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Genogramm

Genossenschaftlicher Verbund

Die bayerischen Genossenschaften arbeiten eng mit den Verbundpartnern der genossenschaftlichen Familie zusammen. „Profil“ stellt aktuelle Geschäftszahlen und Publikationen der Unternehmen vor und berichtet über Personalien.

Federführung der Deutschen Kreditwirtschaft

Zum Jahresbeginn 2026 hat der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) turnusgemäß die Federführung der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) übernommen. Die fünf Spitzenverbände – Bundesverband deutscher Banken (BdB), Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB), Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV), Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) und BVR – vertreten gemeinsam die Interessen der Kreditwirtschaft gegenüber Politik, Aufsicht und Öffentlichkeit. Der Wechsel fällt in eine Phase, in der geopolitische Spannungen und wirtschaftspolitische Herausforderungen eng ineinandergreifen. „Nur ein wettbewerbsfähiger Standort schafft Wachstum und Wohlstand – beides ist unverzichtbar, damit Deutschland und Europa auch geopolitisch handlungsfähig bleiben“, betonte BVR-Präsidentin Marija Kolak. Ein starker Finanzsektor sei dafür unerlässlich. Doch während andere große Finanzplätze ihre regulatorischen Rahmenbedingungen gezielt an Wettbewerbsfähigkeit und Investitionsfähigkeit ausrichten würden, steht Europa noch vor der Aufgabe, seinen Regulierungsrahmen entsprechend fortzuentwickeln. „Europa muss sich im globalen Wettbewerb behaupten. Das gilt auch für den Finanzsektor“, sagte Kolak weiter. Es brauche einen Ordnungsrahmen, der Risiken wirksam adressiert, ohne durch übermäßige Komplexität Kapital zu binden oder Handlungsspielräume einzuengen. „Proportionalität, Vereinfachung und Verlässlichkeit sind entscheidend, damit Banken ihre Finanzierungsfunktion für Unternehmen, öffentliche Hand und private Haushalte erfüllen können“, ergänzte die BVR-Präsidentin.

Wo Deutschland wächst – und wo es schrumpft

Die neue Studie „Regionen 2035 - Demografie“ des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) zeigt deutliche regionale Unterschiede in der demografischen Entwicklung Deutschlands. Während einige Landkreise bis 2035 ein Bevölkerungsplus von bis zu elf Prozent verzeichnen, stehen andere vor einem Rückgang in ähnlicher Größenordnung. Insgesamt wächst Deutschland nur leicht – um rund 0,4 Prozent auf etwa 84 Millionen Menschen. Zu diesen Ergebnissen kommt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln), mit dem der BVR eine Studienreihe durchführt. In weiteren Teilen der Studie wird es um die Entwicklung einzelner Branchen und um eine Prognose der Immobilienpreise in den 400 deutschen Landkreisen gehen. „Die demografische Entwicklung stellt viele Regionen in Deutschland vor harte Proben – und die Volksbanken und Raiffeisenbanken sind überall vor Ort“, sagte BVR-Präsidentin Marija Kolak. „Einige Orte wachsen, andere kämpfen mit Rückgang und Alterung. Wo Menschen fehlen, fehlen Fachkräfte. Wo Fachkräfte fehlen, geraten Arbeitsplätze, Unternehmensnachfolge und Gewerbeansiedlungen unter Druck. Umgekehrt entstehen dort, wo Zuzug stattfindet, neue Chancen – für Wohnraum, Infrastruktur, Versorgung und wirtschaftliches Wachstum. Mit unseren Prognosen schaffen wir Handlungs- und Entscheidungsgrundlagen, damit unsere Regionen auch künftig lebendig, wirtschaftlich stark und attraktiv bleiben." Die Analyse beruht auf einem stochastischen Modell, das basierend auf historischen Daten tausende Simulationsläufe durchführt. Es berechnet Eintrittswahrscheinlichkeiten für verschiedene Bevölkerungsentwicklungen und ersetzt damit statische „Wenn-dann“-Annahmen, die von anderen Institutionen analysiert werden. Die Berechnungen berücksichtigen Daten bis 2023 und bieten damit eine der aktuellsten demografischen Prognosen für Deutschland. Ausführliche Informationen gibt es hier.

Genossenschaftsbanken legen zu

Im Geschäftsjahr 2025 setzten die 646 deutschen Genossenschaftsbanken ihren Wachstumskurs im Kreditgeschäft fort. Ihr Kreditvolumen bauten sie nach vorläufigen Daten des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) im Gesamtjahr 2025 um 29 Milliarden Euro oder 3,6 Prozent auf 826 Milliarden Euro aus. Im Privatkundenkreditgeschäft erhöhten die Genossenschaftsbanken ihre Volumina um 3,2 Prozent auf 381 Milliarden Euro, während Firmenkundenkredite (einschließlich der sonstigen Kundenkredite) um 4,0 Prozent auf 444 Milliarden Euro zulegten. Vor allem im Bereich der Wohnbaukredite an Privat- und Firmenkunden verzeichneten die Genossenschaftsbanken ein kräftiges Wachstum. Diese wuchsen auf 490 Milliarden Euro – ein Plus von 16 Milliarden Euro oder 4,5 Prozent.  „Dass das Kreditgeschäft der Genossenschaftsbanken trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Stagnation in Deutschland gewachsen ist, zeigt: Unsere Volksbanken Raiffeisenbanken sind für den Mittelstand auch in schwierigen Zeiten ein verlässlicher Finanzierungspartner", betonte BVR-Präsidentin Marija Kolak. Der Wohnimmobilienmarkt erhole sich, stehe aber vor Herausforderungen wie hohe Baukosten und lange Verwaltungsverfahren. Die privaten Wohnimmobilienkredite summierten sich bei Genossenschaftsbanken per Ende 2025 auf insgesamt 345 Milliarden Euro, ein Plus von über 9 Milliarden Euro oder 3,8 Prozent im Vergleich zum Dezember 2024. Das Neugeschäft in diesem Segment stieg einer Stichprobe des BVR unter seinen Mitgliedsbanken zufolge im zurückliegenden Geschäftsjahr um knapp 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2024. Damit konnten die Genossenschaftsbanken im Neugeschäft an die hohen Wachstumsraten des Vorjahres anknüpfen. Die Zahl der Genossenschaftsbanken in Deutschland ist fusionsbedingt von 672 im Jahr 2024 auf 646 per Ende 2025 zurückgegangen. Die vollständige Geschäftsentwicklung der deutschen Genossenschaftsbanken für das Jahr 2025 wird der BVR am 10. März 2026 auf seiner Jahrespressekonferenz bekanntgeben.

DZ Hyp Jumbo-Pfandbrief emittiert

Die DZ Hyp hat am 7. Januar 2026 einen Hypothekenpfandbrief mit einem Volumen von einer Milliarde Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Die Benchmark-Anleihe hat eine Laufzeit bis zum 28. Februar 2036 und ist mit einem Kupon von 3,125 Prozent ausgestattet. Die Emission stieß auf eine außerordentlich breite Investorennachfrage. Begleitet wurde die Transaktion von einem Konsortium aus Danske Bank, DZ Bank, Erste Group, LBBW, Natixis und Scotiabank. Das Orderbuch der Benchmark-Anleihe wurde mit einem Spread von Mid-Swap plus 35 Basispunkten gegenüber dem Sechs-Monats-Euribor eröffnet. Auf Basis eines zuteilbaren Orderbuchvolumens von 4,15 Milliarden Euro aus 124 Orders wurde der finale Spread bei Mid-Swap plus 28 Basispunkten festgelegt. „Mit der zehnjährigen Benchmark ist uns in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld ein sehr überzeugender Start in das Emissionsjahr 2026 gelungen. Der Jumbo-Hypothekenpfandbrief adressierte mit seiner Laufzeit und dem entsprechenden attraktiven Renditeniveau gezielt den aktuellen Anlagebedarf unserer Investoren“, sagte Sabine Barthauer, Vorsitzende des Vorstands der DZ Hyp. Die Investorenbasis wies einen geografischen Schwerpunkt in Deutschland mit 42,5 Prozent des zugeteilten Ordervolumens auf.

Vorstandsvertrag vorzeitig verlängert

Der Aufsichtsrat der Münchener Hypothekenbank hat den Vertrag mit dem Vorstandsvorsitzenden Holger Horn vorzeitig bis Ende 2032 verlängert. Horn gehört dem Vorstand seit 2019 an und ist seit 2023 Vorstandsvorsitzender. In seiner Funktion als CEO verantwortet er die Marktbereiche, Treasury, Revision, Stab, Personal und Unternehmensentwicklung. Hermann Starnecker, Vorsitzender des Aufsichtsrats: „Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Horn vorzeitig verlängern zu können und damit langfristig die Weichen für die Münchener Hypothekenbank zu stellen. In volatilen Zeiten konnte die Bank durch seine analytische Expertise und souveräne Führung ihren erfolgreichen Weg fortsetzen.“ Dem Vorstand der Münchener Hypothekenbank gehören unverändert an: Holger Horn, CEO, Ulrich Scheer, CFO, und Markus Wirsen, CRO.

Das Meer fasziniert – aber die Sorge wächst

Ob Mikroplastik, Korallensterben oder überhitzte Ozeane: Kaum ein Ökosystem steht derzeit so im Fokus politischer und gesellschaftlicher Debatten wie die Meere. Eine aktuelle repräsentative Umfrage im Rahmen des 56. Internationalen Jugendwettbewerbs jugend creativ zum Thema „Meer entdecken“ zeigt nun, wie junge Menschen zwischen 14 und 20 Jahren zu Fragen rund um Ozeane, Umwelt und Nachhaltigkeit stehen. Das Ergebnis: Das Meer bleibt für viele ein Ort der Ruhe, Weite und Freiheit – zugleich wächst die Zahl derer, die seine Zukunft mit Unsicherheit betrachten. Auf die Frage, was sie spontan am meisten mit dem Meer verbinden, nennen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor allem Ruhe und Erholung (39 Prozent), gefolgt von Spaß und Abenteuer (27 Prozent) sowie Freiheit und Weite (22 Prozent). Zugleich zeigt die Umfrage eine deutliche emotionale Ambivalenz: 41 Prozent der Befragten empfinden beim Gedanken an Meere und Ozeane gleichermaßen Faszination und Sorge. Weitere 21 Prozent geben an, dass die Sorge überwiegt. Damit ist das Meer für viele Jugendliche ein wichtiges Beispiel für bedrohte Natur und den Klimawandel und damit klares Zukunftsthema. 91 Prozent der Befragten halten den Schutz der Meere und Ozeane für wichtig. Dennoch engagiert sich nur ein sehr kleiner Teil (vier Prozent) aktiv. 53 Prozent haben zwar schon darüber nachgedacht, sind bisher aber nicht aktiv geworden. Diese Diskrepanz zwischen Bewusstsein und Handeln zeigt, wie groß das Potenzial für Aufklärung, niedrigschwellige Beteiligungsformate und kreative Zugänge bleibt. Hier setzt der Internationale Jugendwettbewerb jugend creativ der Volksbanken und Raiffeisenbanken an: Unter dem Motto „Meer entdecken“ sind Kinder und Jugendliche in der aktuellen 56. Wettbewerbsrunde dazu eingeladen, sich kreativ auszudrücken und eigene Fragen, Hoffnungen und Gedanken sichtbar zu machen. Noch bis 13. Februar 2026 können Bilder, Kurzfilme und auch Quizlösungen bei den veranstaltenden Genossenschaftsbanken eingereicht werden. Sämtliche Informationen zum Wettbewerb gibt es auf der Internetseite www.jugendcreativ.de.

Zukauf des EMS-Spezialisten productware

Die GBS Electronic Solutions GmbH (GBS) hat mit Unterstützung ihrer Gesellschafter VR Equitypartner (VREP) und INDUC alle Anteile an der productware Gesellschaft zur Produktion von elektronischen Geräten übernommen. Verkäuferin ist die Controlware Holding. Mit der Akquisition setzt die GBS EMS Group den konsequenten Buy-and-Build-Ausbau ihres EMS-Geschäfts fort und stärkt die Position als leistungsfähiger Full-Service-Partner für Industriekunden. productware aus dem hessischen Dietzenbach ist ein regional etablierter One-Stop-Shop im Bereich Electronic Manufacturing Services (EMS) und fertigt hochwertige Baugruppen und Komplettgeräte (Box Build) auf High-End-Bestückungslinien für Marktführer in unterschiedlichen Industriebranchen. productware bietet das vollständige Leistungsspektrum von der Entwicklung über die Serienfertigung bis zu Test- und Logistikleistungen. Die GBS mit Sitz in Bayreuth ist ein mittelständisches Technologieunternehmen und positioniert sich im Bereich EMS als Full-Service-Anbieter für industrielle Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette. VREP ist seit 2016 an GBS beteiligt und unterstützt das Unternehmen gemeinsam mit INDUC seither als langfristiger Wachstumspartner. Seit dem Einstieg wurde der EMS-Geschäftsbereich gezielt ausgebaut, unter anderem durch den erfolgreichen Zukauf von Elektron Systeme Ende 2022 sowie den Aufbau der GBS EMS Group um die GBS als wachstumsorientierte Buy-and-Build-Plattform. Mit dem Erwerb von productware verfolgt GBS das Ziel, die GBS EMS Group zu einem der führenden EMS-Player in Deutschland auszubauen. Gruppentypisch wird productware als eigenständige Gesellschaft mit eigenem Marktauftritt bestehen bleiben.

Offenes Netzwerk für den strategischen Einkauf

DG Nexolution Procurement & Logistics, E-Commerce- und Logistikexperte der DG Nexolution-Gruppe, DG Nexolution Mobility, Atruvia, die DZ Bank-Gruppe sowie der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) starten zusammen ein offenes Netzwerk für den strategischen Einkauf der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Ab sofort sind Professional Services in GenoBuy im eigenen Online-Shop verfügbar. Auf der Plattform bieten die Verbundpartner den Banken Services aus ihren Kompetenzbereichen an und unterstützen sie mit Dienstleistungen und exklusiven Rahmenvertragskonditionen in der Beschaffung. Mit dem neuen Angebot Professional Services in GenoBuy beginnen die Partner die Initiative Einkauf-as-a-Service in der genossenschaftlichen Finanzgruppe (GFG) zu etablieren. Das bedeutet, die Verbundunternehmen bieten den Volks- und Raiffeisenbanken ihre Expertise und Dienstleistungen nach dem Best-Owner-Prinzip auf einer Plattform an. Banken können durch diese zentral auf die Einkaufsleistungen zugreifen und profitieren von GFG-interner Expertise sowie Kosten- und Ressourceneinsparungen im Einkauf. Mit rund 26 Angeboten rund um Rahmenverträge für die Fahrzeugbeschaffung, Telekommunikation, Wasserversorgung im Büro, das Wohlbefinden der Mitarbeitenden sowie Ausschreibungsleistungen im Marketing und der Personalbeschaffung geht Professional Services in GenoBuy an den Start. Das Portfolio soll kontinuierlich erweitert werden. „Unser Ziel ist, Prozesse zu standardisieren, Synergien zu heben und den Volksbanken und Raiffeisenbanken dabei zu helfen, Kosten und Ressourcen im Einkauf zu sparen“, sagte Horst Gutermann, Geschäftsführer von DG Nexolution Procurement & Logistics. Weitere Informationen gibt es hier. Der Zugang zu Professional Services in GenoBuy ist direkt im Shop zu finden.

R+V erneut „Top Employer“

Die R+V Versicherung hat 2026 bereits zum 19. Mal die Auszeichnung „Top Employer“ erhalten. Das Zertifikat wird vom unabhängigen Top Employers Institute vergeben und bestätigt der zur genossenschaftlichen Finanzgruppe gehörenden R+V, dass sie auch weiterhin zu den besten Arbeitgebern in Deutschland gehört. Erstmals in diesem Jahr: Das Top Employers Institute hat in der aktuellen Runde zwei neue Maßnahmen der R+V besonders positiv bewertet und damit für das beste Gesamturteil der vergangenen Jahre gesorgt – die künftig jährlich stattfindende Mitarbeitenden-Befragung als langfristiger und fest verankerter Bestandteil der Unternehmensstrategie sowie eine 2025 gestartete neue Lernplattform. Diese stellt eine Vielzahl von Lernangeboten bereit, die auf individuelle Lernbedürfnisse, Erfahrungen und Präferenzen jedes Einzelnen abgestimmt sind. „Die R+V bietet ihren Mitarbeitenden hervorragende Nebenleistungen und Benefits sowie flexible Arbeitszeitmodelle. Das hilft uns dabei, die richtigen neuen Mitarbeitenden für uns zu finden, unsere Beschäftigten erfolgreich zu fördern und langfristig an uns zu binden. Hier stark zu sein, ist ein wichtiger Baustein für das Erreichen unserer Unternehmensziele“, sagte Stephanie Sauer, Bereichsleiterin Personalbetreuung und Entwicklung bei der R+V. Der Award wird an Arbeitgeber verliehen, die herausragende HR-Strategien aufweisen und ihren Mitarbeitern ein erstklassiges Arbeits- und Entwicklungsumfeld bieten. In diesem Jahr erhielten insgesamt 152 Unternehmen in Deutschland das Zertifikat „Top Employer“, darunter neun weitere Versicherungen.

MeinPlus Wallet in der VR Banking App

MeinPlus und Atruvia integrieren die MeinPlus Wallet in die VR Banking App. Die MeinPlus Wallet wird noch näher an den täglichen Banking-Kontext der Kundinnen und Kunden herangeführt. Zugleich hat das Kundenbindungsprogramm einen Relaunch der MeinPlus App durchgeführt. Ziel war es, die Kunden- und Nutzererfahrung auf Basis eines „Mobile first“-Konzepts weiter zu verbessern. Durch die Integration werden Konto und Vorteilswelt direkt miteinander verknüpft: Der Cashback-Stand ist in der VR Banking App sichtbar und aktualisiert sich automatisch mit jeder Zahlung.  „Die Integration in die VR Banking App ist ein wichtiger Meilenstein für MeinPlus und ein richtiger Schritt in der Digitalstrategie der Volksbanken und Raiffeisenbanken“, sagte Gunter Fritsche, Geschäftsführer der MeinPlus. „Den Mehrwert der Vorteilswelt für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dort sichtbar zu machen, fördert die regelmäßige Nutzung auch über die allgemeinen Bankgeschäfte hinaus und kann die App-Nutzung weiter stärken“, ergänzte Johannes Stoll, SVP Daily Banking bei der Atruvia AG. Der parallele Relaunch der App ermöglicht den Teilnehmenden einen komfortablen Zugang zur gesamten Vorteilswelt. In Zusammenarbeit mit der Projektgruppe Neonblau wurde die sogenannte Customer Journey im Hinblick auf die Zielgruppe junge Kundinnen und Kunden optimiert. „Neben der Integration und Verlinkung in die VR Banking App ist MeinPlus auch weiterhin eine eigenständige mobile Plattform. Beide Zugänge zur Vorteilswelt ergänzen sich. In der VR Banking App erleben die Kundinnen und Kunden MeinPlus und den Cashback dort, wo sie Zahlungen tätigen und ihre Finanzen managen. „Die MeinPlus App fokussiert als eigener Touchpoint auf die weiteren Vorteile insbesondere für Mitglieder. Sie macht MeinPlus erlebbar, indem sie die Nutzer mit den Partnern zusammenbringt. So stärken wir die Regionen und die Bindung an die Volksbanken und Raiffeisenbanken“, fasste Christoph Korn, Geschäftsführer der MeinPlus, zusammen.

Benchmark-Pfandbrief

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall hat die nächste große Pfandbrief-Emission erfolgreich in einem geopolitisch sehr anspruchsvollen Marktumfeld am Kapitalmarkt platziert. Der jüngst begebene Inhaber-Pfandbrief im Benchmark-Volumen von 500 Millionen Euro hat eine Laufzeit von zwölf Jahren. Es ist bereits die elfte Benchmark-Emission von Schwäbisch Hall, von denen drei Emissionen grün waren. Der Kupon liegt bei 3,25 Prozent bei einer Rendite von 3,358 Prozent. Moody’s bewertet Pfandbriefe von Schwäbisch Hall mit der Bestnote Aaa mit einem Leeway von +6.  Die Emission stieß zum Jahresauftakt auf eine solide Nachfrage. Die Bücher konnten mit einem Ordervolumen von rund 1 Milliarde Euro geschlossen werden. Das Orderbuch zählt insgesamt rund 54 nationale und internationale Investoren. Etwa 23 Prozent der Investoren stammen aus dem europäischen Ausland. Michael Wüst, Manager Funding und Investor Relations, Bereich Operatives Treasury bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall, sagte zur Emission: „Die solide Nachfrage in unserem Orderbuch in geopolitisch turbulenten Zeiten ist eine gute Honorierung der Investoren und spiegelt gleichzeitig die Qualität der Bausparkasse Schwäbisch Hall als Pfandbriefemittentin wider.“ Begleitet haben die Emission neben dem Mutterkonzern DZ Bank als Konsortialführerin die ING Bank N.V., die Hessische Landesbank (Helaba), die Commerzbank, die Raiffeisen Bank International AG und die Crédit Agricole.

Digitale girocard der GFG

Als erste Bankengruppe nutzt die genossenschaftliche Finanzgruppe (GFG) die von Apple für Drittanbieter geöffnete NFC-Schnittstelle (Near Field Communication) in iOS und integriert die digitale girocard in die VR Banking App. Damit bündelt die GFG Banking und das Bezahlen mit der digitalen girocard in ihrer zentralen Anwendung. DG Nexolution liefert für die Umsetzung ein Software Development Kit (SDK) und betreibt – wie bei der Lösung für Android auch – den Hintergrundserver. Darüber läuft die schnelle und sichere Provisionierung digitaler Karten sowie die permanente Versorgung mit kryptografischen Schlüsseln, die für jeden Bezahlvorgang notwendig sind. Die für die Bezahlvorgänge benötigten Daten werden sicher in einer gehärteten Software auf dem Smartphone des Kunden gespeichert, die über das SDK bereitgestellt wird. „Durch die Integration in die VR Banking App werden iPhone-Nutzerinnen und -Nutzer bei ihren Bezahlvorgängen unabhängig von Apple. Sie nutzen ein geschlossenes Ökosystem von Banking und Bezahllösung im gesicherten Umfeld ihrer Bank und können sicher sein, dass ihre persönlichen Daten nicht an Dritte weitergegeben werden“, erklärte Ralf Nicklas, Head of Cards & Payment bei DG Nexolution. „Die Banken runden ihre sichere Mobile-Payment-Lösung durch diese Ergänzung ab und erhalten ein konkurrenzfähiges Angebot aus der beliebten girocard, modernster Technik und dem Argument der Datensicherheit, mit dem sie gegenüber Kundinnen und Kunden überzeugend auftreten können.“ Erste Bestellzahlen seien vielversprechend, so Ralf Nicklas. Sie würden zeigen, dass insbesondere iPhone-Nutzer, die bisher nicht mit der girocard bedient wurden, auf diese Funktion gewartet haben.

Nachhaltige Verpackungs- und Fulfillmentlösungen

Die Frankfurter Beteiligungsgesellschaft VR Equitypartner (VREP) stellt easy2cool im Rahmen einer Mezzanine-Finanzierung Wachstumskapital zur Verfügung. Die Mittel dienen der Stärkung der Kapitalbasis und der Unterstützung des dynamischen Wachstums des Unternehmens in einem stark expandierenden Markt für nachhaltige, temperaturgeführte Verpackungs- und Logistiklösungen. Easy2cool, gegründet im Jahr 2014, hat ihren Sitz in München und zählt zu den führenden Anbietern ökologischer Isolierverpackungen sowie integrierter Fulfillment-Dienstleistungen für den Frische- und Tiefkühlbereich. Das Unternehmen bietet seinen Kunden ganzheitliche Lösungen entlang der temperaturgeführten Lieferkette – von der nachhaltigen Verpackung über Kühlmedien bis hin zu Lagerung, Kommissionierung, Verpackung und Versandlogistik. Kern des Leistungsangebots sind innovative, papierbasierte Isolierlösungen. Herzstück der Produktpalette ist die patentierte paperfloc-Technologie, bei der lose Zellulosefasern als hocheffizientes, vollständig recyclingfähiges Isolationsmaterial eingesetzt werden. Diese Technologie stellt eine nachhaltige Alternative zu konventionellen Styropor-Verpackungen dar und wird sowohl in Matten als auch in Taschenlösungen eingesetzt. Ergänzt wird das Angebot durch individuell konzipierte Fulfillment-Leistungen rund um Lagerung, Kommissionierung, Verpackung und Versandlogistik. Christian Futterlieb, Geschäftsführer von VREP, kommentierte die Transaktion: „easy2cool hat sich im Markt hervorragend positioniert. Uns hat der integrierte Ansatz aus innovativer Verpackungstechnologie und Fulfillment-Leistungen sehr überzeugt. Wir finanzieren gern Unternehmen, die es mit ihrem Geschäftsmodell schaffen, tragfähige Antworten auf vorherrschende Markttrends zu finden und dabei gleichzeitig auf umweltfreundliche Lösungen setzen. Beides finden wir bei easy2cool.“

Vorsorgekompass 2026

Wie finanzieren Rentner ihren Lebensstandard? Wofür reicht die gesetzliche Rente und wofür geben die Menschen ihr Geld im Ruhestand aus? Diese Fragen beantwortet erstmals der „Vorsorgekompass 2026“ des Center für Intergenerative Finanzwissenschaft an der WHU in Vallendar. Die Studie, die im Auftrag von Union Investment erstellt wurde, zeigt: Die gesetzlichen Versorgungssysteme bilden weiter das Rückgrat der Alterssicherung, können aber im Durchschnitt nur rund 60 Prozent der monatlichen Ausgaben eines Rentnerhaushalts decken. „Für viele bedeutet das, dass sie auf private Vorsorge, betriebliche Altersversorgung oder Vermögensentnahmen angewiesen sind, um den gewohnten Lebensstandard zu halten“, betonte Studienleiter Christian Hagist. Viele Rentner in Deutschland haben monatlich finanzielle Lücken, die ihren Lebensstandard bedrohen. Im Durchschnitt geben Ruheständler monatlich 3.148 Euro aus. Davon entfallen fast 50 Prozent auf Wohnkosten, weitere wichtige Ausgabenbereiche sind Lebensmittel, Mobilität und Alltagskosten. Dem gegenüber stehen laufende Einnahmen von 2.988 Euro pro Monat aus gesetzlichen und anderen Einkommensquellen. Die gesetzliche Rente reicht dabei oftmals gerade so zur Deckung der Wohnkosten. Der Vorsorgekompass 2026 belege, dass zusätzliche Vorsorge kein optionaler Komfortfaktor ist, sondern ein zentraler Bestandteil finanzieller Lebensstandardsicherung. „Wer im Alter sorgenfrei leben möchte, muss privat vorsorgen“, sagte Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment. „Die Förderung renditestarker und kosteneffizienter Angebote gewinnt zunehmend an Bedeutung“, ergänzt Reinke. Deswegen sei die aktuelle Reform der bedeutendste Fortschritt für die private Altersvorsorge seit 2002. „Wie der Vorsorgekompass 2026 zeigt, braucht Deutschland eine starke, zukunftsfähige Altersvorsorge.“  

Weiter auf Erfolgskurs

Die Absicherung und Versorgung der Menschen und Unternehmen bleibt auch 2026 die Kernaufgabe der R+V Allgemeine Versicherungen verbunden mit den Volks- und Raiffeisenbanken in Bayern. Der Blick auf das vergangene Jahr zeigt starkes Wachstum in allen Sparten und vor allem eines: tiefes Vertrauen. Menschen legen ihre Altersvorsorge in die Hände der R+V Allgemeine Versicherungen. Familien verlassen sich auf den Schutz ihres Zuhauses, Unternehmen sichern ihre Mitarbeitenden und ihre Zukunft ab. „Unser besonderer Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen in den Volks- und Raiffeisenbanken sowie im  Innen- und Außendienst der R+V. Ihr Engagement und Ihre Nähe zu den Kundinnen und Kunden sind die Grundlage dieses Erfolgs“, sagte Daniel Auer, Leiter R+V Kunden- und Vertriebsdirektion Süd-Ost. Hinter jeder Police stehen Lebensgeschichten: ein Ruhestand mit mehr Sicherheit, eine Behandlung im entscheidenden Moment, ein lang geplanter Traum, der Wirklichkeit wird. „Ein zentraler Erfolgsfaktor ist unser Omnikanalmodell: Neben der persönlichen Beratung vor Ort bieten wir Direktberatung und Direktvertrieb – telefonisch, digital und online“, fährt Auer fort. So verbinde man regionale Nähe mit moderner Zugänglichkeit.

Meldung im „Genogramm“ veröffentlichen

Ihr Unternehmen aus dem genossenschaftlichen Verbund hat seine Geschäftszahlen veröffentlicht, für einen guten Zweck gespendet, eine Studie erstellt oder ein Gremienmitglied verabschiedet? „Profil – das bayerische Genossenschaftsblatt“ berichtet gerne. Sie können die Texte und Bilder per E-Mail an die Redaktion schicken: redaktion(at)profil.bayern.

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