzeitig die Effizienz, entlasten Mitarbeitende und schaffen Freiräume für das, was Banken besonders auszeichnet: persönliche Beratung, aktiven Vertrieb und eine enge Kundenbeziehung. Als Mitglied der Atruvia Gruppe verbindet Serviscope moderne Technologie, Automation und KI mit ihrem Service-Know-how zu einem integrierten Leistungsangebot. „Digitalisierung, Kundennähe und wirtschaftliche Effizienz: Diese Kombination ist entscheidend für den Erfolg der Volks- und Raiffeisenbanken“, sagte Julia Japec, Aufsichtsratsvorsitzende der Serviscope und Vorständin Customer Success der Atruvia.
Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) begrüßt die Einführung des neuen KfW-Programms „Investitionskredit Energieversorgung“ (Programm 548). Das Programm beinhaltet eine Haftungsfreistellung von 50 Prozent für finanzierende Banken und erleichtert dadurch neben Wärmegenossenschaften auch kommunalen Unternehmen und Projektgesellschaften die langfristige Finanzierung von Wärme- und Kältenetzen sowie von Stromverteilinfrastruktur. „Wir freuen uns sehr, dass die KfW das Kreditprogramm mit Haftungsfreistellung aufgelegt hat. Es setzt an einem Kernproblem bei der Finanzierung von Wärmenetzprojekten an, denn die Netzinfrastruktur wird bei einer Kreditanfrage häufig nicht als Sicherheit anerkannt. Wir sind sehr zuversichtlich, dass damit die Finanzierung genossenschaftlich getragener Wärmeprojekte gestärkt wird“, erklärte Andreas Wieg, Leiter der Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV. Die Finanzierung der Projekte ist oft eine große Hürde. Vor diesem Hintergrund hatte die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften wiederholt gefordert, einen KfW-Kredit mit Haftungsfreistellung sowie weitere Finanzierungsinstrumente für genossenschaftliche Wärmeprojekte zu prüfen und einzuführen. Der neue Investitionskredit eröffnet Wärmegenossenschaften neue Möglichkeiten, innovative Infrastrukturprojekte umzusetzen. Gefördert werden unter anderem Wärmenetze, Geothermieanlagen, Großwärmepumpen, Solarthermie- und Biomasseanlagen, Wärmespeicher sowie die Einbindung von Abwärme.
Hans Peter Göttler (v. l.) und Dr. Bernhard Schwab, LfA-Vorstand, Finanzminister Albert Füracker, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Hubert Aiwanger, Wirtschaftsminister und LfA-Verwaltungsratsvorsitzender, Ulrike Scharf, Familienministerin und Mitglied im LfA-Verwaltungsrat, sowie Stefan Höck, LfA-Vorstandsmitglied.
Die LfA Förderbank Bayern feiert ihr 75-jähriges Bestehen. Seit ihrer Geschäftsaufnahme im Mai 1951 hat die staatliche Förderbank den Mittelstand und die Kommunen in Bayern mit Förderzusagen von rund 95 Milliarden Euro unterstützt. Dahinter stehen fast 460.000 zugesagte Darlehen sowie Risikoübernahmen in Form von Haftungsfreistellungen und Bürgschaften. Ursprünglich als „Landesanstalt für Aufbaufinanzierung“ gegründet, begleitet die LfA den wirtschaftlichen Wandel Bayerns von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Heute unterstützt die LfA jährlich rund 5.000 kleine und mittelständische Unternehmen, Gründer sowie Kommunen. Mit dem strategischen Ausbau zur Mittelstands- und Transformationsbank des Freistaats wurde ihr Förderangebot seit 2025 deutlich erweitert – unter anderem durch höhere Darlehenshöchstbeträge, höhere Haftungsfreistellungen sowie Programme zur Finanzierung der digitalen und nachhaltigen Transformation. Die Gesamtförderleistung für Gründung, Wachstum und Transformation lag 2025 bei rund 2,67 Milliarden Euro und damit rund 45 Prozent höher als im Vorjahr. Auch die Risikokapitalfinanzierung für bayerische Start-ups wurde gestärkt: Mit der VC4Start-ups-Initiative sollen neue Wagniskapitalfonds mit einem zusätzlichen Volumen von insgesamt 750 Millionen Euro entstehen. Zum Jubiläum würdigte Ministerpräsident Markus Söder die Rolle der Förderbank: „Die LfA Förderbank Bayern ist ein Turbolader der Wirtschaft.“ Sie begleite Bayern „vom Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Förderung von Mittelstand, Innovation und Start-ups“.
Hans Peter Göttler (v. l.) und Dr. Bernhard Schwab, LfA-Vorstand, Finanzminister Albert Füracker, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Hubert Aiwanger, Wirtschaftsminister und LfA-Verwaltungsratsvorsitzender, Ulrike Scharf, Familienministerin und Mitglied im LfA-Verwaltungsrat, sowie Stefan Höck, LfA-Vorstandsmitglied.
Die R+V Gruppe hat ihren Umsatz in der deutschen Erstversicherung im ersten Halbjahr 2026 um 5,0 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro gesteigert. Vorstandschef Norbert Rollinger zeigte sich angesichts des wirtschaftlich angespannten Umfelds zufrieden und blickt auch auf das Gesamtjahr optimistisch. CFO/CRO Dragica Mischler betonte, die R+V setze ihren ertragsorientierten Wachstumskurs im Rahmen der Strategie NextLevel fort und konzentriere sich auf Geschäft, das Ertragskraft und Risikotragfähigkeit stärkt. In der genossenschaftlichen Finanzgruppe erzielte der Versicherer Beitragseinnahmen von 6,7 Milliarden Euro, ein Plus von 5,2 Prozent. Wachstum verzeichnete die R+V in mehreren Sparten: In der Lebens- und Pensionsversicherung stiegen die Beiträge um 4,7 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro, besonders stark wuchs die betriebliche Altersversorgung. Die Krankenversicherung legte um 12,4 Prozent auf 588 Millionen Euro zu. In der Schaden- und Unfallversicherung erhöhten sich die Beitragseinnahmen um 4,5 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro. Rollinger verwies zudem auf die zunehmenden Risiken durch Extremwetter und betonte die Bedeutung von Prävention und passendem Versicherungsschutz.
Wie gelingt es Finanzinstituten, die Lücke zwischen strategischem Anspruch und gelebter Realität zu schließen? Mit dieser Frage beschäftigt sich der geplante Springer-Gabler-Sammelband „Closing the Gap – Vertrauen als Gestaltungsaufgabe im Finanzwesen“. Herausgeber sind Marcel Dulgeridis, Florian Perst und Constantin Schubart. Finanzinstitute investieren massiv in künstliche Intelligenz, digitale Plattformen und neue Betriebsmodelle – dennoch verfehlen viele Transformationsinitiativen ihre Wirkung. Der Sammelband untersucht, wie Banken, Versicherer und FinTechs die Lücke zwischen strategischem Anspruch und gelebter Realität erkennen, verstehen und schließen können. Gesucht werden wissenschaftliche und praxisorientierte Beiträge zu Themen wie Führung, KI-Adoption, Governance, Kultur und Kundenwirkung in Banken, Versicherungen und FinTechs. Abstracts in englischer Sprache können bis zum 30. September 2026 per E-Mail an herausgeberwerk_finance_evolution(at)iu.org mit dem Betreff „Closing the Gap – Submission“ eingereicht werden. Die Veröffentlichung des Sammelbands ist für 2027 vorgesehen. Weitere Informationen zu dem „Call for Papers“ gibt es hier.
Wie lassen sich auch in Zukunft im gehobenen Privatkundengeschäft Werte schaffen? Dieser Frage gingen R+V und Union Investment bei einer gemeinsamen Impulsveranstaltung in München nach. Foto: GVB
Wie lassen sich auch in Zukunft im gehobenen Privatkundengeschäft Werte schaffen? Dieser Frage gingen R+V und Union Investment bei einer gemeinsamen Impulsveranstaltung in München nach. Eingeladen waren Führungskräfte aus dem gehobenen Privatkundengeschäft bayerischer Volks- und Raiffeisenbanken. Moderiert wurde die Veranstaltung von Stefan Uttenthaler, Leiter Geschäftsfeld Vorsorge und Vermögen bei der R+V, sowie Tino Breun, Vertriebsdirektor bei Union Investment. Technologie verändere sich schnell, Organisationen bewegten sich hingegen nur langsam, berichtete Norbert Hillinger, Berater des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) für Zukunftsthemen. Deshalb setzten viele Unternehmen neue Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) erstmal nur sehr zögerlich ein. Der nächste Trend seien autonome KI-Agenten, die eigenständig handeln können. Das verändere die gesamte Kundenreise. Wie sollten Unternehmen damit umgehen? „Probieren Sie es aus, um am Diskurs teilzunehmen. Tragen Sie dafür Sorge, dass die Menschen bei KI-Anwendungen wirklich wissen, was sie tun“, appellierte Hillinger. Kreativität und Empathie seien menschliche Kompetenzen, die auch in Zukunft nicht durch KI ersetzbar seien. Empathie war auch das Stichwort für Frank Steinhagen, der seine Vertriebserfahrung bei Union Investment nun in seiner eigenen Unternehmung „Agora 58“ weitergibt. „Wir brauchen einen empathischen Vertrieb, sonst kommen wir nicht mehr an unsere Kundinnen und Kunden heran“, betonte er. Viele Menschen seien unsicher. Eine empathische Beratung sorge für Vertrauen. So entstehe bei den Kundinnen und Kunden wieder ein Gefühl von Sicherheit. Es sei außerdem „kompletter Unsinn“, älteren Menschen Technikferne zu unterstellen. „Diese Menschen sind genauso offen für neue Technologien, sie brauchen nur jemanden, der es ihnen zeigt“, so Steinhagen. Die Volks- und Raiffeisenbanken könnten in solchen Situationen Lotsen sein. Klaus Wiegand attestierte den Volks- und Raiffeisenbanken bei der Beratung zum Thema Generationenmanagement noch einen erheblichen Nachholbedarf. „Die Konsequenzen eines fehlenden Generationenmanagements können für Unternehmen wie Banken erheblich sein“, warnte der Geschäftsführer der Deutschen Nachlass GmbH. Für die Banken gehe es dabei weniger um Produktabsatz, sondern um den Erhalt des Geschäftsmodells und der Kundenbeziehung. Wenn ein unerwarteter Todesfall die Weiterführung eines Unternehmens gefährde, sei das auch für die Bank relevant. Deshalb sei es wichtig, das Thema Generationenmanagement im Kundengespräch anzusprechen, auch wenn das manchmal unangenehm sei, so Wiegand. Christian Reindl, Fondsmanager bei Union Investment, gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung einen Einblick in verschiedene Entwicklungen der Kapitalmärkte und wie das Fondsmanagement von Union Investment diese bewertet. KI und Automatisierung seien auch für die Kapitalmärkte zentrale Wachstumstreiber, selbst in Branchen, wo man dies nicht auf den ersten Blick vermute. So gehöre Hochtief zu den größten Baukonzernen für Rechenzentren in den USA, gab Reindl ein Beispiel. Allerdings gebe es noch viele Fragezeichen im Markt, weil die Findungsphase gerade bei KI-Geschäftsmodellen sehr volatil sei.
Wie lassen sich auch in Zukunft im gehobenen Privatkundengeschäft Werte schaffen? Dieser Frage gingen R+V und Union Investment bei einer gemeinsamen Impulsveranstaltung in München nach. Foto: GVB
Eine Woche lang waren die Bundespreisträger gemeinsam mit professionellen Künstlerinnen und Künstlern kreativ. Foto: BVR / Marius Schwarz
40 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland kamen Anfang August zur Bundespreisträgerakademie des Internationalen Jugendwettbewerbs jugendcreativ zusammen. Als Hauptgewinn des Wettbewerbs zum Thema „Meer entdecken“ konnten die Bundespreisträger eine Woche lang gemeinsam mit professionellen Künstlern und Filmschaffenden an eigenen Projekten arbeiten. In fünf Werkstätten beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Malerei, Druckgrafik, Fotografie und Film. Dabei entstanden kreative Arbeiten und Kurzfilme, die zum Abschluss der Akademiewoche präsentiert wurden. Neben dem künstlerischen Arbeiten standen auch der Austausch mit Gleichgesinnten und das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Die Bundespreisträgerakademie gilt als fester Bestandteil von jugendcreativ und bietet jungen Talenten die Möglichkeit, neue Techniken kennenzulernen, ihre Kreativität weiterzuentwickeln und Kontakte zu knüpfen. Am 1. Oktober 2026 startet die 57. Wettbewerbsrunde von jugendcreativ. Dann sind Kinder und Jugendliche eingeladen, sich mit dem Thema „Traumwelten“ kreativ auseinanderzusetzen.
Eine Woche lang waren die Bundespreisträger gemeinsam mit professionellen Künstlerinnen und Künstlern kreativ. Foto: BVR / Marius Schwarz
Im ersten Halbjahr 2026 hat die LfA Förderbank Bayern der bayerischen Wirtschaft Darlehen in Höhe von 1,6 Milliarden Euro zugesagt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Plus von 61 Prozent. Insgesamt profitierten mehr als 2.100 mittelständische Unternehmen und Kommunen von den Angeboten der LfA. Am stärksten nachgefragt war erneut der Gründungs- und Wachstumskredit. Hier wurden rund 485 Millionen Euro zugesagt. Deutlich stärker nachgefragt wurden auch Förderangebote zur Finanzierung der digitalen und energetischen Transformation. Die Förderkredite rund um Energieeffizienz und erneuerbare Energien erreichten ein Volumen von rund 375 Millionen Euro. Auch der Anfang Mai eingeführte Gründungskredit Smart ist gut angelaufen. Die positive Entwicklung wird auf die Erweiterung des Förderangebots zurückgeführt, das seit 2025 schrittweise ausgebaut wurde. „Die erneut gestiegene Nachfrage zeigt, dass wir mit unseren Angeboten den Bedarf der bayerischen Unternehmen treffen. Gerade in von Unsicherheiten geprägten Zeiten braucht der Mittelstand verlässliche Partner. Wir wollen Stabilitätsanker und Anlaufstelle Nummer eins sein, wenn es um die Finanzierung von Zukunft geht“, erläuterte Bernhard Schwab, Vorstandsvorsitzender der LfA.
Künstliche Intelligenz (KI) ist im deutschen Mittelstand angekommen: 58 Prozent der Unternehmen nutzen KI bereits, weitere Betriebe testen entsprechende Anwendungen oder planen deren Integration in Geschäftsprozesse. Das zeigt eine Sonderumfrage der DZ Bank unter mehr als 1.000 Inhabern und Geschäftsführern mittelständischer Unternehmen. Besonders verbreitet ist der Einsatz von KI in der Elektroindustrie, während andere Branchen noch deutlich zurückhaltender agieren. Trotz des wachsenden Interesses hält sich die Investitionsbereitschaft in Grenzen. Nur 16 Prozent der befragten Unternehmen planen derzeit nennenswerte Ausgaben für KI. Viele Mittelständler tun sich noch schwer, den wirtschaftlichen Nutzen konkret zu bewerten. Als größte Herausforderungen nennen sie Datenschutz, rechtliche Unsicherheiten sowie fehlende Ressourcen und Fachkräfte. „Viele Betriebe sehen das Potenzial von KI, stoßen bei der praktischen Umsetzung aber auf knappe personelle Ressourcen, begrenzte Zeit und hohe Unsicherheit bei Investitionen in Know-how, Qualifizierung und geeignete Tools“, sagte Stefan Beismann, Firmenkundenvorstand der DZ Bank. Um Investitionen anzuregen, seien praxisnahe Datenschutzstandards, klare Regelungen und verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen notwendig.
Mit Jule Halsingers Foto „Zauberhafte Physik“ gewann die Bürgerstiftung Berlin den Hauptpreis in der Kategorie Mitmachen.
Die Stiftung Aktive Bürgerschaft hat die Preisträger des Fotowettbewerbs „Das Bürgerstiftungsfoto 2026“ bekannt gegeben. Erstmals waren alle 435 Bürgerstiftungen in Deutschland eingeladen, sich mit ihren besten Fotos zu bewerben. Eingereicht wurden 60 Bilder in den Kategorien „Mitmachen“, die das Engagement von Ehrenamtlichen, Gremienmitgliedern und Unterstützenden zeigen, und „Mitgestalten“, die Projekte, Initiativen und deren Wirkung im Gemeinwesen dokumentieren. Pro Kategorie wurden ein Hauptpreis mit 500 Euro sowie vier weitere Preise mit jeweils 250 Euro vergeben. In der Kategorie Mitmachen erhielt die Bürgerstiftung Berlin den Hauptpreis. Weitere Preise gingen an die Bürgerstiftungen Jena Saale-Holzland, Neukölln, Ostallgäu und Sindelfingen. In der Kategorie Mitgestalten gewann die Bürgerstiftung Böblingen. Ausgezeichnet wurden außerdem die Bürgerstiftungen Bonn, Hanstedt, Kehl und Wiesloch. Insgesamt vergab die Jury Preisgelder in Höhe von 3.000 Euro an zehn Bürgerstiftungen. Weitere Informationen zu den Preisträgern, dem Wettbewerb und der Jury gibt es hier.
Mit Jule Halsingers Foto „Zauberhafte Physik“ gewann die Bürgerstiftung Berlin den Hauptpreis in der Kategorie Mitmachen.
Freuen sich über Partnerschaft (v. l.): SVWW-Markenbotschafter Stefan Blöcher, Jens Hasselbächer, Vorstand Kunden & Vertrieb der R+V Versicherung, und Tobias Keller, Sprecher der SVWW-Geschäftsführung. Foto: Justin Woodson, SVWW
Die R+V Versicherung steigt zur Saison 2026/27 zum Exklusiv-Partner des SV Wehen Wiesbaden (SVWW) auf. Nach dem Einstieg als Ärmelpartner im August 2025 erweitert der genossenschaftliche Versicherer sein Engagement deutlich: Neben der Präsenz auf dem Trikot, der LED-Bande in der BRITA Arena und den digitalen Kanälen übernimmt die R+V die Namensrechte an der SVWW-Fußballschule. Dort nehmen jährlich rund 1.000 Kinder und Jugendliche an Fördertrainings und Feriencamps teil, bei denen neben dem Fußball Teamgeist, Fairplay und Freude am Spiel im Mittelpunkt stehen. Auch Mitarbeitende und Nachwuchskräfte der R+V sollen den Verein künftig bei gemeinsamen Formaten im Stadion und in der Fußballschule erleben. „Die R+V und den SV Wehen Wiesbaden verbindet mehr als die gemeinsame Heimat in der hessischen Landeshauptstadt. Es sind die Werte, für die beide stehen: Gemeinschaft, Verlässlichkeit und das Füreinander-Einstehen“, sagte Jens Hasselbächer, Vorstand Kunden und Vertrieb der R+V Versicherung.
Freuen sich über Partnerschaft (v. l.): SVWW-Markenbotschafter Stefan Blöcher, Jens Hasselbächer, Vorstand Kunden & Vertrieb der R+V Versicherung, und Tobias Keller, Sprecher der SVWW-Geschäftsführung. Foto: Justin Woodson, SVWW
Ihr Unternehmen aus dem genossenschaftlichen Verbund hat seine Geschäftszahlen veröffentlicht, für einen guten Zweck gespendet, eine Studie erstellt oder ein Gremienmitglied verabschiedet? „Profil – das bayerische Genossenschaftsblatt“ berichtet gerne. Sie können die Texte und Bilder per E-Mail an die Redaktion schicken: redaktion(at)profil.bayern.