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Genogramm

Menschen

Die bayerischen Genossenschaften werden von engagierten Menschen getragen. Dazu gehören unter anderem mehr als 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 2,9 Millionen Mitglieder. Gemeinsam tragen sie wesentlich zum Erfolg ihrer Unternehmen bei. „Profil“ veröffentlicht jeden Monat Kurzmeldungen über Ehrungen, Jubiläen und Personalien.

Staffelübergabe bei der GTB

Zum 31. Dezember 2025 hat der langjährige Geschäftsführer der GTB, Joachim Pletsch, die Geschäftsführung niedergelegt, um einen gleitenden Übergang in den Ruhestand zu gestalten. Die GTB, die bereits seit 1947 als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft tätig ist, ist eine 100-prozentige Tochter des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB). Geschäftsgegenstand ist die Prüfung und Beratung von Gesellschaften, die dem Genossenschaftswesen nahestehen. Durch die Prüfungen der Tochtergesellschaften der bayerischen Volksbanken und Raffeisenbanken werden auch die umfangreichen Anforderungen der BVR-Sicherungseinrichtung erfüllt. Der Vorstand des Genossenschaftsverbands Bayern dankte Pletsch außerordentlich für seine 14-jährige Tätigkeit als Geschäftsführer der GTB. Er hat die GTB erfolgreich weiterentwickelt und große Mitglieder- und Mandantenakzeptanz erreicht. Zum 1. Januar 2026 hat Christian Auer die Geschäftsführung übernommen und wird unverändert vom weiteren Geschäftsführer der GTB, Udo Löw, unterstützt. Auer ist seit 2002 beim GVB beziehungsweise der GTB tätig. Nach dem Verbandsprüferexamen folgten 2007 die Bestellung zum Steuerberater und 2010 zum Wirtschaftsprüfer. Seit 2010 ist Auer als Prokurist für die GTB tätig. Neben der Einführung digitaler Tools zur Effizienzsteigerung der Prüfung wird die bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Leistungsportfolios ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit sein.

Ein VR-Urgestein verabschiedet sich

Nach 43 Jahren als Mitglied der VR-Familie wurde Roland Dewath verabschiedet. 1982 begann er mit einer Ausbildung zum Bankkaufmann. Mehr als vier Jahrzehnte lang blieb Dewath der VR-Bank Landsberg-Ammersee treu und wurde zu einem festen Bestandteil der VR-Bank. Besonders die Kundinnen und Kunden in Erpfting kannten ihn stets gut gelaunt und zuverlässig. Bei einem Abschiedsessen würdigte Vorstandsvorsitzender Stefan Jörg nicht nur Dewaths berufliche Laufbahn, sondern auch seinen Lebenswillen und Durchhaltevermögen: „Sie waren da. Verlässlich, loyal und mit dem Herzen am richtigen Fleck“, sagte Jörg.

Sebastian Emmerich wird Prokurist

Die VR MainBank hat ihre Führungsebene verstärkt: Zum 1. Januar 2026 wurde Sebastian Emmerich zum Prokuristen der Genossenschaftsbank ernannt. Emmerich war zuletzt Bereichsleiter Gesamtbanksteuerung und verantwortete in dieser Funktion ein Team von 18 Mitarbeitern für die Zuständigkeiten Rechnungswesen, Controlling, Meldewesen, Personal und Ausbildung. In die VR MainBank trat er am 1. April 2024 ein. Bereits zum 1. Januar 2025 übernahm er seine aktuelle Leitungsposition. Mit der Ernennung würdigen der Vorstand und Aufsichtsrat die bisherige Arbeit und das Engagement von Emmerich. Dieser selbst zeigt sich dankbar: „Ich danke dem Vorstand und Aufsichtsrat für das entgegengebrachte Vertrauen und die Ernennung zum Prokuristen. Dies verstehe ich als Anerkennung der gemeinsamen Arbeit und zugleich als Ansporn, weiterhin Verantwortung zu übernehmen und die VR MainBank engagiert und zukunftsorientiert mitzugestalten.“

In den Ruhestand verabschiedet

Nach mehr als drei Jahrzehnten Tätigkeit ist Bernhard Krapf aus dem aktiven Berufsleben bei der VR-MainBank ausgeschieden und in den Ruhestand getreten. Nach Weiterbildungen zum Genossenschaftlichen Bankbetriebswirt und zum Diplomierten Bankbetriebswirt ADG wurde Krapf im April 2000 zum Innenleiter bestellt. Ihm waren die Abteilungen Kredit und Rechnungswesen unterstellt. Der Verantwortungsbereich umfasste unter anderem auch die Gesamtbanksteuerung, das Risiko- und Zinsmanagement, Controlling, Jahresabschlusserstellung sowie die Umsetzung regulatorischer Anforderungen. Im Juli 2003 wurde Krapf zum Prokuristen ernannt. Sein 25-jähriges Betriebsjubiläum beging er im Jahr 2014.

Abschied nach vier Jahrzehnten

Nach über 40 Jahren bei der VR-Bank Main-Rhön wurde Claudia Bauer in einer persönlichen Abschiedsfeier gebührend geehrt. Dabei sprachen Markus Merz, Vorstandsvorsitzender, Uwe Ziegler, Bereichsleiter Retailgeschäft, und Katja Bruckbauer, Regionalleiterin, Dankesworte aus und übermittelten ihr die besten Wünsche für den neuen Lebensabschnitt. Bauer begann im Jahre 1985 ihre Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Raiffeisenbank Arnstein. Diese beendete sie 1988 mit einem Abschluss von 1,0 und war anschließend in der Serviceberatung in Schweinfurt tätig. Zwischen den Elternzeiten ihrer beiden Kinder arbeitete sie zwei Jahre in der Kreditabteilung. 1995 kam Bauer zurück in die Bank und war bis 2010 als Serviceberaterin in Büchold tätig, danach wechselte sie in das Beratungscenter nach Arnstein, wo sie bis zu ihrem letzten Arbeitstag arbeitete.

Neuer Generalbevollmächtigter

Die VR-Bank Mittelfranken Mitte hat Johannes Brünner zum 1. Januar 2026 zum Generalbevollmächtigten bestellt. Brünner ist Prokurist und Bereichsleiter Produktion und übernimmt in seiner neuen Funktion die Vertretung von Erwin Einzinger, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, in der Produktionsbank. Brünner ist seit August 2009 Teil der VR-Bank Mittelfranken Mitte und hat seine gesamte berufliche Laufbahn dort verbracht. Sowohl sein Verbundstudium als auch den Masterstudiengang absolvierte er im genossenschaftlichen Umfeld der Bank. Im Verlauf seiner Tätigkeit durchlief er verschiedene verantwortungsvolle Positionen und war unter anderem für die Bereiche Finanzen, Unternehmenssteuerung, Unternehmensentwicklung, Strategie und Personal zuständig. Seit 2025 hat er außerdem Verantwortung für das Kreditrisikomanagement der VR-Bank übernommen. Ergänzend hat er sämtliche für seine Aufgaben relevanten Qualifikationen an der Akademie Deutscher Genossenschaften erfolgreich abgeschlossen. Derzeit absolviert Brünner ein Leadership-Programm an der Akademie Deutscher Genossenschaften, das unter anderem dem Erwerb der theoretischen Vorstandsqualifikation bei Genossenschaftsbanken dient. Vorstandsvorsitzender Gerhard Walther und stellvertretender Vorsitzender Erwin Einzinger gratulierten zur neuen Funktion, die mit der Gesamtleitung des Kreditgeschäfts der Bank verbunden ist.

Vertrauen, Loyalität und Engagement

40 Jahre im selben Unternehmen – das ist heute eine echte Seltenheit. Für die VR-Bank Landsberg-Ammersee ist es ein besonderer Anlass zur Freude und zum Dank: Albert Rösch feierte sein 40-jähriges Betriebsjubiläum und blickt auf eine außergewöhnliche berufliche Laufbahn innerhalb der genossenschaftlichen Bank zurück. Am 1. September 1985 begann Rösch seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der damaligen Raiffeisenbank Ammersee-West. Was folgte, war nicht nur eine klassische Karriere, sondern ein Weg, der von Kontinuität, Entwicklung und tiefer Verbundenheit mit dem Haus geprägt ist. Nach Stationen im Schalterbereich, in der Kundenberatung und in der Kreditsachbearbeitung kehrte Rösch 1997 als Firmenkundenberater auf die Marktseite zurück. 2006 übernahm er als Prokurist die Bereichsleitung Firmenkunden. Mit Wirkung zum 1. Januar 2025 wurde Rösch schließlich in den Vorstand der VR-Bank Landsberg-Ammersee berufen. „40 Jahre im selben Unternehmen stehen für eine außergewöhnliche Loyalität und eine tiefe Identifikation mit unserer Bank“, würdigte Vorstandsvorsitzender Stefan Jörg das Jubiläum. „Albert Rösch bringt nicht nur fachliche Exzellenz und strategischen Weitblick mit, sondern auch eine besondere Ruhe, Verlässlichkeit und menschliche Stärke. Er hat die Entwicklung unserer Bank über Jahrzehnte hinweg mitgeprägt – und tut das bis heute.“

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Ihre Genossenschaft hat an die örtlichen Vereine gespendet, eine Kundenveranstaltung organisiert oder ein Gremienmitglied verabschiedet? „Profil – das bayerische Genossenschaftsblatt“ berichtet gerne. Sie können die Texte und Bilder per E-Mail an die Redaktion schicken: redaktion(at)profil.bayern.

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